Bass Hersteller_EBS
Test
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24.02.2020

Praxis

Die Qualität eines Filter-Effekts zeigt sich nicht zuletzt auch daran, wie exakt man die Reaktion des Filters auf die eigenen Bedürfnisse und die spezielle Spielweise anpassen kann. Und siehe da: Mit dem neuen BassIQ kommt man in dieser Hinsicht wirklich erfreulich schnell ans Ziel! Die Empfindlichkeit lässt sich mit dem Threshold-Regler sehr gezielt einstellen - egal, ob man die Filterbewegung lediglich bei harten Anschlägen oder in der Ausklangphase der Töne hören möchte. Der Attack-Regler bietet einen ausreichend weiten Bereich, sodass auch Sounds mit sehr langsamen Filterbewegungen problemlos realisierbar sind.

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Klanglich weiß die neue Blue-Label-Version gegenüber dem Vorgänger schon alleine durch die zusätzlichen Filter "Fullrange" und "Bandpass" noch ein Schippe draufzulegen. Mit dem Fullrange-Modus können sehr offene und natürliche klingende Filtersounds umgesetzt werden, weil bei komplett geöffnetem Filter sehr viel hohe Frequenzanteile im Spektrum präsent sind. Der Bandpass-Filter klingt hingegen eher wie ein klassisches Auto-Wah und macht sich sehr gut bei knackigen Funk-Grooves.

Das BassIQ hat aber auch durchaus fette Synth-Sounds für elektronische Musikrichtungen auf Lager, wenn man die Parameter richtig justiert. Eine kurze Attackzeit im Down-Modus ist beispielsweise eine gute Ausgangsbasis für Synth-Sounds - diese Einstellung könnt ihr auch in den Audioclips weiter unten hören.

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Das beste neue Feature des BassIQ Blue Label ist für mich allerdings gar nicht unbedingt die größere Auswahl an Filtern, sondern der Q-Regler, mit dem sich die einzelnen Filter-Sounds formen lassen. Dreht man den Q-Regler nach rechts, wird die Bandbreite des gewählten Filters zunehmend begrenzt, was zu schärferen und extremeren Sounds führt - ein tolles Feature, das beim neuen BassIQ deutlich mehr Einfluss auf den Klangcharakter ermöglicht!

Anhand der folgenden Audiobeispiele könnt ihr euch einen Eindruck von den Klängen des EBS BassIQ in unterschiedlichen Einstellungen machen. Durch die zahlreichen Kombinationen der Filter mit den verschiedenen Modi und den vielen Feintuning-Möglichkeiten der Parameter mittels Trimmer im Gehäuse sind logischerweise noch viel mehr coole Filter-Sounds möglich - die Flexibilität des EBS Pedals ist schon wirklich beachtlich!

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