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Korg Pa3X Le Test

Fazit

Der Korg Pa3X Le hat einen wichtigen Platz in der Pa-Reihe eingenommen. Er trägt den Namen des Flaggschiffs mit einem kleinen Zusatz. Daher muss man ihn mit dem teuren Pa3X vergleichen. Und hier muss man als potentieller Käufer abwägen, ob man auf einige Features verzichten kann oder nicht. Braucht man separate Einzelausgänge, um beispielsweise in der Lage zu sein, einem Drummer in der Band ein Klick-Signal zu schicken? Will man im direkten Zugriff alle Spuren eines Styles sofort mit einem Hardware-Fader beeinflussen können? Braucht man eine leistungsfähige Effekt-Sektion inklusive hochwertiger Mastering-Suite? Dann muss man zur Luxus-Variante Pa3X greifen. Wenn man aber auf diese und ein paar weitere Funktionen verzichten kann und ca. 1000 € weniger ausgeben möchte, dann sollte man sich die Diät-Variante Pa3X Le genauer anschauen. Man erhält ein stabiles, elegantes und professionelles Bühnen-Keyboard, das von seinem Innenleben her eigentlich ein Pa-900 ist, ohne eingebaute Lautsprecher und mit einer guten 76-Tasten-Klaviatur. Im Gegensatz zum Pa900 ist der Pa3X Le aber in der Lage, Sampling direkt vom Audioeingang durchzuführen. Klanglich kommt der „Le“ nicht ganz an den großen Bruder heran. Man muss ihm aber bescheinigen, dass er viel fürs Geld bietet und eine Lücke füllt, die lange unbesetzt war.

PRO
  • sehr guter Gesamtsound
  • große Anzahl an Sounds und Styles
  • Songbook
  • TC Helicon Voice Processor
  • stabiles, elegantes Gehäuse
  • sehr gutes großes TouchView Display
  • 76 Tasten
  • Videoausgang serienmäßig
CONTRA
  • Effekt-Sektion etwas schwach
  • Hochfahren dauert lange
Der Korg Pa3X Le hat einen wichtigen Platz in der Pa-Reihe eingenommen
Der Korg Pa3X Le hat einen wichtigen Platz in der Pa-Reihe eingenommen
  • Tastatur: 76 halbgewichtete Tasten mit Anschlagdynamik und Aftertouch
  • 7“ TFT-TouchView Farbdisplay
  • Klangerzeugung: Korg EDS (Enhanced Definition Synthesis)
  • Polyphonie: 128 Stimmen
  • Klangfarben: ca. 1100
  • Drumkits: 90
  • Styles: 400
  • Effekte: bis zu 4 digitale Stereo Multieffekt-Blocksysteme, 125 Master-Effekttypen, 2 globale Effekte
  • 3-stimmiger TC Helicon Vocal Harmonizer mit Reverb, Delay, Kompressor, EQ
  • Sampling-Funktion mit Time Slice
  • Kompatibel mit Sampling-Formaten: KORG, WAV, AIFF, SoundFont
  • XDS-Doppelsequencer/Player (Formate: MID, KAR, MP3 + Songtexte, MP3+G)
  • Anschlüsse: Audio Out L/R, Audio In L/R, Kopfhörer, Sustainpedal, Expressionpedal, MIDI In/Thru, USB-to-Host, USB-to-Device
  • Abmessungen (BxTxH): 1196 x 356 x 109 mm
  • Gewicht: 13,55 kg
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • sehr guter Gesamtsound
  • große Anzahl an Sounds und Styles
  • Songbook
  • TC Helicon Voice Processor
  • stabiles, elegantes Gehäuse
  • sehr gutes großes TouchView Display
  • 76 Tasten
  • Videoausgang serienmäßig
Contra
  • Effekt-Sektion etwas schwach
  • Hochfahren dauert lange
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Korg Pa3X Le Test
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Der Korg Pa3X Le hat einen wichtigen Platz in der Pa-Reihe eingenommen

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von Andreas Recktenwald

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Profilbild von Erfahrener Korg User

Erfahrener Korg User sagt:

#1 - 05.04.2015 um 12:45 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich denke schon,daß der Korg PA3X Le ein gutes Keyboard ist ,wie eigentlich alle Keyboards von Korg. Also ich spiele seit über 30 Jahren Korg Synthys und Arranger Keyboards...So ist bei Korg Arrangern seit PA80 der große Vorteil,daß man wirklich auch alle Internen Styles komplett überschreiben kann und man so wirklich nur die Styles im Gerät hat,die man auch braucht !Ich muss aber leider bemängeln,daß Korg sich in Sachen Sounds und vor allem Styles seit dem PA80 mit der doch sehr guten Triton-Tonerzeugung nicht soo wesentlich verändert hat,als daß das für mich ein Grund wäre,auf ein Nachfolgemodell umzusteigen.Viele Sounds sind von früheren Modellen übernommen worden und die allermeisten Styles in ihrer gesamten Struktur findet man so auch schon im PA80 bzw. nun PA50SD schon seit Jahren! Immer die gleichen Styles in allen Korg-Keyboards !Zwar gut aber auf Dauer wird es dann langweilig.Als alleiniges Keyboard für Neu-Korgianer also zu empfehlen,aber wenn man bereits ältere Korg-Arranger benutzt,diese womöglich wie ich bis ins letzte optimiert hat,und darum noch behalten möchte,kann es passieren,daß man mit einem zusätzlichen neueren Key von Korg enttäuscht ist,weil wirklich neu ist nichts außer evtl.etwas bessere Audioqualität.In diesem Fall,als 2.Keyboard,empfehle ich,über den Kauf von einer anderen Firma mit eben auch mal anderen Styles,nachzudenken.

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