Hercules Scratch Starter Kit Test

Details

Ausstattung
Im ersten Karton befinden sich je zwei Timecode-Vinyls und CDs, die benötigten Anschlusskabel samt Verlängerungsadapter und ein gedrucktes Handbuch. Das zweite Paket enthält das Interface, ein USB- und Netzteilkabel mit Euro- und Übersee-Stromadaptern und eine mehrsprachige Anleitung. Die Hardwaretreiber und Programm-Installer liegen auf CD für Mac und PC bei.

Lieferumfang_09

Interface
Hercules DJ Trim ist ein robustes, wenn auch recht großes 24 Bit / 48 kHz Interface. Turntables oder CD-Geräte werden hinten angestöpselt. Sechs Cinch-Ausgänge und zwei symmetrische Klinkenbuchsen transportieren den Sound in die Anlage, allerdings nicht simultan. Entweder man betreibt 4/4 (16 Bit) oder 2/6 (24 Bit). Schade. An der Front sind regelbare 6,3- Millimeter-Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer verbaut. Die Schnittstellen des USB-Hubs befinden sich sowohl vorne als auch hinten. Die Wandler klingen in Anbetracht der Preisklasse gut und liefern ein transparentes Signal. Auch der Kopfhörerausgang ist sauber und satt und sollte für den Einsatz in kleineren Clubs, Bars und auf Parties ausreichen. Hercules DJ Trim 4/6 ist auch einzeln erhältlich und kostet dann circa 180 Euro.

Software-Features
Atomix Virtual-DJ (Testversion 6.04) bringt alles mit, was man für eine grundlegende DJ-Session benötigt. Und das sind in diesem Fall zwei Decks mit Wellenformen und Beatmarker, eine Tonhöhenkorrektur und eine Sync-Funktion. Eine weitere Mixhilfe ist der vierstufige Gleichlauf-Indikator. Ein Softwaremixer ist nicht vorhanden, der Betrieb am externen Mischpult ist daher Pflicht. Leider hat der DJ keine Möglichkeit, die Software individuell anzupassen, zudem verzerren die Grafiken, wenn man die Größe des grafischen User-Interface skaliert.

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