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LD Systems Roadbuddy 10

Praxis

Als Erstes teste ich den Roadbuddy 10 mit dem Funkmikro. Batterien einsetzen, einschalten, schon kann es losgehen, denn Sender und Empfänger arbeiten ab Werk auf dem gleichen Kanal. Ich bewege den Pegelregler des Empfängers in die Mittelstellung und öffne den Master. Meine Stimme klingt auf Anhieb gut, was besonders wichtig ist, denn der Drahtloskanal besitzt keinen eigenen Equalizer. Natürlich kann an der Klangregelung korrigiert werden, allerdings beeinflusst das auch die anderen Kanäle und den Klang des Mediaplayers.
Das Umschalten der Sendeleistung von „High“ auf „Low“ ist zwar einer längeren Batterielaufzeit dienlich, nicht jedoch der Reichweite, die sich spürbar verringert. Da im kostenfreien ISM-Band sowieso nur maximal zehn Milliwatt erlaubt sind, sollte der Schalter daher in Dauerstellung „H“ verbleiben. Damit erziele ich bei Sichtkontakt zur Box Reichweiten bis zu 100 Metern.

Fotostrecke: 3 Bilder Der Mediaplayer des LD Systems Roadbuddy 10
Fotostrecke

Bei Musikwiedergabe über den Mediaplayer liefert der Roadbuddy 10 ein ausgewogenes, angenehmes Klangbild. Die Bässe sind schön rund, die Höhen zeichnen fein, ohne dass es scharf oder aufdringlich klingt. In den Mitten könnte die Box für meinen Geschmack allerdings ein wenig stärker sein. Die Klangregelung arbeitet akkurat, gestattet aber keine Überbetonungen von Bässen und Höhen. Recht laut spielt der Roadbuddy 10 übrigens auch. Bevor es aber übel clippt und verzerrt, begrenzt ein Limiter den Pegel.
Beim Transport sollten die Antennen besser nicht am Gerät verbleiben. Kippt der Trolley unbeabsichtigt nach hinten (was anhand des Schwerpunktes schwierig, aber nicht ausgeschlossen ist), trifft es die Empfangsstäbe zuerst, was die Buchsen nicht lange überleben dürften. Sicherer wäre es auch, wären die rückseitigen Bedienelemente ein wenig tiefer versenkt eingebaut.
Die Spielzeit einer vollen Akkuladung liegt laut Hersteller bei bis zu acht Stunden, das ist bei gemäßigter Lautstärke absolut realistisch. Wird der Roadbuddy in einer wilden Jam-Session gefordert, kann jedoch schon nach der Hälfte dieser Zeit der Kontakt zu einer Steckdose notwendig werden. Über die verbleibende Akkuladung informiert eine vierstellige LED-Kette. Bekommt das Gerät Strom über den Netzanschluss, schaltet ein internes Relais den Akku in den Ladezustand, was eine Charge-LED signalisiert.

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