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Test
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16.05.2021

Heavyocity Mosaic Pluck Test

Die Mosaic-Reihe von Heavyocity wendet sich vor allem an Komponisten, Filmmusik-Produzenten und Keyboarder, die traditionelle Klänge ein wenig innovativer spielen möchten. Sie enthält musikalisch funktionierende Sounds auf hohem Level zum eher budgetfreundlichen Preis. Es sind jeweils bis zu dreifache Layer-Sounds, die per Arpeggiator und Sequencer lebendig wie organisch wirken und dabei immer diese besondere Soundästhetik der Heavyocity-Designer vermitteln.

Inzwischen gibt es mit „Mosaic Pluck“ insgesamt fünf dieser virtuellen Instrumente auf Basis von NI Kontakt. In alphabetischer Reihenfolge sind es folgende Produkte: Mosaic Bass, Mosaic Tape sowie Mosaic Keys und Voices.

Details

Das Mosaic-Konzept geht unverändert weiter

Im Grunde sind alle fünf Mosaic-Instrumente identisch aufgebaut. Sie unterscheiden sich eigentlich nur durch die Farbe des GUI, den Sample-Content und den verschiedenen Snapshot Presets.

Es stehen drei Layer bereit, die jeweils mit einem Sound oder Multisample gefüttert werden können. Die Hauptseite von Mosaic Pluck, eine Mixer-Ansicht, schafft einen Überblick. Für klangliche und rhythmische Programmierungen begibt man sich auf die weiteren Seiten des Mosaic-Instruments: Control, Option, Arp, Master FX. Klanglich spontanen Ausdruck erlaubt der Macro-Regler, der bis zu sechs Sound-Parameter gleichzeitig steuern kann. Hinzu kommt der Macro-Sequencer, mit dem sich Klangverläufe in bis zu 64 Schritten automatisieren lassen. Es lässt sich also durchaus viel editieren, wobei das GUI praktisch immer gut überschaubar bleibt.

Der entscheidende Kern sind die 107 Klangquellen von Mosaic Pluck. Sie sind in vier Kategorien unterteilt: Synth, Organic, Reverse, Attack. Ich bin ein wenig überrascht, dass hier keine simplen „Oszillator-Sounds“, sondern schon fertige Klangprogramme aus mehreren Samples angeboten werden. Zudem ist der Anteil der Mallet-Sounds relativ hoch, während es weniger prägnante, einfach gezupfte Akustik-Sounds gibt. Doch bitte nicht falsch verstehen – Kalimba, Harfe, Sansula und andere Verdächtige tauchen auf.

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