Es gibt Neues von der West-Coast! Bei dem Buchla Ziggy handelt es sich um einen analogen monophonen Synthesizer.


Ziggy
Interessanterweise hat sich Buchla dafür entschieden, Ziggy nur mit wenigen CV-Eingängen zu versehen. Das passt gar nicht zu den Bildern, die man im Kopf hat, wenn man an Buchla denkt.
Es ist der kleine Buchla für Einsteiger, die nicht auf die Annehmlichkeiten einer modernen Studioumgebung wie MIDI, Presets und Software-Editoren verzichten wollen. Natürlich finden sich in Ziggy die typischen Eigenschaften, die Buchla so berühmt gemacht haben.

Wo kann Ziggy eingesetzt werden?
Ziggy passt gut in ein kleines Studio. Das Design sorgt für eine problemlose Anbindung an DAWs, 1V/Oktave-CV und MIDI-Keyboards. Buchla stellt sogar eine Web-App zur Verfügung, mit der man Ziggy editieren kann.
Für was für Klänge eignet sich Ziggy?
Obwohl Buchla oft mit rein experimenteller Musik assoziiert wird, kann Ziggy auch Streicher, Drums, Leads, perkussive Plucks und kraftvolle Bässe erzeugen.
Ein Buchla ohne Patchkabel?
Da keine Kabel mehr gepatcht werden müssen, werden Einstellungen von Ziggy per Schalter zugewiesen und mit Reglern und Fadern eingestellt.

Analog und digital – das Beste aus beiden Welten.
Ziggy wurde mit analogen Oszillatoren und einem analogen Low-Pass-Gate ausgestattet. Er basiert auf dem legendären Buchla-„Complex Oscillator“. Die digitale Steuerung dieser Komponenten ermöglicht das Speichern von Programmen und Modulationen per Knopfdruck. Die digitale Effektsektion wurde mit Reverb, Delay, Distortion und weiteren Effekten versehen.
Perfekt gefiltert
Das Low-Pass-Gate (LPG) kann als VCA, Filter oder beides genutzt werden und basiert auf einer Sallen-Key-Filterarchitektur. Die Hüllkurven erlauben es, Dauer und Intensität eines Klangs einzustellen und haben nichts mit typischen ADSR-Hüllkurven zu tun.

Cycler und Modulationsoszillator
Der „Cycler“ ist eine originelle Modulationsquelle. Es handelt sich um eine Kombination aus Clock, Hüllkurvengenerator, LFO und Zufallsgenerator. Damit lassen sich Tonhöhe und Klangfarbe modulieren und/oder Gate-Hüllkurven auslösen. Überraschungen sind garantiert, da eine „Uncertainty“-Quelle in den Cycler eingebaut ist. Weitere Modulationsquellen sind ein langsamer LFO sowie externe MIDI-Steuerung.
Der Modulationsoszillator moduliert den Complex Oscillator mittels AM oder FM und kann auch als zweite Klangquelle verwendet werden. Die Low-Pass-Gate-Hüllkurve kann in Dauer und Intensität angepasst werden. Modulationen werden durch das Halten von Tasten und das Bewegen von Fadern erzielt.
Presets
Auch Buchla bietet jetzt Presets an. Dabei handelt es sich nicht nur um Sounds, sondern auch um Teile von Klängen. Modulatoren können z. B. aufgerufen werden. Zu den Presets gehören auch Skalen, die Ziggy an jede tonale Struktur anpassen. Ziggy wurde mit 100 Werk- und Benutzerprogrammen ausgestattet. Ein Webbrowser mit WebMIDI kann ebenfalls zum Bearbeiten, Archivieren von Patches und für Firmware-Updates genutzt werden.

Stereo-Digital-Effekte
Zu den digitalen Effekten gehören Reverb, Delay, Chorus, Pitch-Shift und Flanger-Varianten, mit Wet/Dry-Regler und einem einfachen „Size“-Makroparameter
Preis und Verfügbarkeit
Der Buchla Ziggy kann für 1039,00 Euro ab sofort vorbestellt werden.
Buchla Ziggy: Features
- analoger Performance-Synthesizer im klassischen Buchla-Look
- kombiniert komplexe Westcoast-Synthese mit intuitiver Modulationszuweisung und speicherbaren Presets
- Complex-Oscillator auf Basis einer modulierbaren Sinuswelle mit variabler Klanggestaltung über Amplituden- und Frequenzmodulation, Timbre-Wavefolder sowie blendbarer Spike
- Rechteck oder Sägezahnwelle
- Modulation-Oscillator mit weitem Frequenzspektrum bis in den Audiobereich und Sägezahn, Rechteck- oder Dreieckwellenform
- Lowpass-Gate arbeitet als VCA, Filter oder beides und basiert auf einer Sallen-Key-Filterarchitektur mit gemischten Hüllkurvenformen, die zum Experimentieren anregen
- Cycler-Sektion bietet manipulierbare Modulationen von perkussiven Hüllkurven zu klassischen LFO-Wellenformen entweder zyklisch oder als einzelner Durchlauf über MIDI- / CV-Trigger mit „Uncertainty“-Parameter für überraschende Zufallsvariationen
- XLFO mit Dreieckwelle als weitere ergänzende Modulationsquelle
- Modulationsverknüpfungen werden über korrespondierende LEDs angezeigt
- Edit-Mode zur Parametereinstellung über Dial-In-Encoder und Display
- in modulare Systeme über Gate- und CV-Anschlüsse integrierbar sowie MIDI-Steuerung
- externer Audioeingang für Lowpass-Gate
- digitale Effektsektion bietet Chorus, Delay, Filter, Hall Pitch-Shift uvm. mit Makrosteuerung
- Presetspeicher für über 100 Programme
- kreative Stimmungen erlauben variable Skalen
- Stahlgehäuse mit Holzseitenteilen
- Spannungsversorgung über USB-C (Netzteil nicht im Lieferumfang enthalten)
- Abmessungen: 307 x 196 x 71 mm
- Gewicht: 2,31 kg
- Stereoausgang: 2x 6,3 mm Monoklinkenbuchse
- Kopfhörerausgang: 3,5 mm Stereoklinkenbuchse
- Audioeingang: 3,5 mm Monoklinkenbuchse
- Gate-, CV-Pitch und -Modulationseingänge: 3,5 mm Monoklinkenbuchse
- MIDI-Eingang: USB-C, 5-pol-DIN-Buchse, Type-A 3,5 mmm TRS-Klinkenbuchse

























