PUNK as F*CK – Die Szene aus FLINTA*-Perspektive

Im Musikgeschäft, wie auch gesamtgesellschaftlich, wird in Bereichen, in denen eine moderne oder progressive Haltung zu sozialen Themen besteht, schnell damit aufgehört, das eigene Handeln zu hinterfragen – obwohl definitiv noch Handlungsbedarf besteht. Genau diese eine Kerbe haben Diana Ringelsiep und Ronja Schwikowski mit ihrem Buch »PUNK AS F*CK« gefunden und getroffen. Fünfzig beitragende FLINTA*, die als Musiker/innen, Medienmacher/innen oder in anderer Form Teil der Szene sind, sprechen in »PUNK as F*CK« über ihre Erfahrungen in diesem nach wie vor stark männlich dominierten Sektor der Subkultur.

FLINTA* steht für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen. Der Begriff dient der Sichtbarmachung von Geschlechtsidentitäten und eint somit alle Menschen, die von patriarchalen Strukturen betroffen sind.

PUNK as F*CK – Das Buch

Die Initialzündung zur Arbeit an dem Buch »PUNK as F*CK« war Ende 2020 ein Blogartikel von Diana Ringelsiep, in dem sie eine Menge aufgestaute Wut und Kritik geäußert hat, was teils starke Reaktionen in der Szene ausgelöst hat. Es gab viel Zuspruch von FLINTA*, die sich darin wiedererkannt haben, aber auch heftige Gegenreaktionen, nicht selten extrem beleidigend und respektlos. In einigen Fällen beinhalteten Kommentare sogar sexuelle Gewaltandrohungen. Mit der gleichzeitig in der Hip-Hop-Szene aufkeimenden #metoo-Bewegung haben Diana und ihre Co-Herausgeberin Ronja Schwikowski akuten Handlungsbedarf gesehen und die Arbeit zum Buch begonnen. Ich treffe Diana nach einer Woche mit Lesungen und Interviews anlässlich des feministischen Kampftages, um über Feminismus, Wut und Allyship zu sprechen.

Das Buch ist hier erhältlich:

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Wie geht es dir nach einer Woche voll Feminismus und Aktivismus?

Mir geht es sehr gut. Ich blicke auf eine Menge toller Begegnungen zurück, ich habe viele Leute wiedergesehen und kennengelernt und bin sozusagen positiv reizüberflutet. Ein bisschen wie nach einer Tour mit einer Band, nur mit weniger Sex, Drugs und Rock’n’Roll. Lesereisen laufen da ein bisschen zivilisierter ab! (lacht)

Wie waren die Reaktionen zu eurem Buch aus der Szene bisher, vor allem von Männerseite?

Die Reaktionen zum Buch waren tatsächlich ausschließlich positiv. Wir sind an die ganze Sache aber auch sehr strategisch rangegangen. Im Entstehungs- und Redigatsprozess haben wir darauf geachtet, dass im gesamten Buch keine Namen genannt werden, wenn es um sexistische oder übergriffige Erfahrungen ging – damit sich schlichtweg niemand dazu berufen fühlt, die betreffenden Personen blind zu verteidigen, denn so wird eben oft vom eigentlichen Thema abgelenkt. Diese Strategie hat sich insofern bewährt, dass ich dir aus der Szene keine einzige ernstzunehmende negative Rückmeldung zum Buch zitieren könnte – mal ganz abgesehen davon, dass wir unglaublich glücklich darüber sind, dass die Erstauflage innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. Damit hätten sowohl wir als auch der Ventil Verlag in Anbetracht der thematischen Nische wirklich niemals gerechnet.

Man(n) fühlt sich erwischt – und das ist gut so!

Beim Lesen bestätigt sich der Eindruck: »PUNK as F*CK« setzt den Fokus ganz klar auf die Erfahrungen und Emotionen der dort zu Wort kommenden Personen. Man versetzt sich schnell in die Autor/innen hinein, ohne sich von Fremd- oder Selbstverteidungsreflexen ablenken zu lassen. Ich zum Beispiel habe mich bei einer Passage im Buch ganz besonders erwischt gefühlt, in der Andrea – Sängerin der Band Pestpocken – klar zum Ausdruck bringt, dass die Wut der Personen, die von sexistischen Äußerungen oder Übergriffen betroffen sind, erlaubt sein muss und nicht mit dem Argument abgetan werden sollte, dass mit stark emotionalisierten Argumenten kein produktives Gespräch angestoßen werden kann. Genau diese Argumentation war lange ein Teil meines ganz persönlichen Standardrepertoires bei Gesprächen über Ausgrenzung jeglicher Art. Nichtsdestotrotz bleibt für mich dann aber eine ganz elementare Frage übrig, die ich auch Diana gestellt habe:

Wenn die oft als unproduktiv bezeichnete Wut gesellschaftlich ausgegrenzter Personen akzeptiert werden muss, wer übernimmt dann die Vermittlerrolle, die ja offensichtlich notwendig zu sein scheint? Oder braucht es die nicht? Wie kann trotz Wut, Verletzung und emotionalen Triggerpunkten ein produktives Gespräch entstehen?

Ich würde mich als Journalistin zum Beispiel selbst als so eine Vermittlerin bezeichnen, da ich meine Erfahrungen zwar oft als Aufhänger für meine Postings und Artikel nutze, diese aber auch immer in gesellschaftliche Strukturen einzuordnen versuche. Natürlich müssen wir als FLINTA* in einer übergriffigen Situation oder im Rahmen der Sichtbarmachung unserer Erfahrungen wütend sein dürfen. Emotionen und vor allem Wut sind überall erlaubt und akzeptiert, außer im Aktivismus – vor allem bei den Themen Feminismus und Sexismus. Und das kann natürlich nicht sein, gerade im Punk, von dem Wut ein so elementarer Teil ist!

Ich sehe aber auch, dass es wichtig ist, Personen abzuholen, die noch keinen großartigen Kontakt zu diesem Themenfeld hatten oder sich selbst noch nicht allzu intensiv reflektiert haben. Dennoch sollten wir meiner Meinung nach ein grundsätzliches Interesse an dem Themenkomplex und eine gewisse Reflexionsbereitschaft voraussetzen können. Ansonsten werde ich auch mit Vorträgen oder Büchern kein Problembewusstsein in den Köpfen schärfen können. Nachdem zu manchen Zeiten Anfeindungen, Beleidigungen und sogar sexuelle Gewaltandrohung zu meinem Alltag gehörten, habe ich mir abgewöhnt, auch Personen abholen zu wollen, die keinerlei Grundbereitschaft zum Hinterfragen von diskriminierenden Strukturen signalisieren oder sogar eine antifeministische Haltung an den Tag legen.

Der wichtigste nächste Schritt ist, nicht nur unsexistisch zu handeln, wenn FLINTA* anwesend sind, sondern auch wenn man im „cis-männlichen Safe-Space“ mit seinen Kumpels zusammen Fußball schaut oder Bier trinkt und jemand einen sexistischen Witz macht oder abfällig über eine weiblich gelesene Person spricht. Es ist wichtig, auch dem eigenen Umfeld Grenzen aufzuzeigen. Denn es geht nicht nur darum, FLINTA* in grenzwertigen Situationen als Retter in der Not in Schutz zu nehmen, dass schaffen wir meist schon ganz gut alleine. Natürlich kostet es anfangs Überwindung, die eigenen Freunde mit ihrem Fehlverhalten zu konfrontieren, aber das bringt sie mitunter viel eher zum Nachdenken als würden sie sich einen Vortrag von mir anschauen.

Männlichkeit – der Schlüssel zum erfolgreichen Feminismus?!

Saskia Lavaux, queere Vocalista der deutschen Punk-Band Schrottgrenze, spricht in ihrem Kapitel in »PUNK as F*CK« u. a. über die Definition von Männlichkeit in unserer Gesellschaft. Denn als genderfluide Person, die mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurde, hatte sie keine andere Wahl, als sich damit auseinanderzusetzen. Toxische oder kritische Männlichkeit ist ein aktuell viel genutzter Begriff für bestimmte negativ konnotierte Verhaltensweisen oder männliche „Idealbilder“. Im Buch formuliert sie es so:


„Mir sind viele Männer bekannt, die den Ausstieg aus der Bro-Kultur mitmachen wollen und keine Lust mehr auf hypermaskuline Machtpräsenzen und Karrierewege haben. Männer, die genervt sind von Männerritualen, männlichen Körperbildern und toxischer Männlichkeitskultur. Das gibt mir sehr viel Hoffnung, dass ein gesellschaftlicher Wandel möglich ist (…).“

Welche Rolle spielt deiner Meinung nach die Auseinandersetzung von Männern mit ihrer Auffassung von Männlichkeit im Kontext Sexismus/Feminismus?

Sie ist der Schlüssel, den wir brauchen, um dieses Tor aufzuschließen, hinter dem die Welt oder eben die Szene ein bisschen besser aussieht.

Wir alle kennen diesen Selbstverteidigungsreflex, der immer dann aufploppt, wenn uns jemand kritisiert. Die große Herausforderung der Sexismus-Debatte ist es daher, cis Männer zu motivieren, genau diesen Reflex zu unterdrücken. Sodass sie sich kurz auf die Zunge beißen und die Person, mit der sie sich darüber austauschen, ausreden lassen. In solchen Momenten muss man Größe zeigen, indem man sowas sagt wie: „Danke dir für die Kritik. Ich muss da aber erstmal ein bisschen drüber nachdenken.“ Witzigerweise weicht diese Reaktion schnell verhärtete Fronten auf und man kommt schneller an einen Punkt gegenseitiger Empathie.

Ich will diesen Reflex auch gar nicht allzu sehr verurteilen, denn er schlummert in uns allen. Werden wir kritisiert, fangen wir schnell an, unsere Aussagen und unser Handeln zu relativieren – aber genau da geht es eigentlich schon los. Nehmen wir die Kritik jedoch erst einmal an und setzen wir uns aufrichtig mit ihr auseinander, kommen wir meistens zu dem Schluss, dass unser Gegenüber Recht hat und tatsächlich ein Kern Wahrheit in dessen Beobachtung steckt.

Deswegen halte ich diese Auseinandersetzung mit Männlichkeit und den eigenen sehr männlich geprägten Strukturen und Privilegien für die Basis und das Fundament dieser Debatte. Dabei ist oft von „den Feminist/innen“ oder „den cis Männern“ die Rede, aber natürlich sind diese nicht alle gleich, das sollte uns bewusst sein. Gerade diejenigen, die noch unsicher im Umgang mit dem Thema sind und nicht auf einer klaren Anti-Haltung gegenüber Feminismus beharren, können und müssen abgeholt werden, denn sie können zu Supporter/innen werden!

Oder wie Lisa Lebuser es sehr treffend in ihrem Kapitel in »PUNK as F*CK« beschrieben hat: „Natürlich ist es schmerzhaft, sich Fehler einzugestehen, aber irgendwo müssen wir ja anfangen“ – denn wie soll man die Emotionen anderer Menschen verstehen, wenn man keinen guten Zugang zu seinen eigenen hat? Und das haben wir Männer aufgrund des durchschnittlichen Rollen- oder Idealbildes eines Mannes leider oft nicht.

Allyship – Jeder mit den eigenen Kapazitäten

Ein wichtiges Stichwort in der Debatte um Geschlechterrollen und besonders interessant für zahlreiche Männer in Machtpositionen in der Musikindustrie ist das Wort „Ally“, der englischsprachige Begriff für Verbündete/r. Im Kontext dieses spezifischen Themas geht es dabei besonders um die Menschen, die nicht zur Gruppe der Betroffenen gehören, sich aber mit diskriminierten Menschen solidarisieren und sich aktiv für Veränderung einsetzen.

Wie würdest du richtigen Allyship definieren? Wie verhält man sich am besten?

Zum feministischen Allyship gehören natürlich auch die schon genannten Punkte, wie das Aufzeigen von Grenzen im kleinen Kreis oder die Bereitschaft, sich selbst zu hinterfragen. Ansonsten ist es natürlich auch kontextabhängig. Wenn man eine Band hat und der Bassist aussteigt, könnte man sich beispielsweise gezielt nach einer FLINTA* als neues Mitglied umschauen und sie an den bereits bestehenden Band-Strukturen teilhaben lassen. Damit würden FLINTA* sichtbarer an Instrumenten, was wiederum neue Role-Models schafft.

Als Veranstalter kannst du hingegen schauen, wie viele FLINTA* in deinen Line-ups abgebildet werden. Da muss jede/r seine eigenen Möglichkeiten im Rahmen des individuellen Schaffensbereichs ausloten. Zudem kann ich nicht oft genug betonen, dass Allyship bei der Lernbereitschaft beginnt. Wir haben nicht das erste und auch nicht das einzige Buch über Feminismus in unserer Szene herausgebracht. Allein beim Ventil Verlag (Link: https://www.ventil-verlag.de/titel/1927/punk-as-fck) gibt es viele gute Bücher und damit auch viele potentielle Lesungen, die man veranstalten kann. Denn auch abseits der Musik kann das Booking FLINTA* auf die Bühne holen und das Publikum zum Nachdenken anregen.

Ich bin zum Beispiel das klassische Mädchen gewesen, das sich nie getraut hat, in eine Band einzusteigen, da in der ländlichen Gegend meiner Jugend so gut wie nie FLINTA* auf Bühnen standen. Die Jungs hingegen haben zu der Zeit viele, meist richtig schlechte Konzerte gesehen und sich gedacht: „Geil, DAS kann ich auch!“ Aber ich habe das nie gedacht, weil ich nie eine talentfreie FLINTA*-Band oder Musikerin auf der Bühne gesehen habe. Es hat einfach an realistischen Rolemodels gefehlt, denn das ist empowernder, als immer nur perfekte und talentierte Menschen auf der Bühne zu sehen – wie die wenigen großen weiblichen Rock- und Punk-Stars à la Shirley Manson oder Brody Dalle. Insofern tragen Veranstalter/innen eine große Verantwortung, da sie es sind, die FLINTA* eine Bühne bieten und sie zu Vorbildern für die nächste Generation machen können – ganz egal, ob als Band, DJ, Autor/in oder Vortragende.

Dasselbe gilt für Fanzines und Magazine. Auch da kann sich jede leitende Person fragen: „Wer schreibt eigentlich für uns und über wen schreiben wir?“ Was ein guter Allyship ist, hat also immer damit zu tun, was im Rahmen deiner persönlichen Möglichkeiten liegt – auch als Privatperson. Was zum Beispiel wirklich jeder ohne großen Aufwand tun kann, ist, in den Sozialen Medien feministischen Profilen zu folgen und als stiller Mitleser dazuzulernen.

Gibt es etwas, das du unseren Leser/innen mitgeben möchtest – über das Buch, Aktivismus oder Feminismus?

Ja, und zwar ganz konkret in Bezug auf Kommentarspalten im Internet, in denen sich abwertend und misogyn gegen FLINTA* geäußert wird. Bitte lasst den Hate nicht einfach unkommentiert stehen! Ihr müsst nicht einmal selbst die Konfrontation suchen, sondern einfach bloß einen Kommentar posten, der dem Hass etwas Positives gegenüberstellt. Sowas wie: „Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen und finde es super, was ihr macht!“

Damit machst du dich selbst nicht angreifbar, aber es macht einen Unterschied für die Betroffenen, um die es in diesen abwertenden Aussagen geht. Denn es gibt nichts Beschisseneres als dass eine Kommentarspalte nur noch von Beleidigungen dominiert wird. Das Ungleichgewicht zwischen positiven und negativen Kommentaren ist eine Genugtuung für die Hater/innen, die FLINTA* auf diese Weise signalisieren, dass ihnen dasselbe passiert, wenn sie sich zu Wort melden. Deswegen ist es so wichtig, dort etwas Positives zu hinterlassen, damit die negativen Kommentare am Ende nicht in der Überzahl sind. Das kann jede/r tun und es hat einen deutlich größeren Effekt, als viele glauben, da das künstlich herbeigeführte Klima der Angst so unterbrochen werden kann.

Social-Media-Aktivismus tanzt oft auf des Messers Schneide zwischen Profilierungsdrang und tatsächlichem Aktivismus. Was denkst du darüber, wie sollte man das konsumieren und einordnen?

Wichtig ist zu verstehen, dass das Ganze von Reichweite lebt und dass auch Aktivist/innen die Spielregeln des Algorithmus befolgen müssen, um mit ihrer Aufklärungsarbeit möglichst viele Menschen zu erreichen. Erschwerend hinzukommt, dass Instagram einen sofort mit weniger Reichweite abstraft, sobald man über politische Themen spricht.
Deshalb ist es gut und hilfreich, informierende Beiträge in der eigenen Story zu teilen und die Verfasser/innen zu verlinken, um ihre meist unbezahlte Arbeit zu unterstützen. Auf diese Weise wird die Reichweite des jeweiligen Postings gesteigert, wodurch mehr Menschen auf dem entsprechenden Profil landen und sich dort auch weiterhin informieren können.


Das hat für mich nichts mit Profilieren zu tun. Ich verstehe zwar die Frage und den Zweifel an der Glaubwürdigkeit, wenn sich bei bestimmten Themen plötzlich jede/r zu einem Posting berufen fühlt. Aber bei genauerem Hinschauen wird meist schnell klar, wem das Thema Feminismus wirklich am Herzen liegt und wer nur mal kurz mit dem woken Strom schwimmen will.

Noch mehr Denkanstöße gefällig? Hier findet ihr Dianas Kanäle und ihren Podcast »Krawalle & Liebe«, in dem sie alle 14 Tage gemeinsam mit der Journalistin Sabrina Waffenschmidt über feministische Ambilvalenzen und damit einhergehende Herausforderungen spricht:

Instagram: @punkrockana

Facebook: @D.Ringelsiep

Spotify: Krawalle & Liebe

Außerdem empfiehlt Diana euch diesen Lesestoff:
Katja Peglow / Jonas Engelmann (Hg.)»Riot Girl Revisited«

JJ Bola – »Sei kein Mann«

Carolin Emcke – »Gegen den Hass«

Barbara Lüdde und Judit Vetter – »Our Piece Of Punk«

Rebecca Solnit – »Wenn Männer mir die Welt erklären«


Wir von der Bonedo Vocal-Redaktion, freuen uns über eure Gedanken und Ideen zu diesem Artikel in den Kommentaren. Wir sind gespannt auf einen Austausch und auch auf andere Meinungen. Beleidigende, diskriminierende oder respektlose Kommentare sowie Gewaltandrohungen dulden wir nicht und werden gelöscht.


Definitionsliste / Box

Sexismus – Oberbegriff für eine breite Palette von Einzelphänomenen unbewusster oder bewusster Diskriminierung auf der Basis des Geschlechts

Misogynie – oder Frauenfeindlichkeit ist ein Oberbegriff für soziokulturelle Einstellungsmuster der geringeren Relevanz oder Wertigkeit von Frauen beziehungsweise der höheren Relevanz oder Wertigkeit von Männern

Toxische/Kritische Männlichkeit – destruktive, von Dominanz geprägte Verhaltensmuster und gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen, sowohl fremd- als auch selbstgefährdend

Patriarchat beschreibt ein System von sozialen Beziehungen und maßgebenden Werten, das von Vätern und Männern geprägt und kontrolliert wird.

Cis-Gender/Cis-Geschlechtlichkeit bedeutet, dass die Geschlechtsidentität einer Person mit dem im Geburtenregister eingetragenen Geschlecht übereinstimmt.

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