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Schallwandler Podcast: Henrik Schwarz

Henrik Schwarz ist einer der angesagtesten international bekannten Musikproduzenten und Komponisten aus Deutschland. Seit 2002 veröffentlicht Schwarz seine eigene Musik und hat über 100 Veröffentlichungen und Produktionen als Künstler für große und kleine Labels wie Warner Music, Universal Music, Motown, Sony / BMG, !K7, Verve Records und Indies wie Innervisions, Ninja Tune, G-Stone, Kompost-Rekords und viele mehr.

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Henrik Schwarz ist bekannt für seine vielseitige musikalische Herangehensweise an Komposition und Sounddesign. Als Produzent und Performer bewegt er sich gleichermaßen zwischen elektronischer Musik auf der einen sowie Klassik und Jazz auf der anderen Seite. Seine energiegeladenen Livesets auf großen Techno-Events stoßen auf genauso viel Anklang wie die Konzerte, die er in Auditorien vor sitzendem Publikum aufführt. Dass die Musik mal sein Beruf wird, das hätte er sich nie träumen lassen.

Geboren und aufgewachsen ist Henrik Schwarz im süddeutschen Ravensburg. Hier unternahm er auch seine ersten musikalischen Schritte als DJ in lokalen Clubs, betrachtete dies jedoch damals eher als ein Hobby. Henrik studierte Grafikdesign und nach Abschluss des Studiums entschloss er sich nach Berlin zu ziehen, wo er u. a. mehrere Jahre als Grafikdesigner arbeitete.
Durch eine Kette von Ereignissen – Henrik hat als Warm-up DJ für Sasse Lindblad gespielt und dabei zum Spaß eines seiner Stücke aufgelegt, um es „mal auf einer großen Anlage zu hören“ – entstand sein erster eigener Release: Die 12-Inch „SUPRAVISION EP“ auf Moodmusic Records!
Da diese erste Scheibe, vor allem der Track „Marvin“ auch bei anderen angesagten DJs gut ankam und sogar im Radio gespielt wurde, u. a. bei Gilles Peterson vom BBC, wurde die Platte zum Startschuss seiner Karriere. Henrik Schwarz erhielt nicht nur erste Remix-Anfragen, sondern tourte von nun an auch nach Großbritannien und in viele andere europäische Länder. Von da an nahm alles weitere seinen Lauf. 

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Schwarz’s frühe Jahre gipfelten 2006 in einem stilistisch überraschenden und abwechslungsreichen Mix für die angesagte DJ-Kicks-CD-Serie (die ursprünglich von Kruder & Dorfmeister bekannt gemacht wurde). Dieser Mix gilt bis heute als ein Highlight dieser Reihe! 2007 veröffentlichte er mit „Henrik Schwarz – Live“ ein Album, was seinen Wandel vom DJ zum dynamischen Live-Laptop-Performer in der internationalen Club- und Festivalszene dokumentierte.
Mit Dixon und Âme von Innervisions veröffentlichte Henrik „Where We At“ mit Derrick Carter. Mit diesem Dance-Knaller ebnete Schwarz den Beginn einer fruchtbaren und engen Zusammenarbeit zwischen ihm und Innervisions bis heute, mit erfolgreichen Veröffentlichungen und Remixen wie z. B. Amampondo and Henrik Schwarz und der unvergesslichen „Laptop Supergroup Live Show“ des Dreamteams, „A Critical Mass“ in Amsterdam und weitere Auftritte um 2009 beim Melt, Dissonanze in Rom, Detroit Electronic Music Festival, NY, Japan und vielen anderen.

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Henriks Leidenschaft für Minimal Music zeigte sich 2009 auf dem konzeptionellen Mix- Album „The Grandfather Paradox“ mit Me & Dixon. Seit 2010 tritt Henrik Schwarz regelmäßig als Musiker und Komponist auf. 2010 beschritt er neue Wege in der Zusammenarbeit mit dem norwegischen Pianisten Bugge Wesseltoft, der Klavier und Computer nebeneinander auf der Bühne und auf ihrem ersten Album „Duo“ präsentierte. Auf diese Weise konnten nun auch Konzertsäle und renommierte Jazzfestivals Henrik Schwarz für sich entdecken.
In den letzten Jahren entwickelte Schwarz einen innovativen Ansatz, um seine persönliche Ästhetik moderner Technoproduktionen in akustische Kammermusikarrangements umzusetzen. Die Tonhalle Zürich, das Stuttgarter Kammerorchester und das Deutsche Kammerorchester haben den kreativen Wahlberliner damit beauftragt, Arrangements für ihre Konzerthäuser zu schreiben und dann aufzuführen. Das Konzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmoniker war ausverkauft.

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Ende 2019 erschien das Album »CCMYK« mit dem niederländischen Alma Quartet, mit dem er bereits im März 2019 in der Hamburger Elbphilharmonie und im Jahr zuvor auf dem Berliner Pop-Kultur-Festival aufgetreten ist. Basierend auf freien Improvisationen zwischen Laptop und Streichinstrumenten, zeichnen sich die acht Stücke durch Spannung, Intensität, Kontrolle und emotionale Komplexität aus.

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Mir ist Henrik Schwarz erstmals als Bandmitglied von „Trialogue“ zusammen mit Jan Berglund und Bugge Wesseltoft untergekommen. Ich habe das Album in meiner monatlichen Late-Night-Radioshow vorgestellt und war sehr begeistert von diesem zeitgemäßen und elektronisch angehauchtem Jazz. So bin ich also auf Henrik Schwarz aufmerksam geworden und habe ihn seitdem auf dem Visier und sämtliche Projekte verfolgt. Dass es jetzt tatsächlich geklappt hat und ich Henrik sogar in seinem Studio in Berlin besuchen durfte, war mir eine große Freude und Ehre!
Ich musste von mir aus gesehen einmal quer durch die Stadt und das letzte Stück im Bus war ziemlich amüsant, so dass ich mich wie in einem Film gefühlt habe. Da waren nur Rentner und Rentnerinnen mit Rollatoren im Bus und es schien, als ob sich jeder hier kennt. Es wurde sogar fröhlich miteinander gesungen, wie bei einer Butterfahrt und so war meine Laune bestens, als ich an meiner Zielhaltestelle ankam.
Bei der angegebenen Hausnummer war ich zunächst unsicher, ob ich hier wirklich richtig bin? Weit und breit kein Mensch in Sicht, aber dafür viele schöne alte Bäume, Vogelgezwitscher und da, was war das? Ein phattes Bassgewummer! Doch, hier muss es sein.
Noch etwas zögerlich öffnete ich ein großes Tor und ging langsam und vorsichtig Richtung Stiege. Nur für denn Fall, dass ein großer Dobermann oder ähnliches um die Ecke biegen sollte. Aber die Luft war zum Glück rein und nach einem kurzen freundlichen Klingelton, wurde mir geöffnet und ich durfte das Reich von Henrik betreten. In seinem Studio über den Bäumen gab es neben vielen Instrumenten auch eine tolle alte Chaiselongue auf der ich Platz nehmen durfte.
Henrik saß mir auf einem neonroten Designerstuhl gegenüber. Worüber wir uns unterhalten haben und was er mir alles erzählt hat, das hört ihr am besten selbst. In dieser Episode vom Schallwandler! Voila!

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von Krause Manuela (manou)

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