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Roland50.studio: Jetzt auch SP404, 606, 707 und 909 kostenlos im Browser


UPDATE: Die vormals als 808303.studio bekannte Website hat sich unter dem Namen Roland50.studio zu einer virtuellen Studioumgebung im Browser entwickelt. Du kannst hier mit den bekanntesten Drumcomputern von Roland und auch zwei sehr brühmten Synthesizern  jammen und diese Session sogar aufnehmen und exportieren. Nachdem es schon TR-808, TB-303 und SH-101 gab, wirkt Roland50.studio mit den schrittweise dazugekommenen Ergänzungen SP-404 MKII, TR-606, TR-707 und der TR-909 nun ziemlich vollständig. Aber vielleicht kommt ja sogar noch mehr!

Update: Jetzt auch mit SP-404 MKII, TR-606, TR-707 und TR-909

Die SP404 MKII ist gegenüber der Hardware kräftig abgespeckt worden, vermittelt aber trotzdem den Spaß, mit ein paar Samples auf vier Spuren ein paar Beats zu erstellen. Vier Effekte kommen dazu und wenn es der Browser und Rechner unterstützt, ist sogar Sampling über das interne Mikrofon möglich. Cool!

TR-606, TR-707 und TR-909 sind natürlich feine Zugaben, pünktlich zum 909-Day am 9. September 22 kam die 909 als aktuell letzte Erweiterung dazu. Im Vergleich zu den Originalen ist alles ein bisschen reduzierter, aber trotzdem gibt es genug Möglichkeiten für ein paar Online-Jams.

Ob es noch weitere Erweiterungen geben wird? Die Percussion-Variante TR-727 könnte noch passen, eine Mini-Version des Juno wäre natürlich noch ein Knaller!

Hier die News zu den vorletzten Änderungen der Browser-App:

Roland50.studio addiert SH-101 zum 808303.studio

Mit dem neuen Namen gibt es gleich eine neue Emulation. Neben TR-808 und TB-303 erwartet euch jetzt auch der beliebte Bass-Synthesizer SH-101. Den meisten Raum nehmen weiterhin die Sequencer ein, links bedient ihr die TR-808, in der Mitte sitzt der Bassline-Synthesizer und der rechte Platz ist nun für den SH-101 reserviert. Weil es da schon etwas eng mit dem Platz wird, klappt ihr die Interfaces der beiden Instrumente nun mit einem Mausklick auf.

Das Design entstand in Kooperation mit dem japanischen Künstler, Designer und Musiker Yuri Suzuki. Dessen Layout der Sequencer ist übersichtlicher als bei den Originalen. Bei der 808 bekommt jedes Instrument eine einzelne Spur, die 303 bedient ihr mit einem Sequencer, der definitiv mehr Spaß macht als bei dem Original.

Klar, dass ein paar Parameter zum „Rumschrauben“ fehlen, mit Cut Off Freq, Resonance, Env Mod, Decay und Accent gibt’s bei der TB-303 aber genug, um die Acid-Maschine zum Zwitschern zu bringen. Ihr könnt sogar die Schwingungsform umschalten und auf Knopfdruck ein zufälliges Pattern erzeugen. Bei der 808 stellt ihr Tempo und Shuffle ein, außerdem gibt es einen Button für Fills und einen Switch für AI-Variation. Apropos Button: Die Bedienung der virtuellen Tasten quittiert die Website mit oldschooligen Klack-Geräuschen. Sehr schön! Die neue SH-101-Emulation dampft die Parameter im Vergleich zum Original ebenfalls etwas ein, gewinnt aber einen praktischen Sequencer.

Roland50.studio ermöglicht auch Aufnahmen und Audioexporte eurer Jams
Roland50.studio ermöglicht auch Aufnahmen und Audioexporte eurer Jams

Aufnahme und Audioexport inklusive

Und wie sich das für ein amtliches Studio gehört, könnt ihr über den Rec Button eine Aufnahme starten, die dann anschließend mit einem Titel versehen und mit der Welt teilen – alternativ steht auch der Download als MP4-Datei zur Verfügung. Der Sound ist übrigens sehr gut, für ein paar Jams taugt das virtuelle Studio auf jeden Fall! Mit dem neuen Synthesizer erweitern sich dazu nochmal die Möglichkeiten.

Mehr Spaß mit dem Browser

Werden da Erinnerungen an Rebirth RB-338 von Propellerhead wach? Wenn ihr noch mehr Synthesizer und Sequencer im Browser ausprobieren wollt, solltet ihr unbedingt mal tahti.studio ausprobieren. Der Sequencer asteroidblock.io arbeitet sogar mit Daten der NASA! Bei Colon hingegen erstellt ihr Sequenzen mit Emoticons. Und auch PatternScetch ist recht interessant und bietet immerhin einen Drum-Sequencer mit auswählbaren Sounds sowie Audioexport. Falls ihr lieber mit einer virtuellen SP-1200 spielen wollt, dann solltet ihr mal einen Blick auf RephaseSP12k werfen. Und wie wäre es gleich mit einer ganzen DAW im Browser?

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von Gearnews

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