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Test
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31.03.2010

Korg KM402 Test

Die Performance-Waffe in der Einsteigerklasse?

Intro

Seit einigen Jahren steht der Name KORG nicht nur für einzigartige Instrumente in der elektronischen Musik (legendär die M1 oder die Elektribe-Serie, die es geschafft haben, zum Quasi-Standard in Ihrem Repertoire zu werden), sondern auch für innovative DJ-Technik. Bereits mit der ZERO-Reihe zeigten die Japaner, dass Purismus und Bescheidenheit eher nicht als Leitmotive während der Konzept-Phase der DJ-Mixer herangezogen wurden.

 

Mit der seit ca. 3 Jahren auf dem Markt befindlichen KM-Serie, die aus dem KM-202 (2 Kanäle) und dem 4-kanaligen KM-402 bestehen, beweist der Hersteller nun, dass auch in den günstigeren Preisregionen auf besondere Ausstattungsmerkmale nicht verzichtet werden muss. Beide Mixer verfügen z.B. über eine interne digitale Signalverarbeitung. Wir haben uns den großen Bruder, den KM-402 ein wenig genauer angesehen...

Bevor wir im Einzelnen auf das Mischpult eingehen, möchte ich allerdings zunächst einen kleinen Abstecher zu einer weiteren Serie von KORG machen: der KAOSS PAD-Familie.

Vor vielen Jahren bereicherte KORG den Markt der Effektgeräte mit dem KAOSS PAD 1 und schaffte es, vor allem auch durch die Folgemodelle KAOSS PAD 2 und KAOSS PAD 3 einmal mehr, einen Standard (diesmal für Live-Effekte) zu etablieren und somit fast zu einem Synonym in dieser Gerätekategorie zu werden.

Als Erweiterung der „Kaoten“-Palette von KP1 bis KP3 wurde das KAOSS PAD MINI ebenfalls ein Erfolg. Die Rezeptur für dieses: Batteriebetrieb, kleinste Abmessungen, nur die nötigsten Bedienelemente und 100 fest installierte Effekte, die für den Live-Einsatz programmiert wurden. Allen KAOSS PADs gemein ist die Touch-sensitive rechteckige Bedienfläche in Form eines X/Y-Pads zur simultanen Steuerung zweier Effektparameter mit einem Fingerzeig. Und eben dieses KAOSS PAD MINI wurde den Mixern KM-202 und KM-402 implantiert, womit diese zur Live-Performance-Waffe eines jeden DJs mutieren - und das bei Preisen, die noch im Einsteiger-Segment liegen! Aber schauen wir uns erst einmal den KM-402 in seiner Gänze an.

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