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Test
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17.03.2010

Ibanez Artcore AMF 73 TF Test

Rauchiger Retro-Charme

Unüberschaubar ist inzwischen die Zahl der Instrumente, die Ibanez im Laufe der Jahrzehnte auf den Markt geworfen hat. Darunter nicht wenige, die Trends setzten und die Entwicklung besonders bei den Elektrogitarren erheblich beeinflussten oder sogar zum Kult wurden. Der Gitarrenbau-Gigant aus dem fernen Japan gehört übrigens zur Hoshino Gakki Group, unter deren Dach auch die Schlagzeugmarke Tama zu Hause ist.

 

Spätestens mit der Vorstellung der ersten siebensaitigen Steve Vai Gitarre 1987 befreite sich Ibanez vom Ruf eines hervorragenden Kopierers, und eroberte als eigenständiger Hersteller den Markt, obwohl schon damals besonders die halb- und vollakustischen Instrumente der Marke einen hervorragenden Ruf genossen und bei diversen Größen der Jazzwelt erste Wahl waren. Die Artcore-Serie wurde 2002 aus der Taufe gehoben und legt seitdem in regelmäßigen Abständen neue Kohen ins Feuer. Die Instrumente zeichnen sich durch ihre halbakustische Konstruktionen aus und sind bis heute zu einer stattlichen und vielseitigen Serie herangewachsen, unter ihnen die teuren, in Japan gefertigten Signature-Modelle von Jazzern wie George Benson, Pat Metheny und John Scofield.

 

Der aktuelle Neuzugang, die in China produzierte AMF73, empfiehlt sich durch ihre flache, leichte und „normal dimensionierte“ Bauweise eher für die rockende Fraktion und siedelt sich im unteren Preissegment an.Ibanez betont ebenfalls die leichte und größenmäßig reduzierte Bauweise dieser Gitarre, die sich somit für kleinere Spieler eignet, die nicht auf die Vorzüge einer Artcore verzichten wollen.


Was in ihr steckt und ob sie auch wirklich rocken kann, das erfahrt ihr im folgenden bonedo-Test.

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