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Mackie CR5 BT Test

Die Mackie CR-Serie bietet äußerst günstige Speaker mit und ohne Bluetooth. Den CR3 und CR4 hatten wir bereits im Test, heute geht es dem CR5 an den Kragen! Dieser ist etwas neuer und mit Bluetooth ausgestattet. Den kleineren CR3 gibt es indes nur ohne Bluetooth, den CR4 optional auch mit Bluetooth.

Mackie_CR5BT_01_Aufmacher

Details

Funk mich

Die Mackie CR-Serie umfasst kompakte Monitore für Multimedia-Anwendungen und kleinere Studios. Sie werden im Paar verkauft und sind preislich im Einstiegssegment positioniert („Premium sound that won’t break the bank“).

Fotostrecke: 2 Bilder Die Mackie CR5 BT: Powered Speakers mit Bluetooth. Die “linke” Box ist passiv …
Fotostrecke

Günstig – mit und ohne BT

Mit unserem heutigen Testkandidaten CR5 BT haben wir also das Topmodel hinsichtlich Größe und Optionen im Visier, was es übrigens nur mit Bluetooth gibt. Die Sachverhalte zu Bluetooth lassen sich auch auf den kleineren Monitor übertragen, welchen wir bereits vor geraumer Zeit gemeinsam mit dem CR3 im Test hatten – damals jedoch noch ohne BT-Option. Wie dem auch sei, günstig sind sie alle drei. Angefangen beim CR3 ohne Bluetooth für rund 110 Euro bis hin zum CR5 BT für rund 230 Euro Paar- und Straßenpreis.

Hochwertige Verarbeitung auch bei der günstigsten Serie. Der Hochtöner ist von einem Waveguide umgeben.
Hochwertige Verarbeitung auch bei der günstigsten Serie. Der Hochtöner ist von einem Waveguide umgeben.

„Aktiv“, aber nicht aktiv

Es ist ein wenig historische Haarspalterei, aber wir haben ja einen gewissen Bildungsauftrag: Bei der Beschreibung von Lautsprechern bezieht sich das Wörtchen „aktiv“ nämlich eigentlich auf die Ausführung der Frequenzweiche und nicht auf die Integration eines Verstärkers. 
Die CR-Serie hat einen solch eingebauten Verstärker, die Frequenzweichen sind jedoch ausschließlich passiv. Das bedeutet, die Verstärkung findet vor der Trennung statt und somit können die Speaker nicht „bi-amped“ sein.

Alles dabei! Ein passendes Lautsprecherkabel, ein RCA/3,5mmTRS Kabel sowie Schaumstoff-Keile zur Entkoppelung vom Untergrund gehören zum Lieferumfang.
Alles dabei! Ein passendes Lautsprecherkabel, ein RCA/3,5mmTRS Kabel sowie Schaumstoff-Keile zur Entkoppelung vom Untergrund gehören zum Lieferumfang.

Technisches, gut detailliert

Der Polypropylen-Woofer des kompakten Monitors ist 5 Zoll groß, der ferrofluidgekühlte Silkdome-Tweeter 3/4 Zoll – getrennt wir übrigens bei 3 kHz. Die Gesamtverstärkungsleistung der Class-AB-Endstufe ist mit 28 Watt RMS/50 Watt Peak beziffert, der Übertragungsverlauf mit 60 Hz bis 20 kHz (-3 dB) und der max. Schalldruck mit 103 dB pro Paar angegeben. Das sind sehr detaillierte Angaben, von denen ich mir wünschen würde, auch andere Hersteller würden sie explizit nennen. 

Solides Gehäuse, praktische Details

Das Gehäuse des CR5 BT ist aus robusten, massiven MDF und wurde mit schwarzen Vinyl foliert. Der Bassport des Reflexgehäuses befindet sich auf der Rückseite, die Front besitzt ein Baffel aus Kunststoff. Dieses bettet die Treiber jeweils in eine Art Waveguide, um Reflexionen und Strömungsgeräusche an harten Gehäusekanten zu unterbinden. Zur Dekoration wurde diese mit giftgrünen Ringen eingefasst. Das Paar wiegt 6,8 kg und jede Box misst 259 x 175 x 229 mm (H x B x T).

Neben den Eingängen auf der Rückseite gibt es frontseitig noch zwei 3,5mm TRS-Buchsen. Eine für den Aux-In, die anderen für Kopfhörer.
Neben den Eingängen auf der Rückseite gibt es frontseitig noch zwei 3,5mm TRS-Buchsen. Eine für den Aux-In, die anderen für Kopfhörer.

Üppige Anschlüsse, gut zu bedienen

Neben dem eingebauten Bluetooth-Interface bietet der kleine Mackie-Speaker auch reichlich analoge Anschlüsse. Rückseitig findet sich zwei Stereo-Eingänge, wovon einer mit RCA- und der andere mit 6,35mm-TRS-Buchsen ausgestattet ist. Beide gleichzeitig zu belegen, ist nicht vorgesehen. Filter zur akustischen Anpassung finden sich nicht.
Hinzukommt ein weiterer Stereo-Eingang auf der Front, welcher mit einer 3,5mm-Klinkenbuchse ausgestattet ist („Miniklinke“). Die 3,5mm-Buchse daneben ist für den Anschluss eines Kopfhörers angedacht. Werden Headphones eingesteckt, wird der Speaker automatisch gemuted. Frontseitig ist auch der Pairing-Taster zur Verbindung mit Bluetooth angebracht, sodass man nicht rückseitig „rumfummeln“ muss, um eine Verbindung herzustellen. Direkt darunter befindet sich der Lautstärkeregler, welcher gleichzeitig als Stand-by-Schalter fungiert. Alles ist sehr pragmatisch gelöst.

TRS-In, RCA-In, L/R-Switch, Bassport und Klemmen für den "passiven" Lautsprecher sind rückseitig zu finden.
TRS-In, RCA-In, L/R-Switch, Bassport und Klemmen für den “passiven” Lautsprecher sind rückseitig zu finden.

Ein Stand-by, der keiner ist

Wirklich ärgerlich ist nur, dass der Monitor nicht vollständig vom Netz getrennt wird, sollte man den Front-Stand-by nutzten und er noch immer nicht akzeptable 14,5 Watt zieht. Das ist nicht gut, zumal der erlöschende LED-Ring einen anderes glauben lässt. Ganz ehrlich Mackie, was habt ihr euch denn dabei gedacht? Und was sagt eigentlich das Mackie-Männchen dazu?

Links oder rechts – egal

Der „passive“ Speaker wird mit einem Lautsprecherkabel angeschlossen, dafür sind die Klemmen da. Hinzukommt ein Speaker-Position-Schalter, der definiert welcher Speaker rechts oder links positioniert wird. Praktisch: So ist man nicht festgelegt, auf welcher Seite des Paares das Stromkabel sein muss. Das Stromkabel ist fest mit dem Gehäuse verbunden und nur für den Anschluss an das europäische Stromnetz gedacht (220–240 VAC, 50/60 Hz). Andere Spannungen werden nicht akzeptiert.

Der Pairing-Schalter befindet sich über dem Volume-Regler.
Der Pairing-Schalter befindet sich über dem Volume-Regler.
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