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Klevgrand Svep Test

Kompressor und EQ sind die Standardeffekte in jedem Mix. Und selbst Saturation- und Distortion-Effekte gehören einfach zu einer modernen Musikproduktion. Aber ab und zu braucht es einfach mehr, um ein Signal interessant klingen zu lassen.

Klevgrand_Svep_B01_Test

 
Phaser, Flanger und Chorus gehören in der Regel zur Grundausstattung so gut wie jeder DAW, allerdings bestehen sie meistens nur aus den grundlegenden Controls und sehen dabei nicht so besonders aus. Klevgrand möchte das ändern und verwöhnt uns deshalb mit Svep, dem etwas anderen Multieffekt-Tool.

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Details

Allgemeines

Svep gibt es für Windows ab Version 7 im VST- und AAX-Format. Ab Mac OS X 10.9 ist es in den Formaten VST, AU und AAX erhältlich. Die iPad-Version gibt es im App-Store in den Formaten Stand-alone, AUv3, AB und IAA. 

Das Plugin ist absolut kostenlos auf der Seite des Herstellers verfügbar. Allerdings muss wie bei Klevgrand üblich der etwas umständliche Weg über den Warenkorb gegangen werden. Zuerst einen Account anlegen, dann das Plugin in den Warenkorb legen, anschließend den Check-out vollziehen. Nachdem die Bedingungen akzeptiert wurden, steht der Effekt nebst einer Lizenznummer auf der nächsten Seite zum Download bereit. Beim ersten Start muss das Plugin trotz Freeware dann mit der Seriennummer freigeschaltet werden, bis dahin ist es im Demomodus.

GUI und Konzept

Das GUI von Svep ist alles, nur nicht gewöhnlich. Bewusst wurde fast komplett auf die herkömmlichen Regler und Tasten verzichtet. So ist ein innovatives GUI entstanden, das man so noch nicht gesehen hat.

Das GUI von Svep.
Das GUI von Svep.
Das GUI von Svep.

Sound

Beispiel 1 ist eine Klavier-Loop. Obwohl ich den Effekt in diesem Fall relativ dezent eingesetzt habe, hört man die drei Elemente von Svep schön heraus – den Chorus, den Flanger und den Phaser. Ob das bearbeitete Piano so in die jeweilige Produktion passt, muss man sehen. Aber ich finde das Ergebnis sehr schön.
Beispiel 2 ist ein Rhodes-Loop. Solche Instrumente werden sehr oft mit Flanger, Chorus und Phaser veredelt. Und da die Aufnahme ziemlich trocken ist, passt Svep hier natürlich bestens. Das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. Fantastisch, wie lebendig und breit das Rhodes jetzt daher kommt. Der Vibrato-Effekt passt hervorragend zu so einem Instrument.
Zum Schluss noch ein Wurlitzer-Groove. Und auch hier leistet Svep ganze Arbeit. Diese Mal kommt der Phaser etwas besser durch und wir haben auch wieder einen interessanten Vibrato-Effekt. 

Audio Samples
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01 Piano Clean 02 Piano Svep 03 E-Piano 1 Clean 04 E-Piano 1 Svep 05 E-Piano 2 Clean 06 E-Piano 2 Svep

Fazit

Klevgrand wollte nicht einfach nur ein Multieffekt-Tool kreieren, sondern es sollte, wie man das vom schwedischen Hersteller gewohnt ist, auch besonders aussehen. So ist ein innovatives GUI entstanden, das das Sounddesign wirklich spannend macht. Auch die grafische Darstellung der Einstellungen ist wirklich außergewöhnlich und interessant. Svep klingt dazu wirklich top und außerdem sehr musikalisch. Besonders gut harmoniert es mit E-Pianos – ein Volltreffer! 

Pro

  • klingt super
  • innovatives GUI
  • intuitive Benutzung
  • sehr geringe CPU-Auslastung

Contra

  • kein Contra

Features

  • vereint Chorus, Flanger und Phaser in einem Effekt
  • Stereo-Link-Funktion
  • einfaches Interface
  • geringe CPU-Auslastung

Preis

  • kostenlos

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,0 / 5

Pro

  • klingt super
  • innovatives GUI
  • intuitive Benutzung
  • sehr geringe CPU-Auslastung

Contra

  • kein Contra
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Klevgrand Svep Test
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von Tobias Homburger

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