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Test
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06.09.2011

Moog Slim Phatty Test

Monophoner Analog-Desktop-Synthesizer

Moog, ein großer Name in der Synthesizer-Welt. Mit dem „Minimoog Model D“ konnte die nordamerikanische Firma in den 70er Jahren einen Welterfolg verbuchen. Aber auch spätere Modelle wie der „Prodigy“ oder das Basspedal „Taurus“ waren große Würfe, die die Szene inspirierten. Für viele ist der Sound des Moog Kaskadenfilters, zusammen mit den Filtern der Marke Oberheim, bis heute das Maß aller Dinge.

Nachdem es in den 80er und 90er Jahren still um Moog geworden war, betrat man im Jahr 2002 mit dem „Minimoog Voyager“ wieder die Bildfläche. Im Jahre 2007 folgte dann der „Little Phatty“, von dem es mittlerweile eine überarbeitete Version mit dem Namenszusatz „Stage II“ gibt. Moog Music setzt in diesem Jahrtausend weiterhin auf das Konzept der voll analogen Klangerzeugung, verschließt sich aber auch einigen Errungenschaften der Synthesizer-Moderne nicht. Digitale Betriebssysteme, Speicherplätze, Displays, MIDI und USB-Schnittstellen bringen einfach große Vorteile mit sich. Auch wenn das Lager der Analog-Synth-Hardliner das anders sehen dürfte. Unser heutiger Testkandidat „Slim Phatty“ ist in diesem Sinne ein moderner Moog.  Er ist die 19“ Rack/Desktopversion des „Little Phatty Stage II“. Von den Ausstattungsfeatures und der Klangerzeugung her sind beide Modelle exakt baugleich, beim Slim Phatty wird allein auf Pitch- und Modwheel sowie eine Tastatur verzichtet. Das Frontpanel wirkt zugunsten eines Reisegepäckformats komprimierter, und preislich ist er um einiges günstiger.

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