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22.02.2017

Einweihung: SAE Institute im Cuvryspeicher in Berlin

Medieninstitut öffnet Pforten in F'Hain/X-Berg

Wer bislang in Berlin das SAE Institute erreichen wollte, der musste sich recht weit in den Norden begeben – fast bis zum Tegeler See. Dort in einem Industriegebiet, 15 Gehminuten von der nächsten U-Bahnhaltestelle entfernt, hat zwar alles gut funktioniert, ein richtiges "Berlin-Feeling" ist jedoch nie aufgekommen. Das hat sich geändert: Das private Ausbildungsinstitut für Tontechniker und andere Medienschaffende residiert nun im Cuvryspeicher im Wrangelkiez. Den U-Bahnhof Schlesisches Tor, die Spree, die Arena an der Warschauer Straße, Universal Music, das Watergate, die Oberbaumbrücke und viele andere bekannte Anlaufpunkte und Landmarks um die Ecke, ist man nun mitten im hauptstädtischen Geschehen, umgeben von Einheimischen und Touristen, Freßbuden und Cafés, Hostels und Clubs.

Gehören zusammen: Medien und Design

Aber nicht nur das Umfeld ist wichtig, auch die Ausstattung. Es zeigt sich, dass viele Gedanken aufgewendet wurden für Design und Praktikabilität. Es gibt Räume, die einem bestimmten Thema folgen, etwa der 1980er-Raum, in welchem sich Studenten für Projekte zurückziehen können. Platz gibt es in Hülle und Fülle, dennoch fühlt man sich in den großen Arbeits- und Aufenthaltsbereichen nie alleine. 

Umfangreiche Audiotechnik – auf dem neuesten Stand

Exquisit ist auch die Technik. Das größte Pult ist ein Neve 88RS, doch das ist beileibe nicht das einzige: Verschiedene Analog- und Digitalsysteme warten auf die Arbeit der Studenten. Stereo- und Surroundmischungen, Step-by-Step oder Multiroom-Liverecordings, Postproduktionen (samt Foley-Aufnahmen!) sind hier möglich. Dabei helfen umfangreich ausgestattete DAWs, analoge und digitale Peripherie, analoge TT-Phone-Steckfelder, Dante-Netzwerktechnik und natürlich ein großer Mikrofonpark mit verschiedensten Gerätschaften.

Nicht nur auf dem Papier: Synergieeffekte

Als SAE Institute vor Jahrzehnten gestartet ist, wurden ausschließlich Tontechniker ausgebildet. Die Abkürzung bedeutet schließlich "School of Audio Engineering". Mittlerweile spielen aber auch andere Medienbereiche eine große Rolle. Und für angehende Tontechniker ist es natürlich von Vorteil, wenn Filmschaffende, Web-Designer oder Gamer am gleichen Ort studieren. Denn Audio wird fast immer benötigt – nicht nur im Studium, sondern auch im späteren Job.

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