Anzeige

Kaufberatung E-Gitarren

Der grosse Kaufberater E-Gitarren – Das E-Gitarren Angebot ist mittlerweile so üppig, dass nicht nur Einsteiger massive Probleme haben, sich in dem stetig wachsenden Modell-Dickicht zurechtzufinden. Damit die Wahl nicht zur Qual wird, kann es helfen, sich im Vorfeld einige Gedanken über die gewünschten Eigenschaften und das bevorzugte Einsatzgebiet des zukünftigen Instruments zu machen.

Foto: © Andrew Blue , fotolia.de
Foto: © Andrew Blue , fotolia.de

Inhalte

  1. Die besten E-Gitarren 2021
  2. Gibson Les Paul – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro
  3. Fender Telecaster – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro
  4. Fender Stratocaster – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro
  5. Gibson SG – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro
  6. Semiakustik-Gitarren – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro
  7. Heavy Gitarren – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro
  8. 7-saitige Gitarren – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro
  9. Bariton Gitarren – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro
  10. Entscheidungshilfen
  11. Tremolo, ja oder nein?
  12. Floyd Rose vs. Vintage Tremolo
  13. GLOSSAR


Die Tatsache, dass sich den einzelnen E-Gitarren-Typen unterschiedliche Klang- und damit bis zu einem gewissen Grad auch Einsatz-Eigenschaften zuordnen lassen, ist eine recht effektive Möglichkeit, sich im E-Gitarrendschungel zurechtzufinden. Natürlich gibt es immer wieder Gitarristen, die offensichtlich gegen den Strom schwimmen und in ihrem jeweiligen Metier Instrumente einsetzen, die laut Schema überhaupt nicht dafür geeignet sind. Auch in diesem Bereich ist also nichts in Stein gemeißelt. Wer aber zum ersten Mal auf der Suche nach einer E-Gitarre ist oder sich in einem bestimmten Genre bewegt, ist gut beraten, sich auf die traditionellen und bewährten Modelle zu konzentrieren. Deshalb wollen wir uns im Folgenden die gängigsten und damit auch wichtigsten Modell-Varianten und ihre individuellen Vorzüge etwas genauer anschauen. Dabei haben wir die Instrumenten-Typen herausgesucht, die den Verlauf der E-Gitarren-Entwicklung am intensivsten geprägt haben und – in der Folge – am häufigsten kopiert wurden bzw. als Vorlagen für Modellvarianten anderer Hersteller dienten. Nahezu alle Markenhersteller haben mittlerweile Instrumente im Angebot, die preisgünstig sind und dennoch Qualitätsstandards bieten, die den Einstieg so angenehm wie eben möglich machen. Ihr findet daher in unserem Kaufberater zu jedem Gitarrentyp Empfehlungen in verschiedenen Preiskategorien.

Die besten E-Gitarren 2021

Auch das Jahr 2021 hält wieder einige elektrischen Gitarren bereit, die in unseren Testberichten mit sehr überzeugenden Ergebnissen abschneiden konnten.
Bevor wir also tiefer in die Materie einsteigen, gibt es an dieser Stelle schon einmal eine Auflistung der besten E-Gitarren 2021. Diese Liste wird übrigens regelmäßig aktualisiert. Es lohnt sich also hin und wieder vorbei zu schauen.

1. Platz
Gibson Les Paul Standard ‘50s Test
Die neue Gibson Les Paul Standard ’50s ist die erste schnickschnackfreie Paula seit vielen Jahren. Endlich, meint jedenfalls unser begeisterter Tester.

Pro

  • guter Primärklang
  • gute cleane und verzerrte Sounds
  • guter Twang
  • sehr angenehme Bespielbarkeit
  • tadellose Verarbeitung
  • tadellose Endkontrolle

Contra

  • keins
Artikelbild
Kaufberatung E-Gitarren
Für 2.298,00€ bei
2. Platz
Fender Player Series Strat Test
Die Fender Player Series Strat mit drei Singlecoils, mexikanischer Geburtsurkunde und moderatem Preis weiß zu überzeugen – in Sound und Bespielbarkeit.

Pro

  • tadellose Verarbeitung
  • gelungenes Setting ab Werk
  • sehr gute Bespielbarkeit
  • Sound der Pickups
  • stimmstabiles Tremolo

Contra

  • keins
Artikelbild
Kaufberatung E-Gitarren
Für 699,00€ bei
3. Platz
Sire Larry Carlton S7 FM Test
Auch die Sire Larry Carlton S7 schlägt als S-Style-Gitarre in dieselbe Kerbe wie die H7-Hollowbody und die Marcus Miller Bässe: Signature-Sound zum Sparpreis.

Pro

  • sehr gute Verarbeitung
  • ansprechendes Design
  • sehr gute Bespielbarkeit
  • toll klingende Pickups
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis

Contra

  • keins
Artikelbild
Kaufberatung E-Gitarren
Für 569,00€ bei
4. Platz
Music Man Valentine Tremolo Test
Die Music Man Valentine Tremolo Signature-Gitarre des Maroon 5 Gitarristen überzeugt auch als Tremolo-Version in Sound und Bespielbarkeit auf ganzer Linie.

Pro

  • hochwertige Verarbeitung
  • hervorragende Bespielbarkeit
  • tadellos agierendes Tremolo
  • inklusive Koffer

Contra

  • keins
Artikelbild
Kaufberatung E-Gitarren
5. Platz
Harley Benton DC-Junior TV Yellow Test
So puristisch sich die Harley Benton DC-Junior TV Yellow auch präsentiert, so überraschend erwachsen, vielseitig und authentisch überzeugt sie im Test.

Pro

  • einwandfreie Verarbeitung
  • sehr gute Bespielbarkeit
  • variabler, authentischer Sound
  • tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • keins
Artikelbild
Kaufberatung E-Gitarren
Für 199,00€ bei
6. Platz
PRS SE Standard 24 Satin Black LTD Test
Die PRS SE Standard 24 Satin Black LTD zeigt in jeder Beziehung, aus welchem Stall sie stammt, nur nicht beim Preis. Eine tolle Gitarre für wenig Geld.

Pro

  • tadellose Verarbeitung
  • tolle Bespielbarkeit ab Werk
  • breite Soundpalette von clean bis Rock
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Contra

  • keins
Artikelbild
Kaufberatung E-Gitarren
Für 503,00€ bei
7. Platz
PRS SE Starla Stoptail Test
Die PRS SE Starla Stoptail kann nicht nur mit einem günstigen Preis aufwarten, sondern überzeugt auch in Sachen Sound und Bespielbarkeit auf ganzer Linie.

Pro

  • saubere Verarbeitung
  • gute Werkseinstellung
  • tolle Bespielbarkeit
  • resonanzfreudiger Grundsound
  • Charakter und Variabilität der Pickups
  • Preis-/Leistungsverhältnis

Contra

  • keins
Artikelbild
Kaufberatung E-Gitarren
Für 615,00€ bei

Gibson Les Paul – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro

Die Gibson Les Paul ist der Prototyp einer Rock-Gitarre. Eine “Paula” und ein Marshall-Stack (Kombination Verstärker und Box), und die Welt ist in Ordnung. Das offizielle Debüt des Modells fand im Jahr 1952 statt. In Sachen “Motorisierung” kamen in den ersten Jahren ausschließlich P-90 Pickups zum Einsatz, ein 1946 erschienener Singlecoil-Tonabnehmer (Einzelspul-Tonabnehmer), der dank seines fetten, rauen Sounds bis heute zu den beliebtesten Modellen aus dem Gibson-Sortiment gehört. Die erste Les Paul mit Humbucker (Doppelspul-Tonabnehmer) wurde der staunenden Öffentlichkeit im Jahr 1957 vorgestellt. Die Gitarre war aus dem Stand ein Riesenerfolg und prägte den Sound und die Geschichte der Rockmusik wie nur wenige andere Entwicklungen. 

Gibson Les Paul Traditional TS 2015
Gibson Les Paul Traditional TS 2015

Sound und Handling

Dank der Tonabnehmer-Bestückung in Kombination mit den verwendeten Tonhölzern – in der Regel besteht der Korpus aus Mahagoni und trägt eine Ahorndecke – liefern Les Pauls fette, durchsetzungsstarke Sounds, ideal für alle Spielarten des Rock. Doch obwohl die Gitarre als typisches Rock- und Blues-Instrument gilt, ist ihre Basis sehr flexibel. Mit ihrem Klang lassen sich problemlos alle gängigen Stilistiken abdecken – das Prädikat Allrounder hat sich diese Gitarre damit absolut verdient. Obwohl die Bespielbarkeit einer Gitarre grundsätzlich von vielen Faktoren abhängt und die eines Gitarren-Typs nur unzureichend allgemein beurteilt werden kann, lassen sich der kurzen Mensur (Länge der frei schwingenden Saite) von 628mm der Les Paul einige grundsätzliche Eigenschaften zuordnen. So liefern die kürzeren Saiten einen warmen Grundsound und eine Saitenspannung, die im Vergleich zu Instrumenten mit langer Mensur (648mm) geringer ist. Auf diese Weise lassen sich selbst stärkere Saiten-Sätze recht problemlos spielen – gerade für Anfänger ein absolutes Kaufargument.

Audio Samples
0:00
Les Paul – Clean Sound Les Paul – Jazz Sound Les Paul – High Gain Sound

Kaufempfehlung Typ Singlecut

Preisklasse bis 200,- Euro

Preisklasse 200,- bis 600,- Euro

Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro

Fotostrecke: 6 Bilder ESP LTD EC-1000 Vintage Black (Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro)
Fotostrecke

Fender Telecaster – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro

Die Geschichte der Firma Fender startet in den 40er Jahren, als ein smarter junger Mann namens Leo Fender in seinem Radiogeschäft an elektrischen Gitarren und entsprechenden Verstärkern tüftelte. Mit der Esquire stellte Leo 1948 seine erste selbstkonstruierte E-Gitarre vor. 1951 folgte die Broadcaster, die später in Telecaster umbenannt wurde und als erste in Serie gefertigte Solidbody-Gitarre (Gitarre mit massivem Korpus ohne Resonanzkörper) der Welt gilt. In einer Zeit, in der alle Hersteller auf Semi-Acoustics setzten, eine ziemlich mutige Entscheidung; sprach man Gitarren mit massivem Korpus seinerzeit doch per se ab, “vollwertige Musikinstrumente” zu sein. Doch Leo ließ sich nicht beirren, zeigte Durchhaltevermögen und wurde belohnt. Immer mehr Musiker entdeckten die Vorzüge der Gitarren aus der kalifornischen Instrumentenschmiede und so musste auch die Konkurrenz bald neidlos anerkennen, dass sich Fender mit seinem Konzept durchgesetzt hatte. Heute gehört die Telecaster zu den charakterstärksten Instrumenten im Reigen des E-Gitarren-Angebots.

Fender AM Special Telecaster
Fender AM Special Telecaster

Sound und Handling

Typisch für Teles ist ihr sprichwörtlicher “Twang”. Dieser entsteht durch die Kombination eines Ahornhalses (lange Mensur) mit einem Korpus aus Esche und dem obligatorischen Singlecoil-Pickup am Steg. Gerade im Country- und Blues-Genre macht der knackige Sound des Pickups einen Top-Job. Doch Gitarristen wie Rolling Stone Keith Richard treten auf jedem Gig erneut den Beweis an, dass es sich auf einer Tele auch trefflich rocken lässt. Die Telecaster ist zwar ganz sicher kein Allrounder, wer aber ein Instrument mit “Attitude” sucht, das sich aus der Masse abhebt, ist hier bestens aufgehoben.

Audio Samples
0:00
Telecaster – Clean Sound Telecaster – Mid Gain Sound Telecaster – High Gain Sound

Kaufempfehlung Typ T-Style

Es gibt ein großes Angebot an T-Style-Gitarren. Hier sind unsere Empfehlungen in drei Preiskategorien

Preisklasse bis 200,- Euro

Preisklasse 200,- bis 600,- Euro

Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro

Fotostrecke: 3 Bilder Fender Vintera 50s Telecaster MN FR (Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro)
Fotostrecke

Fender Stratocaster – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro

Die Stratocaster erblickte 1954 das Licht der Welt. Was heutzutage wie ein “Instant-Success” aussehen mag – schließlich ist die Strat die am meisten verkaufte (und kopierte) E-Gitarre der Welt – gestaltete sich Mitte der 50er Jahre alles andere als einfach. Namentlich das unsymmetrische Design, gepaart mit den tiefen, ergonomischen Korpus-Shapings auf Vorder- und Rückseite wurden von der Branche mit Argwohn beäugt. Wieder waren es die Musiker, die den Stein ins Rollen brachten. Immer mehr Gitarristen schenkten dem Instrument mit dem außergewöhnlichen Design ihr Vertrauen und machten die Strat so zum Symbol der aufkeimenden Rock-Bewegung. Und das ist bis heute so geblieben. Ganz nebenbei: Ohne die Stratocaster wären alle anderen unsymmetrischen Double-Cutaway Gitarren (Gitarren mit zwei ungleich großen Korpus-Ausschnitten) undenkbar gewesen.

Fender Stratocaster American Standard MN OW
Fender Stratocaster American Standard MN OW

Sound und Handling

Der Korpus der traditionellen Fender Stratocaster besteht aus Erle oder Esche, der Hals aus Ahorn, wahlweise mit einem Ahorn- oder Palisandergriffbrett belegt. In der klassischen Ausführung kommt die Gitarre mit drei Singlecoil-Pickups, die für den typischen Sound des Instruments sorgen. Dabei liefert der Tonabnehmer in der Bridge-Position (in unmittelbarer Nähe des Stegs) sehr brillante Solo- und Rhythmussounds, der Pickup in der Mitte ist der ideale Partner, wenn es um knackige Funk-Rhythmen und offene, transparente Soli geht. Die Hals-Position ist die Domäne bluesiger Leads und saftiger Akkordsounds. Auch die Strat ist also ein echtes Allround-Instrument. Lediglich knallharte Rock- und Hardrocksounds und singende Solos lassen sich mit dem Singlecoil-Tonabnehmer in der Steg-Position nicht so gut realisieren. Um dem Wunsch der Szene nach mehr Dampf Rechnung zu tragen, bieten Fender und die vielen Hersteller von Strat-Kopien und allem “Artverwandten” seit Jahren Instrumente mit leistungsstarken Humbuckern in der Stegposition an (Fat Strat). Auf diese Weise “aufgebretzelte” Gitarren machen dann auch im ganz harten Rock eine richtig gute Figur.

Audio Samples
0:00
Stratocaster – Clean Sound Stratocaster – Crunch Sound Stratocaster – High Gain Sound

Kaufempfehlung Typ ST-Style

ST-Style Gitarren sind sehr beliebt, daher ist die Auswahl auch entsprechend groß. Unsere Empfehlungen findet ihr hier in drei Preiskategorien sortiert.

Preisklasse bis 200,- Euro 

Preisklasse 200,- bis 600,- Euro

Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro

Fotostrecke: 8 Bilder Fender Vintera 60s Strat 3-SB (Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro)
Fotostrecke

Gibson SG – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro

Die SG-Bauform wurde von Gibson im Jahr 1961 ursprünglich als Nachfolger für die Les Paul Standard entwickelt. Auffälligstes Design-Merkmal der neuen Gitarre war ein radikal überarbeiteter Korpus. Er bestand nicht nur komplett aus Mahagoni, sondern war auch noch wesentlich dünner und somit leichter als der Body der legendären Verwandten. Außerdem besaß die Gitarre zwei minimal versetzte, scharf angeschnittene Cutaways. Das neue Design kam an und nicht umsonst ist die SG das einzige Modell im Gibson-Programm, das seit seiner Veröffentlichung ohne Unterbrechungen gebaut wird. Und dank kompromissloser User wie Angus Young oder Tony Iommi und einer stetig wachsenden Fangemeinde gehört die “coole Axt” heute zu den ganz großen Symbolen der Rock-Musik.

Gibson SG Standard 2015
Gibson SG Standard 2015

Sound und Handling

Genau wie die Les Paul kommt auch die SG mit einem Hals in kurzer Mensur: Die Bespielbarkeit der Gitarren ist im Allgemeinen sehr gut. Dank ihres relativ flachen Mahagoni-Korpus sind SGs recht leicht und entsprechend komfortabel zu bedienen. Zwei Humbucker in Hals- und Stegposition sorgen für ein breites Spektrum der angesagtesten Rock- und Bluessounds, nicht ganz so drückend wie die Les Paul, aber dafür knackig und dynamisch. Auch im Clean-Betrieb überzeugen SGs mit einem breiten Klang-Spektrum, sodass sich alle erdenklichen Stilistiken abdecken lassen. Weiterer Vorteil: Original SGs sind relativ preiswert, sodass man die Vorzüge einer echten Gibson genießen kann, ohne sein Konto allzu stark belasten zu müssen. Ansonsten hält der Markt ein breites Spektrum an Kopien in allen Preis- und Qualitätsklassen bereit.

Audio Samples
0:00
Gibson SG – Clean Sound Gibson SG – Clean to Crunch Sound Gibson SG – High Gain Sound

Doublecut Gitarren

Hier sind unsere Empfehlungen für Doublecut-Style-Modelle in drei verschiedenen Preiskategorien.

Preisklasse bis 200,- Euro

Preisklasse 200,- bis 600,- Euro

Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro

Fotostrecke: 6 Bilder ESP LTD Viper-400M Natural Satin (Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro)
Fotostrecke

Semiakustik-Gitarren – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro

Um richtig abrocken zu können, muss es nicht unbedingt immer eine Solidbody-Gitarre sein. Neben Dave Grohl haben Musiker wie Alvin Lee, Ted Nugent oder Steve Howe schon vor Dekaden bewiesen, dass auch Semi-Acoustics (Gitarren mit Resonanzräumen im Korpus) im Rock-Biz eine gute Figur machen.Aber ganz so einfach ist der Umgang mit ihnen nicht. Gitarren mit einem hohlen Korpus neigen nämlich gerade bei großen Lautstärken und Verzerrungen zu Rückkopplungen.
Die erste Maßnahme der Industrie, den Gitarren das Feedback abzugewöhnen, war eine Verkleinerung des Korpus-Volumens (Thinline-Bauform). Doch das alleine reichte nicht aus. Gibson kam auf die Idee, eine Semiakustik-Gitarre zu konstruieren, die mit einer vom Halsansatz bis zum Korpusende reichenden massiven Holzeinlage, dem sogenannten Sustainblock, ausgestattet war ( ES-335, 1958). Diese teilmassive Bauform machte es möglich, die Vorteile eines Solidbody-Instruments genießen zu können, ohne dabei auf den offenen, transparenten Sound einer “quasiakustischen” Gitarre verzichten zu müssen. Dank der innovativ ausgestatteten ES-335 war es auf der Bühne endlich möglich, den Verstärker bis zu einem gewissen Grad aufzudrehen, ohne dabei Gefahr zu laufen, von ungewollten Rückkopplungen in Grund und Boden gehupt zu werden. Aber Achtung: Es gibt natürlich auch Semiakustik-Gitarren, die ohne Sustainblock auskommen (ES-355, Epiphone Casino etc.). Wenn man auf feinzeichnende, dynamische Clean-, Blues- und Crunchsounds im Stil der Beatles oder Brit-Pop-Legenden wie Oasis steht, ist man hier bestens aufgehoben. Fans, bei denen es gerne auch etwas brachialer zur Sache gehen darf, sollten sich aber auf jeden Fall für eine Semi-Akustik mit Sustainblock entscheiden.

Gibson Midtown Custom EB
Gibson Midtown Custom EB
Audio Samples
0:00
Semiakustik – Clean Sound Semiakustik – Beide Pickups Semiakustik – High Gain Sound

Zur besseren Orientierung sind hier unsere Empfehlungen für die Semi-Akustik Gitarren, aufgeteilt in drei verschiedene Preiskategorien.

Preisklasse bis 200,- Euro

Preisklasse 200,- bis 600,- Euro

Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro

Fotostrecke: 6 Bilder Gretsch G5420T Electromatic OR (Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro)
Fotostrecke

Heavy Gitarren – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro

Neben den traditionellen Formen, die wir in den vorangegangenen Abschnitten vorgestellt haben, hat sich im Laufe der Zeit im Hard/Heavy- und Metal-Bereich ein etwas speziellerer und dem Genre angepasster Gitarrentypus durchgesetzt. Rein äußerlich weicht die typische Heavy-Gitarre in ihrer Korpusform vom traditionellen Design ab und hat ihren Ursprung in den Explorer- und Flying-V-Typen von Gibson, die 1958 auf den Markt kamen. Hersteller wie Charvel/Jackson, Dean, ESP, B.C. Rich oder Ibanez brachten in diesem Genre einige sehr markante Instrumente auf den Markt, wobei neben den extravaganten Korpusformen auch die Tonabnehmer eine sehr wichtige Rolle für einen charakteristischen Heavy-Sound spielen. Hier sind fast ausschließlich Humbucker mit möglichst hoher Ausgangsleistung im Einsatz, die den Amp mit einem kräftigen Signal ansteuern und ihn so zu einem stark verzerrten Sound veranlassen. Oft werden aktive Pickups benutzt, die neben einer hohen Ausgangsleistung auch noch weniger anfällig für Nebengeräusche sind – ein häufiges Problem bei hohen Zerrgraden und großen Bühnenlautstärken. Die Hälse der meisten Heavy-Gitarren sind recht schlank gebaut, was dem Greifen von schnellen Riffs und Leads entgegenkommt. Entscheiden muss man sich auch bei diesen Instrumenten zwischen Tremolo-Bridge und feststehender Brücke. 

Epiphone 1984 Explorer EX
Epiphone 1984 Explorer EX
Audio Samples
0:00
Heavy Gitarre – Clean Sound Heavy Gitarre – Fuzz Sound Heavy Gitarre – High Gain Sound

Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen kommen hier Empfehlungen für Heavy-Äxte in drei unterschiedlichen Preiskategorien.

Preisklasse bis 200,- Euro

Preisklasse 200,- bis 600,- Euro

Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro

Fotostrecke: 7 Bilder Schecter C-6 Pro Charcoal Burst (Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro)
Fotostrecke

7-saitige Gitarren – Infos und Kaufempfehlungen bis 1000,- Euro

Im Zeitalter des Drop-Tunings (Herunterstimmen der Saiten) hat auch die mit einer zusätzlichen B-Saite im Bass aufgerüstete 7-String Gitarre ihren Platz gefunden. Vorteil: Um den gewünschten Schub zu erzielen, muss man die Gitarre nicht herunterstimmen: Eine Siebensaitige liefert das Spielgefühl einer “normal” gestimmten Sechssaitigen und macht es dennoch jederzeit möglich, echten Tiefgang ins Spiel zu bringen. Ob man es braucht oder nicht ist, wie so vieles im Leben, reine Geschmacksache.

PRS SE Custom 24 7-String Sapphire
PRS SE Custom 24 7-String Sapphire
Audio Samples
0:00
ESP LTD AJ-7 BLKS – Clean Sound ESP LTD AJ-7 BLKS – Crunch Sound ESP LTD AJ-7 BLKS – High Gain Sound

Wir haben für euch einige empfehlenswerte 7-Saiter Instrumente in unterschiedlichen Preiskategorien herausgesucht.

Preisklasse bis 200,- Euro

Preisklasse 200,- bis 600,- Euro

Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro

Fotostrecke: 4 Bilder Solar Guitars A1.7C G2 (Preisklasse 600,- bis 1000,- Euro)
Fotostrecke