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Test
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02.03.2010

Korg Pa50 SD Test

Alter Hut mit neuer Krempe oder „Forever Young“?

Es gibt eine Menge Bezeichnungen für die Tasteninstrumente, die eigentlich so vieles auf einmal leisten müssen, aber trotzdem immer noch gerne von der Zunft der Musikerpolizei belächelt werden. In den Onlineshops werden sie unter der eigenen Rubrik „Keyboards“ geführt. Begriffe wie Einsteigerkeyboard, Homekeyboard, Entertainerkeyboard, Arrangeurkeyboard oder Alleinunterhalterkeyboard versuchen, den Leistungsgrad dieser in riesiger Anzahl zur Verfügung stehenden Produkte zu kategorisieren. Seit Längerem hält die Industrie sogar spezielle Instrumente in diesem Genre mit dem Produktzusatz „Oriental“ bereit. Diese sind dann vollgestopft mit Sounds und Styles, speziell für die orientalische, türkische Tanzmusik.

Das Korg Pa50 rundet das Keyboardangebot von Korg nach unten ab und ist bereits seit 2004 eine feste Größe auf dem Keyboardmarkt, wobei der große Verkaufserfolg alle Zweifel an seiner Daseinsberechtigung schon im Vorfeld erstickte. Seit Kurzem ist nun das Diskettenlaufwerk einem modernen SD-Kartenleser gewichen, ansonsten blieb alles beim Alten. Ein Grund für bonedo, sich den Low-Budget-Klassiker vorzunehmen und herauszufinden, ob das Instrument immer noch zeitgemäß ist oder ob die „SD“-Variante womöglich ein Versuch ist, nur einen „alten Hut mit neuer Krempe“ an den Mann oder die Frau zu bringen.

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