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Kaufberatung und Vergleichstest Modulationseffekte für Synthesizer

Alles wichtigen Details rund um das Thema Modulationseffekte für Synthesizer bieten wir in unserer Kaufberatung und den Vergleichstests.

Kaufberatung und Vergleichstest Modulationseffekte für Synthesizer
Kaufberatung und Vergleichstest Modulationseffekte für Synthesizer

Modulationseffekte haben die Entwicklung von Keyboard-Sounds entscheidend mitgeprägt. In den vielen Jahrzehnten der Popmusik lieferten sie oft stilprägende Sounds, die Musikgeschichte geschrieben haben. Modulationseffekte wie Phaser, Flanger oder Rotary beleben nicht nur Gitarren, sondern auch jegliche Keyboard-Klänge, angefangen beim E-Piano bis hin zum Synthesizer. Was wäre schon ein Rhodes ohne ein sanftes Tremolo oder ein Synth-Pad ohne einen Chorus Ensemble? Nicht immer sind bei Keyboards und Synthesizern Modulationseffekte mit an Bord. Aber zum Glück gibt es reichlich Boden-Pedale, die diesen Job gerne übernehmen. Bei dem stetig wachsenden Angebot verliert man allerdings schnell den Überblick, welches Pedal den persönlichen Bedarf am besten abdeckt. Mit unserem Kaufberater führen wir durch den Dschungel der Modulationseffekte und zeigen, worauf es ankommt.

Inhalte

  1. KAUFBERATUNG
  2. UNSERE EMPPFEHLUNGEN
  3. GESAMTFAZIT
  4. WEITERE INTERESSANTE THEMEN

KAUFBERATUNG

Quick Facts: Modulation

Was bedeutet Modulation?
Modulation ist ein Vorgang, bei dem ein zu übertragendes Nutzsignal einen Träger verändert. In der Musik spricht man dabei von einer Klangveränderung, die durch ein Effektgerät erzeugt wird.
Ein Klassiker: BOSS CE-1

Modulation im Detail

Wird eine Tonquelle durch Hinzugabe eines Effektes in ihrem Grundklang manipuliert wird, speucht man von Modulation. Anders als bei einem Reverb oder Delay, bei dem das Kern-Signal oft unberührt bleibt und eher verlängert wird, wirkt eine Modulation meist direkt auf den Grundsound ein. Es gibt verschiedenste Arten der Modulation, die sich wiederum in Sub-Spezies unterteilen lassen. Pitch-Modulation (Vibrato, Chorus), Lautstärke-Modulation (Tremolo, Stutter), Frequenz-Modulation (Phaser, Flanger), Filter-Modulation und noch viele mehr. In den 70er und 80er Jahren wurden vor allem die Klassiker Chorus/Phaser/Tremolo genutzt, mit Vertretern wie dem BOSS CE-1 oder dem EHX Small Stone. Durch den technischen Fortschritt hat sich spätestens seit dem Computer-Zeitalter die Diversität an Modulationseffekten so vervielfacht, dass man heutzutage kaum noch alle verschiedenen Modulations-Arten und die entsprechenden Pedale in einem Artikel listen könnte. Modernere Effekte und Konzepte wie Bitcrusher, Granular-Synthese oder FM finden sich in Geräten wie dem Strymon Mobius oder dem BOSS MD-200 wieder.

Wozu braucht man Modulation?

Modulation ist grundsätzlich dazu da, Instrumenten zusätzliches Leben einzuhauchen und ihnen einen besonderen Klangcharakter zu verpassen. Ein E-Piano oder ein Moog Synth bieten zunächst einen monotonen, statischen Klang, der durch Modulations-Pedale wie beispielsweise Chorus oder Flanger in Bewegung gerät. Speziell bei Synthesizern wird Modulation häufig dazu genutzt, um die Sounds zum „Schweben“ zu bringen. Ein Tremolo empfiehlt sich beispielsweise eher für Gitarren oder Rhodes mit ausklingenden Akkorden. Gezielte Modulation kann immer dabei helfen, den Charakter eines Songs oder herauszuschälen und ihn einzigartiger zu machen. Bei extremer Nutzung und Verfremdung kann sie außerdem zur Sound-Neuschöpfung führen. 

Was sollte man beim Kauf eines Modulationseffekts beachten?

Wenn der Kauf eines Modulations-Pedals für das Keyboard geplant ist, steht an erster Stelle die Frage, für welche Art von Keyboard/Synthesizer das Pedal gedacht ist. Benötigt man Modulation für den Stereo-Synth (beispielsweise Dave Smith Prophet 08 oder Korg Minilogue), entfallen schon einmal alle Pedale, die keinen Stereo-Eingang besitzen. Bei monophonen Synthesizern (bspw. Arp Odyssey oder Behringer K-2) ist Mono Standard, weswegen hier Mono-Pedale bereits ausreichen. Jetzt stellt sich die Frage nach der Modulationsart. Wer ausschließlich einen Tremolo-Effekt für das E-Piano benötigt, ist mit dem Source Audio Vertigo Tremolo bereits fabelhaft versorgt. Wer eine ganze Palette an Modulationseffekten abdecken will, sollte zu einem Multi-Modulations-Pedal wie etwa dem Strymon Mobius, oder dem Boss MD-200 greifen.

Kosten

Auch spielt das Budget beim Pedal-Kauf eine Rolle. Wird das Modulations-Pedal nur rudimentär zum Einsatz kommen, reicht schon ein preiswerteres Pedal. Wird der Bodentreter allerdings der Go-To Live-Begleiter, sollte man auf ein robustes, hochwertig klingendes zurückgreifen. Je nach Umfang und Qualität variieren die Preise für Modulationseffekte zwischen 50 und 500 €, wobei wir es unter 100 € meist mit Einzeleffekten und ab 300 € mit Multi-Modulationseffekten zu tun haben.

Weiter geht es zu unseren Tests von Einzel- und Multi-Modulationseffekten.

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Profilbild von BadTicket

BadTicket sagt:

#1 - 10.01.2020 um 11:32 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Danke für den ausführlichen Bericht und Vergleich. Was ich einfach tragisch finde ist, dass es immer noch kein Hersteller für nötig findet ein Effektgerät für Keyboarder zu bauen. Nach wir vor sind es Bodentreter mit zum Teil "Drucktasten" die einem fast die Finger brechen. Es wäre schön, wenn wenigstens eine "Fingerversion" angeboten werten würde, noch schöner ein Gerät das man auch neben den Synthesizer stellen und es auch ähnlich bedient (Höhe, Neigung, Druckstärke etc.) werden kann. Ich bin sicher, ein Markt wäre da...

    Profilbild von Heimann Rudolf

    Heimann Rudolf sagt:

    #1.1 - 24.01.2020 um 19:51 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Die von Dir gewünschte Serie gibt bzw. gab es: t.c. electronic NOVA! Alle in Stereo, viele Regelmöglichkeiten, Speicher usw. Ich nutze das NOVA Delay, NOVA Reverb und NOVA Modulator. Findet man immer wieder mal günstig bei ebay.

    Antwort auf #1 von BadTicket

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