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Golden Age Premier GA-800G Test

Fazit

Im Dirketvergleich von axialer Stimme ist so gut wie kein Unterschied zwischen dem GAP GA-800G und dem originalen Sony auszumachen. Das ist wirklich eine Hausnummer! Um die beiden klanglich voneinander zu trennen, sind schon extremere Überprüfungen nötig, wie der Test gezeigt hat. Aber auch dann sind die Differenzen sehr, sehr gering. Insofern ist das Konzept gelungen. Ob man aber nun einen Clone für etwa ein Drittel des sagenumwobenen Originals als ebenso sinnvolle Investition wie einen Originalkauf ansieht, muss man selber entscheiden (wenn man überhaupt die Wahl hat). Auch wenn es fast exakt so klingt und aussieht wie das Original, wird es potenzielle Studiokunden geben, die bei einem Sony im Aufnahmeraum schneller anbeißen würden als bei einem Nachbau, und sei er noch so gelungen. Und die „No Compromise“-Philosophie findet leider außerhalb des Mikrofongehäuses ein Ende, nämlich bei der Spinne und dem Netzteil.

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,5 / 5

Pro

  • hervorragender, edler Klangcharakter
  • enorme Detailtreue
  • hohe Dynamik
  • Mikrofon optisch wie klanglich vom Original schwer zu unterscheiden
  • im Vergleich zum Original „günstig“

Contra

  • Spinne und Netzteil nicht originalgetreu nachgebildet
  • taktile Rückmeldung des Patternwahlschalters
Artikelbild
Golden Age Premier GA-800G Test
Für 3.989,00€ bei
Golden_Age_Premier_GA_800G_Test_9
Features und Spezifikationen
  • Röhrenmikrofon nach Art des Sony C-800G
  • Kapsel: Doppelmemnran-Großmembrankapsel mit Mittenkontaktierung
  • Richtcharakteristika: Niere oder Kugel
  • maximaler Schalldruckpegel: 137 dB SPL (bei Niere)
  • Eigenrauschen: 18 dB(A) (bei Niere)
  • Feldleerlauf-Übertragungsfaktor: 22,39 mV/Pa
  • Röhre: 6AU6-Pentode
  • Ausgangsimpedanz: 100 Ohm
  • Lieferumfang: GA-800G, Rycote Invision, Netzteil, 7-pol-Kabel, Netzkabel, Metallkoffer
  • Preis: € 3999,– (Straßenpreis am 21.4.2020)
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von Nick Mavridis

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