Test
5
30.04.2018

Fazit
(3.5 / 5)

Wer eine simple, stromlose Lösung sucht, um zwei in der Lautstärke regelbare Audiosignale auf einen Summenausgang zu mischen, die obendrein noch kompakt genug für die Westentasche und klein genug für das Festpappen mit Klebeband auf allerlei Instrumentarium ist, könnte im Pepperdecks DJoclate seine Lösung finden. Sei es für die Party mit Freunden und nahtloser Konservenmusik, PC und Konsolenanschluss auf ein Desktop-Lautsprechersystem, Mix zweier Klangerzeuger oder Ableton-Link-Performance mit zwei Tablets. Aufgrund des passiven Konzepts muss man mit einem gewissen Lautstärkeverlust am Ausgang leben, die mitgelieferten Kabel sind etwas kurz und die Bassanhebung bei Kill am gegenüberliegenden Kanal ist suboptimal für den Beat-mixenden DJ. Die Verarbeitung hingegen ist ordentlich, der Preis in Ordnung, die Einsatzszenarien vielfältig und die Portabilität klasse.

  • Pro
  • simples Konzept
  • ansprechendes Design
  • Maße und Gewicht
  • auch als Splitter zu nutzen
  • Contra
  • mitgelieferte Kabel etwas kurz
  • Bass-Kill sorgt (gegenüber) für Boost
  • Fader schleifen leicht
  • Features
  • Zweikanal-Mischpult im Hosentaschenformat
  • Plug and Play – keine Batterie benötigt
  • speziell geeignet für mobile Geräte, kleine Synth-Setups und modulare Systeme
  • Fader in Standardgröße
  • Bass-Kill Knopf auf beiden Kanälen
  • 2 Eingänge und 1 Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • Splittermodus als zusätzliche Funktion – Ausgangsbuchse als Eingang nutzen und somit eine Signalquelle auf die zwei Fader legen, dadurch werden die Eingangsbuchsen zu Ausgängen
  • Anwendungsbeispiel für den Splittermodus: eine Quelle mit 2 Kopfhörer abhören oder ganz klassisch eine Quelle an zwei Geräte schicken
  • Abmessungen (B x T x H): 75 x 116 x 27 mm
  • Gewicht: 240 g
  • inkl. 2x 3,5 mm Klinkenkabel mit 70 cm Länge und Stoffbeutel
  • Preis: 35,- Euro
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Auspackbilder findest du hier ->

Pepperdecks DJoclate

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