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07.05.2021

Kaufberater Subwoofer für PA Systeme

Basslautsprecher für PA-Anlagen: Darauf solltet ihr beim Kauf eines PA-Subwoofers achten

Wer ein Haus baut, der fängt mit dem Fundament an. Ähnlich verfährt man beim Aufbau einer Fullrange-PA. Ein, zwei Subwoofer sind daher notwendig, um einen satten Sound zu fahren. Und nicht selten ersetzen die Subwoofer mit ihren Distanzstangenaufnahmen die Lautsprecherstative für die Topteile. Doch die Auswahl eines passenden Subwoofers ist alles andere an einfach. Zum einen ist die Auswahl immens und die Ansprüche an die Tieftonwiedergabe zum Teil sehr unterschiedlich. Außerdem spielen die Transportmöglichkeiten in die Gleichung hinein sowie das zur Verfügung stehende Budget.

Hat man diese Variablen geklärt, lauern schon die nächsten Fragen hinter der Proberaumtür. Welche Treibergröße benötige ich? Soll der Bass aktiv oder passiv sein? Welche Gehäusebauform ist die beste? Bassreflex, Hornbass oder doch ein Bandpass-Konstrukt? Brauche ich einen eingebauten DSP oder doch lieber eine (System-) Endstufe? In diesem Kaufberater werde ich versuchen, so viele Fragen wie möglich zu beantworten und eine Reihe interessanter Subwoofer vorzustellen.

Aktiv oder passiv?

An dieser Frage scheiden sich Tontechniker-Generationen und eine absolut verbindliche Antwort wird es auch nicht geben. Dennoch möchte ich euch folgende Gedanken mit auf den Weg geben. Sollen Subwoofer zu bereits vorhandenen Topteilen hinzugekauft werden, dann geben die Tops die Richtung vor. Will sagen: passive Tops = passive Bässe, aktive Tops = aktive Bässe. Natürlich kann man auch beide Prinzipien theoretisch mischen. In der Praxis ist das aber alles andere als komfortabel und bedingt einen unnötigen Mehraufwand bei der Verkabelung.

Stichwort Verkabelung: Bei passiven Boxen hat sich die Neutrik-Speakon-Buchse (und deren Nachbau-Derivate) als Standard etabliert. High-End-Boxen werden manchmal noch mit EP-Steckern (EP-4, EP-6 usw.) angeboten, diese sind aber immer seltener anzutreffen. Daher ist bei passiven Boxen die Sachlage eindeutig. Bei aktiven Boxen sollte man jedoch zusätzlich die Netzversorgung beachten. Hier findet sich bei den günstigeren Tieftönern meist die obligatorische Kaltgerätebuchse wieder, während ambitionierte Modelle oftmals auf Neutrik PowerCon oder baugleiche Armaturen setzten.

Als dritter Player, meist im oberen Preisbereich angesiedelt, kommt seit einigen Jahren auch der Neutrik-true1-Verbinder zum Einsatz. Dieser bietet den Vorteil, dass er auch unter Last gesteckt oder gezogen werden darf. Alle drei Steckerarten haben ihre Vor- und Nachteile. Was man beachten sollte ist Folgendes: Am besten setzt man einheitlich auf Boxen, die den gleichen Steckertyp teilen. Sonst nervt die Verkabelung und das beliebte Durchschleifen des Netzkabels (vom Subwoofer ins aktive Topteil) wird schnell zum 3er-Dosen Festival, was weder gut aussieht noch komfortabel ist. 

Kann man frei entscheiden, dann sollte man sich zudem Folgendes überlegen. Hat man nicht viel Platz im Band-Bus, ist eine aktive PA in der Regel vorteilhafter. Zusätzliche Racks für Endstufen und Controller entfallen. Fällt eine Systemendstufe auf dem Gig aus und ihr habt keinen Ersatz dabei, ist die komplette PA lahmgelegt. Andersherum wird auch ein Schuh daraus. Fällt ein Amp-Modul in einer Aktivbox aus, ist die komplette Box nutzlos. Bei einer Passiv-PA könnte man mit einer Ersatzendstufe weiterrocken.

Biertrinker aufgepasst! Wir besprechen jetzt das beliebte Thema „Flüssigkeiten & Pro Audio Equipment“. Ein Endstufen-Rack lässt sich bei schlechtem Wetter oder Flugbier-Publikum fast immer irgendwo regensicher auf der Bühne verstecken. Bei Aktivboxen ohne professionellen Regenschutz läuft man dagegen Gefahr, einen kapitalen Wasserschaden einzufahren. Das kann sogar indoor passieren. Das Publikum nutzt Subwoofer gerne als Stehtischersatz. Wer kennt das nicht? Und spätestens wenn das dritte Bier im Amp-Modul versenkt wurde, hat der Subwoofer Feierabend. Daher kann man guten Gewissens keinen allgemein gültigen Rat zum Thema „aktiv oder passiv“ geben. Es kommt schlichtweg auf den Einsatz an.

Mit DSP oder ohne?

Also gut, ihr habt euch für aktive Subwoofer entschieden. Je nach Preisklasse ist das Amp-Modul mit dem einen oder anderen zusätzlichem Feature versehen. Ein Einsteiger-Amp-Modul verfügt oft nur über einen Audio-Eingang, ein Gain/Volume-Poti und einen Netzschalter. Der Gegenentwurf dazu besteht aus einem üppig ausgestattetem User-DSP, der allerhand zusätzliche Funktionen bereithält. Das können sein: Polaritätsumschaltung, EQ-Setups, Laufzeiten-Delay, verschiedene Modes (Cardioid- oder Endfire-Aufstellungen), variable Crossover-Frequenzen, Werks- und User Speicherplatze und Presets, die erprobte Voreinstellungen liefern, um die Bässe mit unterschiedlichen Topteilen des gleichen Herstellers zu kombinieren.

Die Frage ist: „Braucht man das?“ Grundsätzlich trifft gerade für Subwoofer das alte Sprichwort „Viel hilft viel“ zu. Allerdings muss man diese Funktionen auch sicher bedienen können, um davon zu profitieren. Wer lediglich einen Subwoofer für Kneipen-Gigs und den Proberaum benötigt, der braucht diese Features vermutlich nicht. Wer allerdings ambitionierter unterwegs ist, oftmals in unterschiedlichen oder gar unbekannten Locations, der dürfte einen deutlichen Nutzen aus einem umfangreich ausgestatteten User-DSP ziehen können. 

Wie viele Subwoofer brauche ich und welche Treibergröße passt zu mir?

Die Art und Größe deiner Veranstaltung bestimmt die Menge an Subwoofern und zum Teil die Wahl der Treibergröße. Ein guter Benchmark ist die freie Gestaltung des Sounds einer akustischen Bassdrum über die PA. Der Task ist: Die PA soll die Bassdrum so laut verstärken können, dass man diese im Saal überwiegend von der PA und nicht den Natursound von der Bühne hört. Als grobe Faustformel würde ich für diese Anwendung pro Seite einen 18-Zoll-Subwoofer mit potentem Treiber (4-Zoll-Schwingspule) und einem kW Endstufenleistung pro Treiber einplanen. Die Variablen sind nicht genau definierbar. Gehäusegröße und Konstruktion, Sensitivity des Treibers und Controller-Einstellungen sind nur drei von mehreren Parametern, welche die tatsächliche Perfomance bestimmen. Aber ungefähr in dieser Größenordnung sollte man schon planen.

Die DJ-Abteilung kann für einen ähnlichen Impact eine Nummer kleiner planen. Hier würden zwei Bässe mit 15-Zoll-Treiben einen ungefähr ähnlichen Output bieten. Konservenmusik ist deutlich stärker komprimiert und verfügt daher über wesentlich weniger Dynamik als eine Liveband. Daher benötigen die DJ-Kollegen weniger Headroom, um eine vergleichbare Lautstärke erzeugen zu können. Der Musikstil hat ebenfalls einen direkten Einfluss. Während die Pop/Rock-Coverband mit besagten zwei 18-Zoll-Subs gut bedient ist, kann das moderate Jazz Trio in der Regel auch mit zwei oder gar einem 15-Zoll-Subwoofer zurechtkommen. Heavy-Metal- oder EDM-Acts brauchen dagegen wesentlich mehr Dampf, als zwei 18-Zoll-Subwoofer zur Verfügung stellen können. Verlässt man eine geschlossene Halle, wird man erstaunt sein, wie sehr sich gerade der Bassbereich ausdünnt. Um einen ähnlichen Impact wie in einer Halle zu erreichen, ist es nicht übertrieben, für ein Open Air mindestens die doppelte Menge Subwoofer einzuplanen.

Bass Reflex, Horn- oder Bandpass Subwoofer?

Die Artenvielfalt bei Subwoofern macht eines klar: Die Tieftöner-Spezies steht definitiv nicht auf der Liste der bedrohten Arten. Ganz im Gegenteil. Neben den klassischen Bass-Reflex-, Horn- oder Bandpass-Subwoofer-Designs haben sich eine Menge an Sub-Spezies entwickelt wie Tap-Horns oder hybride Konstruktionen, die verschiedene Gehäusetypen kombinieren. Den verschiedenen Gehäusevarianten werden unterschiedliche tonale Charaktereigenschaften zugewiesen.

Der Bassreflex-Subwoofer gilt als der gebräuchlichste Kompromiss aus dem Profil-Dreieck „Tiefgang, Pegel, Klang“. Hörnern sagt man einen trockenen Klang, hohen Pegel, aber weniger Tiefgang nach, wenn diese nicht im Rudel auftreten. Bandpässe sollen durch ihre Resonatorkammern mehr Pegel als ein Bassreflex erzeugen. Dafür sollen das Nachschwingen der Bandpass-Resonatoren klangliche Nachteile bedeuten.

In der Praxis ist an diesen „Vorurteilen“ nicht immer etwas dran. Es kommt schlichtweg auf das einzelne Konstrukt an. So gibt es Bandpässe, die einen trockeneren Sound generieren als ein schlecht konstruiertes Horn. Im Grunde liegt es daran, wie geschickt der Entwickler die verschiedenen Zutaten kombiniert.

Warum gibt es zum Teil massive Preisunterschiede, obwohl die technischen Daten zum Teil sehr ähnlich sind?

Simple Faustformel: Im Pro-Audio-Bereich gibt spürbare Preisunterschiede und die meisten sind durchaus berechtigt. Bei der Subwoofer Performance wird zum Vergleich gerne eine Analogie zum Motorsport bemüht. So ist ein starker Antrieb besonders im Bassbereich im Grunde schon die halbe Miete. Doch ein unkontrollierter V8 wird auf der Rennstrecke problemlos von einem Rennwagen mit kleinerem V6-Motor überholt, wenn dieser im Gesamtpaket perfekt abgestimmt ist. Die große Leistung des V8 nützt nicht viel, wenn er in den Kurven dank eines mangelhaften Fahrwerks die Geschwindigkeit drosseln muss, um nicht aus der Bahn zu fliegen.

Das Gegenstück zum Fahrwerk wäre im Lautsprecherbau die Treiber-Kontrolle. Der Lautsprecher darf unter Volllast weder zu weit auslenken (X-Max), noch darf die Schwingspule thermisch überhitzen. Das erreicht man durch die geschickte Abstimmung aller Variablen. Ist der V8-Rennwagen ähnlich gut abgestimmt wie der V6, dann wird er im Rennen die Nase vorne haben. Das gleiche Wirkungsprinzip trifft auch auf Subwoofer zu.

Am Markt gibt es aktive Subwoofer, die für 500 Euro über die Ladentheke wandern. Der gleiche Betrag wird bei einem High-End-Subwoofer nur für den verbauten Treiber aufgerufen. Wenn der Entwickler sein Handwerk versteht, dann kann man davon ausgehen, dass der High-End-Bass nicht nur besser klingt, sondern auch wesentlich mehr Pegel zur Verfügung stellt.

Somit ist verständlich, warum High-End-Subwoofer wesentlich teurer sind und in der Regel auch spürbar mehr Luft verdichten. Das allerdings nur an der Papierform zu erkennen, ist nicht immer möglich, da die technischen Daten verschiedener Hersteller nicht immer miteinander vergleichbar sind. Premium-Hersteller bieten eher nachvollziehbare Messergebnisse und manchmal auch einen Einblick, welches Messverfahren angewandt wurde. Je günstiger ein Bass, desto dünner wird oftmals die Datenlage. Beispiel: Der alleinige Wert von „134 dB max“ sagt nicht wirklich viel aus. Bei welcher Frequenz werden die 134 dB erzeugt und wie lange kann dieser Pegel gehalten werden? Oftmals handelt es sich nur um einen Spitzenwert innerhalb eines kleinen Frequenzbereichs, der sich zudem nur für kurze Zeit aufrechterhalten lässt. Was bedeutet das für unseren Subwoofer-Einkauf?

Wie finde ich den passenden Subwoofer?

Es hilft alles nichts, letzten Endes sollte man Subwoofer (oder eine komplette PA) in gewohnter Umgebung mit gewohnten Signalen (DJ- oder Band-Setup) ausprobieren. Nur so lässt sich sicher sagen, ob einem die Performance zusagt oder nicht. Dank des „Thomann Money Back“-Features lässt sich das Ganze auch ohne Kopfschmerzen durchziehen. Nur mit einem „Hands on“ kann man eine nachhaltige Kaufentscheidung treffen. Die Problematik mit den schwer vergleichbaren technischen Daten habe ich bereits angesprochen. Dazu kommen noch solche Dinge, wie Transport und Handling.

Auf dem Papier erscheint ein Gewicht von 39 Kilo für einen Aktiv-Subwoofer vielleicht noch „tragbar“ zu sein. In der Praxis könnte sich aber herausstellen, dass die Griffe jenseits jeder Ergonomie platziert sind und die Idee, den Tieftöner allein in seinen Kombi zu wuchten, damit torpediert ist. Man kann allerdings vor dem Bestellvorgang eine Vorauswahl treffen. Eine Handvoll Kriterien reicht aus, um das Feld potenzieller Kandidaten nachhaltig einzudämmen. Kriterium Nummer 1 ist das zur Verfügung stehende Budget. Wer 1.000 Euro für einen Bass auslegen will, braucht nicht in der 2.000er-Liga zu suchen. Dann beantwortet man noch die „Aktiv oder passiv“-Frage, welche Art der Stromversorgung es sein soll und ob die Bässe von den Anschlüssen zu vielleicht bereits vorhandenen Topteilen passen. Das engt den Kreis der Kandidaten recht zuverlässig ein.

Kein Kaufberater ohne konkrete Vorschläge!

Ich habe lange genug um den heißen Tiefton herumgeredet, daher präsentiere ich im Folgenden unterschiedliche Subwoofer für verschiedene Einsätze und Budget-Vorgaben. Da sollte auch für dich etwas Passendes dabei sein.

Mackie DRM 18S

Der Mackie DRM 18S bringt alles mit, was ein moderner Aktiv-Subwoofer heutzutage vorweisen muss. Eine seriöse Optik, ein guter Tiefgang, ordentlich Pegel und ein äußerst umfangreicher User-DSP. Der User-DSP erlaubt die nahtlose Integration mit weiteren Mackie-Boxen und dank variabler Trennfrequenzen auch die Kombination mit aktiven Tops von Mitbewerbern. Ein Line Delay zur Laufzeitenanpassung und ein Cardioid Preset erweitern den Funktionsumfang. Das verbaute Schaltnetzteil lässt eine weltweite Verwendung zu, während das Gehäuse bereits für die Aufnahme von Transportrollen vorbereitet ist.

the box pro TP 118/800

Der the box pro TP 118/800 ist schon seit vielen Jahren erhältlich, und das aus gutem Grund. Unterhalb der 500-Euro-Schallmauer angesiedelt, bietet der 18-Zoll-Subwoofer einen guten Kompromiss aus Tiefgang, Pegel und Sound. Mit 37 Kilogramm ist der Bass für einen 18-Zoll-Sub zudem erstaunlich leicht, obwohl er über ein recht aufwendiges Holzgehäuse verfügt. Wie es sich für einen Klassiker gehört, gibt es auch entsprechendes Zubehör. So lässt sich der Tieftöner mit einem Rollensatz versehen und der schwarze Strukturlack mit einer optionalen Schutzhülle für den Einsatz „on the road“ schützen.

the box PA 18 ECO MKII

Der the box PA 18 ECO MKII bietet für den sehr kleinen Geldbeutel einen hervorragenden Gegenwert. Der Subwoofer ist der ideale Spielkamerad für den Proberaum oder Mini-Gig in Club oder Kneipe. Der Clou: Eine integrierte Passivweiche macht den Kauf einer externen Frequenzweiche oder eines Controllers obsolet, da sich passive Topteile einfach an den Lautsprecherausgang mit der Bezeichnung „Top“ andocken lassen und damit mit einem frequenzkorrigierten Signal versorgt werden. Somit lassen sich zwei the box PA 18 ECO MKII Bässe und zwei passive Topteile mit nur einer Stereo-Endstufe betrieben, was eine gute Nachricht für das Band-Konto darstellt.

FBT Subline 112SA

Nicht immer braucht man das brachiale Tieftonbrett. Für eine moderate Akustikband, Jazz Combo oder den kleinen, gepflegten DJ-Einsatz reicht auch ein kompakter Subwoofer wie der FBT Subline 112SA. Der kleine Subwoofer mit Holzgehäuse ist mit einer Class-D-Endstufe und einem M20-Stativflansch ausgestattet. Dank seiner seriösen Optik lässt er sich dezent in das Bühnenbild integrieren. Der kleine Italiener überzeugt zudem mit einem homogenen Sound und lässt sich dazu mit Topteilen eines anderen Herstellers kombinieren. Das eingebaute Line Delay bietet eine einfache Laufzeitenanpassung und somit reichlich Optionen für die Platzierung.

HK Audio Sonar 115 Sub D

Der HK Audio Sonar 115 Sub D ist ein gut ausgestatteter Mittelklasse-Subwoofer, der mit einem 15-Zoll-Treiber und einem aufwendigen Aktiv-Modul samt User-DSP versehen ist. Mit einem Gewicht unter 27 Kilogramm und durch sein schlankes Gehäuse lässt sich der HK Audio Tieftöner problemlos von einer Person verladen und aufbauen. Dank seines User-DSPs kann sich der Bassreflex-Subwoofer schnell auf unterschiedliche Szenarien einstellen und mit variablen Trennfrequenzen auch mit Topteilen von Mitbewerbern arbeiten.

The box pro Achat 212H-Sub

How low can you go? Mit dem the box pro Achat 212H-Sub Infra-Subwoofer bedient man auch EDM-Tracks mit tiefen Subbass-Anteilen bei gleichzeitig hohem Schalldruck. Die verbauten beiden 12-Zöller verfügen über je eine 4-Zoll-Schwingspule und sind somit hoch belastbar. Der erweiterte Tiefgang wird erzeugt durch ein sehr großes Gehäusevolumen (120 cm!), was wiederum in einem stattlichen Gewicht von 86 kg resultiert. Das kapitale Hornkonstrukt ist kein Bass für den PKW, dafür erste Wahl für einen Budget-orientierten Rave mit hohem Spaßfaktor.

Seeburg Acoustic Line K Sub 1801

Potente Subwoofer benötigen nicht zwangsläufig ein großes Gehäuse. Der Seeburg K Sub 1801 ist mit seinen Abmessungen von 70 x 52 x 56 cm für einen Single-18-Zoll-Subwoofer eher klein, seine Power bezieht er aus einer geschickten Gehäusekonstruktion und dem Premium-Hochleistungstreiber mit einer AES/Peak-Belastbarkeit von 4.500 Watt. Der K Sub 1801 ist der richtige Bass für Anwender, die einen potenten Nutzbass bei kleinen Abmessungen benötigen. Der Preis ist mit Blick auf seine Performance und für eine Produkt „Made in Germany“ zudem erfreulich moderat. 

the box pro A 121 LA

Der the box pro A 121 LA Subwoofer ist die richtige Wahl für statten Bass bei hohem Schalldruck. In dem Bandpass-Gehäuse werkelt ein professioneller 21-Zoll-Treiber aus dem Hause 18Sound. Über die eingebaute EtherCon-Netzwetzwerkschnittstelle lässt sich der Bass mittels der PRONET-Software sogar fernbedienen (optionales USB-auf-RJ45-Modul notwendig). Mit knapp 68 Kilo Gesamtgewicht gehört der the box pro A 121 LA Subwoofer nicht zu den Leichtgewichten, dafür soll der Maximalpegel bei 141 dB liegen, was den Bass auch für härtere Musikrichtungen empfiehlt.

dBTechnologies Sub 915 und Sub 918

dBTechnologies Sub 915 und Sub 918 sind kompakte Bass-Boliden für den ambitionierten Hobby-Musiker und Wochenend-DJ. Die Italiener sind trotz Ferrit-Treiberbestückung vergleichsweise leicht und verfügen über kompakte Gehäuseabmessungen. Daher lassen sie sich auch problemlos in einem PKW transportieren.

Die Chassis sind mit gleich zwei M20-Stativflanschen versehen, sodass die Bässe vertikal und horizontal einsetzbar sind. Transportrollen lassen sich optional nachrüsten. Klanglich bieten die dBTechnologies Subwoofer einen guten Allround-Sound. In dieser Preisklasse eher ungewöhnlich ist die Tatsache, dass die verbauten Aktivmodule mit RDNet-Netzwerkports versehen sind. Somit lassen sich diese Subwoofer mithilfe der Aurora Software auf Wunsch sogar fernsteuern oder in größere Setups integrieren.

RCF Sub 708-AS II

Der RCF Sub 708-AS II ist ein interessantes Angebot an diejenigen, die einen klassischen 18-Zoll Bassreflex-Subwoofer mit kompakten Abmessungen suchen. Dabei stellt das Aktivmodul kaum mehr als das Notwendigste zur Verfügung. Dank seiner flexiblen Crossover-Frequenzen lässt sich der Sub auch mit Topteilen anderer Hersteller betreiben. Das Aktivmodul ist mit zwei Ein- und Ausgängen bedacht worden, daher kann der Sub 708-AS II als Basis für ein 2:1 System dienen und dabei die Topteile mit einem Stereo-Signal versorgen. Ein Bass ohne großen Schnickschnack mit einem klassischen Design und trotz massivem Holzgehäuse noch knapp unter der 40 Kilogramm Marke angesiedelt.

LD Systems ICOA SUB 18 A und 15 A 

LD Systems ICOA SUB 18 A und 15 A sind günstige Aktivbässe mit guten Tiefton-Eigenschaften, was sie gerade für den DJ-Einsatz prädestiniert. Ein nach unten erweiterter Frequenzgang geht nicht selten auf Kosten der Maximallautstärke. Der verbaute DynX-DSP umschifft dieses Problemfeld allerdings recht elegant und sorgt dafür, dass die LD-Systems-Bässe auch unter Volllast noch souverän klingen.

Neben ihrem günstigen Preis ist es vor allem der User-DSP, der einen eindeutigen Mehrwert generiert. Ein Laufzeiten-Delay und Cardioid-Presets haben in dieser Preisklasse eher Seltenheitswert. Wer diese Ausstattungsdetails auf seiner Wunschliste hat, sollte sich die LD Systems ICOA SUB 18 A und 15 A einmal genauer ansehen. Der 15-Zoll-Subwoofer ist logischerweise leichter als sein 18er-Kollege und bietet sich daher eher für Einzelkämpfer an, die ihre Anlage bevorzugt allein auf- und abbauen. 

Fun Generation PL 15 Sub A

Fun Generation PL 15 Sub A – hier ist der Name Programm. Manchmal braucht es nur etwas Tieftonschub, um die Party nach vorne zu bringen. Ein passendes Triebwerk zum Discount-Preis stellt der Fun Generation PL 15 Sub A dar: Ein Aktiv-Subwoofer zum sensationellen Preis von unter 200,- Euro. Was darf, beziehungsweise kann man davon überhaupt erwarten? Der Subwoofer ist eine Alternative für Hobby-Musiker und DJs, die auf der Suche nach einem Dispo-freundlichen Basslautsprecher sind. Das gesamte Konstrukt ist ein Kompromiss, der allerdings durchaus die Zustimmung der Partygäste finden dürfte. Ein solider Nutzbass ohne große Finesse.

Mit einer unteren Grenzfrequenz von 40 Hertz ist der Fun Generation Sub sogar mit einem annehmbaren Tiefton-Fundament ausgestattet. Das Aktivmodul und der verbaute Treiber sollen einen Maximalschalldruck von bis zu 125 dB erzeugen. Zu wenig für eine hart rockende Band, aber durchaus in Ordnung für gemäßigtere Ensembles, die Geburtstags-Fete im Partyraum, den Proberaum oder den Musikunterricht. Dank des durchstimmbaren Frequenzweichen Ausgangs lässt sich der Fun Generation PL 15 Sub A problemlos mit bereits vorhandenen Topteilen kombinieren.

JBL SRX828SP

Der JBL SRX828SP ist ein aktiver Doppel-Achtzehner aus der Abteilung „dick & durstig“. Die verbauten JBL DCD Treiber mit 3-Zoll-Schwingspulen werden von einem 2000 Watt starkem Ampmodul aus dem Hause Crown befeuert, während ein interner Sharc-DSP für eine entsprechende Betriebssicherheit sorgt. Diese Kombination generiert einen maximalen Schalldruck von 141 dB, weshalb sich der JBL SRX828SP durchaus auch für professionelle Anwendungen empfiehlt. Darüber hinaus lässt sich der Bass-Bolide über ein Netzwerk mit einer entsprechenden iOS- oder Android-App fernsteuern. Dafür stehen unter anderem gleich 20 EQ-Punkte zur Verfügung, die sich auf 50 User-Speicherplätzen ablegen lassen. Für einen aktiven 2 x 18-Zoll-Subwoofer ist der JBL SRX828SP mit 66 Kilogramm zudem recht leicht.

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