Test
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16.06.2010

MFB Nanozwerg Test

Mit freundlichen Bässen

Spätestens seitdem Masterkeyboards und Sequenzerprogramme Einzug in fast jedes Studio und Heimstudio gehalten haben, sind Desktop Synthesizer en vogue - denn eine Tastatur am Synthesizer selbst braucht man so eher selten. Dennoch mag es für viele Total-Recall-Fans ein Mysterium sein, warum man im Zeitalter weit entwickelter Software immer noch auf solch unpraktische Instrumente zurückgreift. Für andere wiederum ist es die größte Selbstverständlichkeit, da es ihnen in erster Linie um Klang und "Spaß am Schrauben" geht. Hier driften die Meinungen und Geschmäcker bekanntlich auseinander. Vielleicht schafft es ein Mini wie der Nanozwerg, die Brücke zu schlagen? „Platzgründe“ zumindest kann nun wirklich niemand mehr vorschieben!

MFB ist nicht nur bekannt für hochwertigen und günstigen Synthesizer-Sound, sondern auch für Drumcomputer, Sequenzer, CV-MIDI Interfaces, modulare Klangerzeuger-Einheiten, Video-Technik und ein eigenes, sehr spezielles Design. Seit den 70er Jahren wird in dieser Hinsicht in Berlin fleißig entwickelt und konstruiert. Die im Jahre 2008 mit dem Modell "Kraftzwerg" aus der Taufe gehobene „Zwerg-Reihe“ hat mittlerweile jede Menge Zuwachs bekommen - und wird sich wohl auch in Zukunft wacker vermehren. Man darf sich also auf einen regelrechten Zwergen-Aufstand freuen. Heute steht der bisher kleinste Zwerg aus dem Hause MFB bei uns auf dem Prüfstand, der Nanozwerg.

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