ANZEIGE

Origin Effects Revival Drive Compact Test

Mit dem Origin Effects Revival Drive Compact präsentiert sich eine abgespeckte Version des hochgelobten Amp-in-a-Box-Pedals, das uns im Test bereits auf voller Linie überzeugen konnte. Der „kompakte“ Revival Drive beschränkt sich auf einen Kanal, der sich an der linken Seite des großen Bruders orientiert und verzichtet auf einige Features. Geblieben sind die zahlreichen EQ-Optionen, und bezüglich Sound und Ansprache versichert der britische Hersteller, keinerlei Abstriche gemacht zu haben.

Origin Effects Revival Drive Compact Test

Origin Effects Revival Drive Compact – das Wichtigste in Kürze

  • Sound des Revival Drive in einem kleineren Gehäuse
  • analoge „Amp-Recreation“-Schaltung
  • Post-Drive EQ-Sektion
  • Clean-Blend-Poti
  • Buffered-Bypass
  • Made in England

Aufbau, Bedienung und Features des Revival Drive Compact

Der Revival Drive Compact sitzt in einem vergleichsweise langen und extrem robust verarbeiteten Metallgehäuse mit den Maßen (BxHxT) 62 x 58 x 143 mm und ist mit einem Gewicht von 635 g alles andere als ein Leichtgewicht. Der Anschluss für ein Standard-9V-Netzteil (mind. 100 mA) wurde inmitten der Ein- und Ausgangsbuchsen platzsparend an der Stirnseite des Gehäuses platziert, alle anderen Bedienelemente sind auf der Pedaloberseite zu finden.

Während das parametrische Mittenband oder der Bright-Cap-Switch vom großen Bruder nicht übernommen wurden, bleiben mit Presence-Poti, Dry-Blend oder Post-Drive-EQ-Controls diverse EQ-Optionen vor und hinter der Clipping-Sektion erhalten.

Neben den üblichen Regelmöglichkeiten für die Ausgangslautstärke (Output) und den Grad der Verzerrung (Drive) steht eine EQ-Sektion vor der Verzerrung bereit, bestehend aus Höhen- (Highs) und Bass-Poti (Lows). Dazu eine Klangregelung nach der Clipping-Sektion mit drei Presets (P/Amp, EQ1, EQ2) und einem Adj-Poti zur Feinjustierung von EQ1 und EQ2. Das More/Pres-Poti betrifft die Endstufensimulation des Revival Drive und sorgt im Uhrzeigersinn für einen Anstieg der hohen Frequenzen. Gegen den Uhrzeigersinn steigen sowohl die Gain-Reserven als auch der Grad der Kompression an (Erhöhung bzw. Reduzierung der Gegenkopplung, engl.: „negative feedback“). Mit dem Blend-Poti ist es zudem möglich, das Verhältnis aus trockenem und verzerrtem Signal stufenlos zu mischen. Alles in allem hinterlässt die Verarbeitung des Revival Drive Compact einen mehr als vertrauenswürdigen Eindruck.

Origin Effects Revival Drive Compact Verzerrer
Fotostrecke: 5 Bilder Das Origin Effects Revival Drive Compact verzichtet auf ein paar Features seines großen Bruders.
Kommentieren
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.