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Jackson Audio The Optimist Test

Das Jackson Audio The Optimist Overdrive-Pedal ist Cory Wongs Signature-Zerrer. Als Vulfpeck-Gitarrist machte sich Cory Wong seit 2016 einen Namen und startete mit Projekten wie „The Fearless Flyers“ oder seinen Solo-Alben eine steile Karriere. Mit dem Archetype: Cory Wong-Plugin reagierte Neural DSP auf den Hype, bevor 2021 Fender mit einer Signature-Stratocaster folgte. Nun trägt das Jackson Audio The Optimist Overdrive-Pedal denselben Namen wie sein zweites Soloalbum von 2018.

Jackson Audio The Optimist Test

Jackson Audio The Optimist – das Wichtigste in Kürze

  • Cory Wong Signature Pedal (Vulfpeck, Fearless Flyers)
  • Zwei Overdrives und ein aktiver Dreiband-EQ in einem Pedal
  • OD1 orientiert sich am Klon Centaur, OD2 an Paul Cochranes Timmy Overdrive
  • Alle Funktionen per MIDI steuerbar

Der Cory Wong Overdrive: solide, hochwertig und mit MIDI-Option

Der Jackson Audio The Optimist steckt in einem Stoffsäckchen, wiegt 269 g und ist mit 67 x 126 x 68 mm etwas größer als ein typisches Boss-Standardpedal. Darüber hinaus präsentiert sich das Overdrive-Pedal in einem robusten und tadellos verarbeiteten Metallgehäuse mit Potis, die einen gewissen Widerstand aufweisen. Die Anschlüsse für Input, Output, Netzteil und Midi sitzen allesamt an der Stirnseite. Sämtliche Pedalfunktionen können per Midi gesteuert werden, wobei ein zusätzliches Adapterkabel (5-Pol-Midi auf 6,3 mm-Stereoklinke) eingeplant werden muss. Ansonsten lässt sich das Pedal ausschließlich mit einem optionalen 9-V-Netzteil betreiben und hat eine Stromaufnahme von 150 mA. 

Jackson Audio The Optimist mit Stoffbeutel
Fotostrecke: 6 Bilder Neugierig schleicht sich das Jackson Audio The Optimist Overdrive-Pedal aus seiner Unterkunft.
Fotostrecke

Im Jackson Audio The Optimist treffen sich Klon und Timmy

Auch wenn man Cory Wong in erster Linie mit einem knackigen, ultra-cleanen und stark komprimierten Strat-Sound in Verbindung bringt, ist er verzerrten Sounds keineswegs abgeneigt. Dabei schlummern unter der Haube des Jackson Audio The Optimist zwei legendäre und in der Pedalwelt häufig debattierte Overdrive-Schaltkreise, die auf den Klon Centaur und den Timmy zurückgehen. Unter der Bezeichnung OD 1 ist der charakterstarke Klon-Clone abrufbar und der OD 2 orientiert sich demzufolge am Timmy, der für ein äußerst transparentes Overdrive-Signal steht. Der Jackson Audio The Optimist hat außerdem einen separaten Dreiband-EQ an Bord, der auch stand-Alone genutzt werden kann. Diese „Drei-in-eins“-Lösung hat allerdings auch ihren Preis, der mit momentan knapp 400 Euro für ein Zerrpedal schon sehr hoch erscheint.

Auf der Oberseite des Jackson Audio The Optimist werden beide Overdrive-Schaltkreise jeweils über drei Potis für Volume, Tone und Gain gesteuert. Weiterhin stehen drei kleine und im aktivierten Zustand farbig leuchtende Potis für den erwähnten aktiven Dreiband-EQ zur Verfügung. Zwei Fußschalter aktivieren zudem den jeweiligen Overdrive-Schaltkreis. Drückt man beide Schalter gleichzeitig, wird der EQ in Betrieb genommen.

Jackson Audio The Optimist Potis
Fotostrecke: 3 Bilder Auf der Oberseite warten sechs Potis mit silbernen Potiknöpfen und drei Minipotis auf ihren Einsatz.
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