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Orange Tiny Terror Test

FAZIT
Von wegen Wohnzimmer-Amp…. Der kleine Blechkasten macht richtig Lärm – und damit seinem Namen alle Ehre. In der Band und auf kleinen Bühnen kann man den Kollegen auf jeden Fall einsetzen. Vom Grund-Sound ist der  Amp eher als bissig-aggressiv zu beschreiben und eignet sich  deshalb auch besonders für härtere musikalische Einsätze. Selbst bei geringen Lautstärken kippt der Ton wunderbar in den Obertonbereich und fängt an, zu singen. Die Verarbeitung und Ausstattung lässt keine Wünsche offen, und auch als Recording-Amp ist der Verstärker sehr gut und vor allem vielseitig einsetzbar. Durch die Möglichkeit, zwischen 7 und 15 Watt Leistung umschalten zu können, kann man bereits bei niedrigen Lautstärken die Kompression der Endstufe zur Erzeugung eines satten Recording-Sounds nutzen. Einziges Manko für den Bühnenbetrieb ist die zu schwache Wiedergabe des Bassbereichs. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist gut.

Orange-TinyTerror_Perspektive

Unser Fazit:

Sternbewertung 3,5 / 5

Pro

  • Sound
  • Gain
  • Dynamik, Ansprache
  • Lautstärke

Contra

  • schwache Wiedergabe im Bassbereich
Artikelbild
Orange Tiny Terror Test
Für 466,00€ bei
Technische Daten Orange Tiny Terror
  • Hersteller: Orange
  • Modell: Tiny Terror
  • Typ: Gitarrenverstärker Topteil
  • Ausgangsleistung: 7/15 W RMS
  • Röhrenbestückung: 2x EL84, 2x ECC83S
  • Gleichrichter: Röhrengleichrichtung
  • Bedienfeld: Gain-, Tone-, Volume-Regler, Power-, Standby-Schalter, Input-Buchse
  • Rückseite: 3 Lautsprecher-Buchsen, Netzteil-Anschluss
  • Abmessungen: ca. 305 x 158 x 132 mm (B x H x T)
  • Gewicht: ca. 5,8 kg
  • Lieferumfang: Gepolsterte Tragetasche mit Schultergurt, Netzkabel
  • Preis: 499 Euro
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von Thomas Dill

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