Test
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03.03.2017

Fazit
(4 / 5)

Das Eventide Reverb 2016 ist kein Allrounder, eher ein „One-Trick Pony“. Würde ich mein erstes Hallgerät erwerben, würde ich vermutlich zu einem flexibleren Produkt greifen. Das Schöne an diesem Hallgerät ist aber, dass es eine bestimmte Aufgabe – die Erzeugung künstlicher Räumlichkeit – auf extrem gute Art und Weise erfüllt. Die Reduktion auf die drei Algorithmen empfinde ich dabei als Vorteil, weil man von vorne herein keine Gefahr läuft, sich zu verzetteln. Der Preis lässt einen natürlich schlucken – aber Spezialwerkzeug war noch nie billig.

  • Pro
  • einfache, intuitive Bedienung
  • „zupackende“ Regler, die dennoch „musikalisch“ arbeiten
  • dreidimensionaler Hallsound
  • Contra
  • digitale Schnittstelle nur als S/PDIF mit 24 Bit und max. 48 kHz
  • analoge Eingänge/ Ausgänge: 2x XLR symmetrisch, 2x TRS symmetrisch
  • digitale Schnittstelle: S/PDIF, coaxial, Chinch-Buchsen
  • weitere Anschlüsse: MIDI-In/ Out, Fußschalter für „Kill“-Funktion
  • Frequenzgang: 20 Hz – 16 kHz
  • Sample Rate intern: 40 kHz
  • Sample Rate Wandlung: 44,1 kHz, 48 kHz
  • Bit-Tiefe: 24 Bit AD und DA
  • Verarbeitungslatenz: 1,5 Millisekunden
  • THD: unter 0,006% über gesamtes Frequenzspektrum
  • Eingangs-Impedanz: bei +4 dB: 50 kOhm; bei -10 dB: 100 kOhm
  • Ausgangs-Impedanz: 125 Ohm
  • Max. Ausgangspegel: + 24 dBm
  • Stromversorgung: 90 – 240 VAC, 50 – 60 Hz, 40 Watt
  • Tiefe: 20,32 cm; Breite 48,26 cm (19“), Höhe 4,44 cm (1 HE)
  • Preis: € 2973,81 (UVP)
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Auspackbilder findest du hier ->

Eventide 2016

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