Hersteller_Pioneer
Test
5
12.11.2009

Details

Erster Eindruck
Genau wie seine Vorgänger macht auch der DJM-800 auf mich einen sehr robusten Eindruck. Das liegt nicht zuletzt am Gewicht, immerhin bringt er stattliche 8 kg auf den Tisch des Hauses. Die Höhe von 108 mm ist optimal auf einen Plattenspieler von Technics abgestimmt. Die emaillierte Frontplatte sieht nicht nur hochwertig aus, sondern ist auch extrem resistent gegenüber Kratzern und sonstigen Abnutzungserscheinungen. Alle Fader-Knöpfe, Regler und Schalter wirken sehr stabil und griffig.

Anschlüsse
Der DJM-800 verfügt über vier Hauptkanäle und einen weiteren mit zwei Mikrofoneingängen. Einer der beiden Inputs ist als Klinke, der zweite als Klinke/XLR-Kombibuchse ausgeführt. Um auch Geräte mit digitalen Ausgängen anschließen zu können, verfügen alle vier Hauptkanäle, neben den analogen, über koaxiale S/PDIF-Eingänge. Da die digitalen Anschlüsse an einer anderen Position des Anschlussfeldes liegen, sind Verwechslungen der Eingänge weitestgehend ausgeschlossen. An den Kanälen zwei bis vier lassen sich insgesamt bis zu drei Plattenspieler anklemmen.

Bei jedem der vier Eingangskanäle kann per Kippschalter zwischen zwei Eingangsquellen hin- und hergeschaltet werden. Insgesamt verfügt der DJM-800 über drei Ausgänge für das Mastersignal. Sowohl „Master 2“ als auch der Recording-Out sind als Cinchbuchsen ausgeführt. Dem Master 1-Out haben die Designer symmetrische XLR-Ausgänge spendiert. Dieser Output lässt sich über eine Stellschraube in drei Stufen zwischen -3 dB und -12 dB absenken. So kann das Ausgangssignal optimal an die darauf folgende Peripherie angepasst werden. Neben den analogen Ausgängen verfügt der DJM-800 über einen koaxialen digitalen Ausgang. Die Abtastfrequenz ist zwischen 48 kHz und 96 kHz umschaltbar.

Für das Monitoring zeigt sich der „Booth“-Ausgang mit zwei symmetrischen Klinkenbuchsen verantwortlich. Per Schalter lassen sich die Mikrofon-Kanäle vom Monitor-Ausgang nehmen, um Rückkopplungen zu vermeiden. Darüber hinaus stellt der DJM-800 einen Effekt-Send/Return (jeweils zwei Mono-Klinken) bereit, um externe Effektgeräte in das Setup einzubinden. Ein MIDI-Ausgang dient dazu, einen Sequenzer mit dem Mixer zu synchronisieren. Des weiteren können nahezu alle Tasten, Schalter und Regler MIDI-Befehle senden.

2 / 4
.

Verwandte Artikel

User Kommentare