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Test
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11.05.2016

Meinl Cajon2Go Stand-Up & Backpacker Cajons Test

Portable Cajons

Klein, aber oho

So ein Cajon ist schon ein cooles Instrument. In den richtigen Händen kann es ein ganzes Drumkit ersetzen, und außerdem findet es sich in diversen Musiktraditionen mit einem großen Repertoire an traditionellen Rhythmen wieder. Im Gegensatz zu einem Schlagzeug ist es auch ziemlich transportabel, und bei Meinl dachte man sich wohl, dass sich dieser Aspekt noch weiter optimieren lässt. 

Meinls Cajon2Go Reihe zielt darauf ab, die Rhythmuskisten so portabel wie möglich zu gestalten, und so ist das Backpacker Cajon im Grunde ein vollwertiges Cajon in schmal, mit zwei Rucksackgurten an der Seite. Man braucht also nicht mal mehr eine Tasche, sondern kann sich das Instrument einfach auf den Rücken schnallen. Beim Stand-Up Cajon ist man noch einen Schritt weiter gegangen und hat einen Schultergurt angebracht. So kann das Instrument im Stehen gespielt werden – perfekt für den nächsten Straßenzug.

Details

Auf den Rücken mit der Rhythmuskiste

Beide Cajons haben einen Korpus aus baltischer Birke. Das Backpacker Cajon ist 45x30x21,5 cm groß, man kann es sich vorstellen wie ein normales Cajon, nur ungefähr halb so breit. Die Tragegurte sind seitlich am Instrument angebracht, dadurch lässt es sich bequem auf den Rücken schnallen, und mit gerade mal drei Kilogramm Gewicht kann man sich auch ohne Probleme mitsamt Instrument aufs Fahrrad setzen oder durch die öffentlichen Verkehrsmittel bewegen. Im Inneren des Backpacker Cajons verrichtet ein Snareteppich seinen Dienst, der durch eine Holzleiste gegen die Spielfläche gedrückt wird. Die Spielfläche ist rund herum mit dem Korpus des Instrumentes verschraubt und unten mit einem lasergraviertem Meinl Logo versehen. An der Seite befindet sich der Cajon2Go Schriftzug, und unten sorgen vier Gummifüße für sicheren Stand.

Der trommelnde Bauchladen 

Das Stand-Up Cajon geht noch einen Schritt weiter. Der Gurt ist hier nicht nur für den Instrumententransport vorgesehen, sondern soll, wie der Name schon sagt, das Spielen im Stehen ermöglichen. Material und Design sind dem Geschwisterinstrument zum Verwechseln ähnlich, allerdings befindet sich die Spielfläche an der breiten Seite. Das Schallloch ist seitlich unter dem Gurt platziert, damit es für einen guten Sound frei liegt und nicht durch den Körper des Spielers verdeckt wird. Wie beim Backpacker Cajon sind auch am Stand-Up Cajon vier Gummifüße montiert, damit man sich zwischendurch bei Bedarf auch mal hinsetzen kann.

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