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Neo Instruments Drive In – Overdrive und mehr

Mit dem Aufkommen der Drive-In-Restaurants änderten sich auch die Gitarren-Sounds. Sie wurden zunehmend präsenter, lauter und verzerrter. Nachdem anfangs die Verstärker selbst übersteuert wurden, kamen nach und nach Effekt-Pedale auf den Markt, die die klanglichen Möglichkeiten für Gitarristen merklich ausweiteten.

(Bild: © NEO Instruments)
(Bild: © NEO Instruments)


In dieser historischen Dimension sieht sich auch der Drive In, der klassische Overdrive-Sounds genauso beherrschen soll, wie unterschiedliche Zerr-Varianten und dabei eine beachtliche Vielfalt an Overdrive-Klängen anbietet. Klangmäßig richtet sich der Drive In an alle, die den klassischen Overdrive-Sound mögen, wie man ihn zum Beispiel aus dem Blues oder solidem Rock kennt. Der Drive In ist bewusst kein High-Gain-Metall-Verzerrer, sondern steht laut Hersteller für sahnige Klänge, die sich gut in den Mix einfügen und dem eigenen Spiel Ausdruck und Charakter geben. Von leichter Sättigung bis zu schönen Zerr-Sounds voller Sustain soll der Drive In eine Vielzahl an klanglichen Varianten bieten.
Im Gegensatz zu den “üblichen” Overdrive-Pedalen verfügt der Drive In neben Reglern für Level, Drive und Tone auch über einen zusätzlichen COLOR-Regler, mit dem sich die Art der Verzerrung und die Klang-Charakteristik beeinflussen lassen. Während der klassische Tone-Regler die Höhen bedämpft, arbeitet der COLOR-Regler eher im Bereich der Bässe und Mitten und bietet damit Zugriff auf wichtige, Klangcharakter-bildende Frequenzbereiche.

Design-Kooperation und Robustheit

Entwickelt wurde das robuste Bodenpedal von Neo Instruments-Mastermind Guido Kirsch und Uli Rodenberg (Inhaber von Rodenberg Amplification) den man durch seine handgefertigten Boutique Effektpedale und Verstärker kennt und schätzt. Uli Rodenberg übernahm das Design der Platine und so finden sich diverse Einflüsse aus dem Rodenberg GAS 808 Overdrive hier wieder.
Die Platine steckt in einem grundsoliden Gehäuse aus Aludruckguss in Standardgröße, das auch heftigen Tritten und den Anforderungen des Bühnenalltags bestens widersteht. Zum Einsatz kommen ausschließlich hochwertige selektierte Bauteile, um ein Maximum an Klangqualität sicherzustellen. Für einen unverfälschten Klang im Bypass-Betrieb ist ein True Bypass vorhanden. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über ein Standard 9-Volt-Netzteil oder eine 9-Volt-Batterie.

Preis und Lieferbarkeit

Drive In Pedal ist ab Mitte Juli 2018 für 259 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich.
Weitere Infos unter www.neo-instruments.de und www.b4-distribution.com

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(Bild: © NEO Instruments)

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von Christian Hautz

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