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07.12.2018

Die besten DJ-Controller für Einsteiger

Auflegen mit Laptop und MIDI-Controller von Pioneer, Numark & Co

Als DJ-Einsteiger oder Hobby-DJ unter der Vielzahl an DJ-Equipment den am besten geeigneten DJ-Controller für sich herauszupicken, ist kein leichtes Unterfangen. Loop- und FX-Regler für die Elektro-Fraktion, einen Mikrofoneingang für den moderierenden Party- und Event-DJ, Jogwheels für Scratcher und Performance Pads für die Hotcue- und Sample-Akrobaten. So unterschiedlich, wie das Betätigungsfeld und die musikalischen Vorlieben der DJs sind, so stellen sich am Ende auch die Anforderungen hinsichtlich der Features dar, die das ausgewählte MIDI-Mischpult und natürlich auch die DJ-Software mitbringen muss. Nahezu jeder Hersteller hat hier ein passendes Modell im Programm.

DJ-Controller für Einsteiger: Quick Facts

DJ-Controller für Hobby-DJs und Einsteiger sollten einfach zu bedienen sein, das Budget schonen und ein angemessenes Funktionsangebot liefern, ohne dabei mit Features zu erschlagen. Sie sollten über eine vollständige Mixereinheit mit Channel- und Crossfadern, EQs und Bedienelementen zur Navigation im Datenbestand verfügen. Dazu sollten sie zwei gut ausgerüstete Deck-Sektionen sowie einige Tasten und Regler für Cuepoints, Loops und Effekte vorweisen, um die Kreativwerkzeuge der Software zu bedienen. Am besten bringt der Controller auch gleich ein integriertes Audiointerface mit Kopfhörerausgang und Buchsen für die Stereo-Anlage oder (Desktop-) Monitorboxen mit und funktioniert „plug´n´play“ mit dem DJ-Programm aus dem Lieferumfang.

 

Native Instruments Traktor Kontrol S2 MK3

Native Instruments Traktor Kontrol S2 ist mittllerweile als MK3 verfügbar. Das redisgnte, intuitive, und durchdachte Konzept wendet sich an Traktor-Einsteiger und fortgeschrittene Anwender gleichermaßen. der Controller kann sowohl mit dem Notebook/Rechner, wie auch - so ist es jedenfalls für die nahe Zukunft geplant - mit einem iOS-Device zusammenarbeiten.

Front- und Backpanel bieten einen Kopfhörerausgang, zwei Stereoausgänge (Miniklinke/Cinch) für Master und Monitoranlage, dazu einen Mikrofoneingang. Das Gerät verfügt über zwei handliche Jogwheels zur Track-Steuerung und wartet mit zwei Kanälen nebst neuen Mixer-FX sowie zweimal 8 Performance-Pads auf, mit denen ihr Hotcues und Remix-Decks abfeuern könnt. Ein Tool für DJs, die sich nicht auf das simple zusammenmixen von Tracks beschränken, sondern mehr aus der Performance herauskitzeln wollen.

Eine Traktor-Vollversion gehört dementsprechend zum Lieferumfang.Der Kontrol S2 MKIII kostet 299 €. Den Test findet ihr hier.

Hercules DJControl Inpulse 200 & 300, Instinct P8 und P32 DJ

Der Hercules DJ Control Instinct P8 ist ein klassischer Budget-Controller, der einem das Basiswerkzeug zum Mixen digitaler Musikstücke an die Hand reicht. Auf kompaktesten Raum tummeln sich Tasten, Pads, Fader und Jogwheels. Das Komplettpaket aus DJ-Controller, Audiointerface und Software wendet sich an Hobby-DJs. Zwar gibt es hier weder Pitchfader noch Gain-Regler und die Qualität der Djuced 40° Effekte ist nicht sehr hoch im Vergleich zu anderen DJ-Programmen, doch das Gerät bietet ein insgesamt vielseitiges Funktionsangebot bei einem einsteigerfreundlichen Layout und nicht zu vergessen ist es für aktuell Euro unter 100 Euro bei Thomann zu bekommen.

Der Hercules P32 DJ ist da schon etwas komplexer. Er verzichtet auf Jogwheels und tritt stattdessen mit einer Tastenmatrix an. Der Pad DJ-Controller ist mit einem integriertem Audiointerface ausgerüstet, verfügt über einen Zweikanal-Mixer und konnte im Test durch seinen Workflow, sein aufgeräumtes Layout und besonders den Zugriff auf Looper, Slicer und Samples sowie seine komfortable Browser-Sektion punkten. 4 Sterne durfte sich der Kandidat ans Brevier heften, als Software hat er die Djuced 40 DJ-App von Hercules im Gepäck.

Der DJControl Inpulse 200 ist Hercules neuste Kompaktausgabe in puncto DJ-Controller. Er kommt mit Audiointerface, DJ-Software und Mixhilfe im Gepäck und ist ein solides Einsteigersystem, mit dem man seine ersten Schritte unternehmen kann, um Auflegen zu lernen und DJ zu werden.

Mit dem 300er macht Hercules den Schritt vom Kompakt-Controller-Lineup zum Untere-Mittelklasse-Modell. Für 199 Euro inklusive Djuced 4 Software kann der Inpulse 300 (hier im Test) in Sachen Preis-Leistung weitgehend überzeugen: Ein integriertes Audiointerface, große Jogwheels, Performance-Pads und ein gut bestückter zentraler Mischer lassen für einen Einsteiger-Controller kaum Wünsche offen.

 

Numark Party Mix, Mixtrack Pro 3 und Mixtrack Platinum

Um es mit den Worten des Testers zu sagen: "Numark platziert mit Party Mix ein Produkt für DJ-Einsteiger am Markt, das für rund 119 Euro UVP einen einfachen Controller, ein vierkanaliges Audiointerface und die DJ-Software Virtual DJ LE mitbringt. Das Erlernen des Umgangs mit der Hardware und Software erweist sich als sehr intuitiv."

Beim Mixtrack Pro 3 setzt Numark auf ein modernes Design und Layout, wodurch das Gerät für mich im allgemeinen etwas professioneller aussieht, als die vorausgegangenen Generationen und quasi alles mitbringt, was man als ambitionierter DJ-Newbie von einem Einsteiger-Controller erwarten würde. Dazu zählen ein ordentlich klingenden USB-Audiointerface und zeitgemäße Bedienelemente wie Touchstrips, multifunktionalen Button-Sektionen, Jogdials und dedizierte Filterregler pro Kanal. Mit einem Preis von rund 200 € und Serato DJ Intro/Light im Gepäck wendet sich Mixtrack Pro 3 an Laptop-DJs, die einen Controller für den privaten Einsatz suchen, der einen intuitiven Zugang ermöglicht und nicht mit einer steilen Lernkurve erschlägt.

Einen Schritt weiter geht der Mixtrack Platinum für mittlerweile knapp 200 €, der die Steuerung von vier Decks erlaubt und zudem mit integrierten Jogwheel-Displays aufwartet, die unter anderem die BPM und Nadelposition anzeigen. Eine angenehme Hilfe, findet Tester Marius Pritzl, denn dies schafft Übersicht und unterstützt auch Anfänger, sich beim Auflegen zurechtzufinden.

Pioneer DDJ-SB3 und DDJ-400

Pioneers Einsteigermodell für Serato hört auf den Namen DDJ-SB3 und kostet 249 €. Dafür bekommt ihr einen DJ-Controller mit Pioneer-Look´n´Feel, dem im Test ein einsteigerfreundliches Gesamtkonzept und eine gute Audio- und Verarbeitungsqualität attestiert wurden. Ausgestattet mit einem integrierten Audiointerface, einem Zweikanal-Mixer nebst Dreibänder und Filter, zwei Decks sowie Pad- und Effekt-Sektionen für Hotcues, Loops und Sampler funktioniert er plug´n´play mit Serato DJ Lite, hat Einsteigern allerhand zu bieten und lässt in diesem Preissegment keinen wirklichen Anlass zur Kritik. Zwar sind einige der (vorsorglich) aufgedruckten Funktionen nur mit Serato DJ Pro aufzurufen, was dem gelungenen Gesamteindruck im Test allerdings keinen Abbruch tut.

Mit dem DDJ-400 hat Pioneer DJ einen speziell auf ambitionierte Einsteiger zugeschnittenen DJ-Controller im Sortiment, der für 279 Euro gleich noch eine Vollversion der hauseigenen Software rekordbox dj mitbringt. Das Gerät orientiert sich dabei am Player-Mixer-Player-Layout mit „klassischer Dreiteilung“ statt achsensymmetrischer Spiegelung. Ähnlich also, wie bei einem CDJ/DJM-Setup, wo teilweise auch das Layout der Bedienelemente herkommt.

Der Mixer ist mit Dreiband-EQs, Vorhörtasten, Filter und Beat-FX-Tasten bestückt, der DJM lässt grüßen.  Die Player bieten handliche Jogwheels, Performance-Pads, eine Loop-Abteilung und natürlich Pitchfader und die obligatorische, Pioneer-typische Transportsektion. Der Controller bringt Anschlüssen für einen Kopfhörer (Miniklinke), ein Mikrofon (Standardklinke), die Anlage (Cinch) und das Laptop (USB Typ-B). Im Test zeichnete sich der DDJ-400 durch sein handliches und solides Chassis,die einfache Installation und den durchdachter Workflow aus und kam auf 4 Bewertungs-Sterne.

Roland DJ-202

... ist ein kompakter DJ-Doppeldecker für bis zu vier Serato Decks und kostet 299 Euro. Er misst transportfreundliche 48 x 30 x 6 cm und wiegt gerade mal 2 kg. Er bringt einen Zweikanal-Mixer mit Dreiband-EQ nebst Kombifilter und Navigationselementen mit. Ferner lassen sich neben Hotcues, Loops, Slicer und Sampler diverse TR-808 und TR-909 Samples im Pattern- und Sequencer-Modus aus Rolands beliebten Drum Maschines spielen und arrangieren. Laut Roland sollen auch die Sounds der TR-606 und TR-707 nachgereicht werden.

Roland DJ-202 (hier im Test) ist mit einem Kopfhörer- und Cinch-Master-Ausgang bestückt. Für den Mikrofonweg hat der Hersteller Gate, Hi-Pass, Reverb und Echo-FX spendiert. Ein DIN-MIDI-Output für Externa ist ebenso vorhanden.

Reloop Beatmix 2 MK2 und Beatmix 4 MK2

… ist eine MIDI-Steuerzentrale, die autokonfigurierend mit Serato DJ Intro zusammenarbeitet Das Einsteigermodell Beatmix 2 MK2 der Münsteraner ist primär, aber nicht ausschließlich Bedroomern und Hobby-DJs ans Herz zu legen. Um genau zu sein finden sich neben dem obligatorischen Zweikanal-Mixer zwei Decksektionen mit Jogwheels und Transportsteuerung ein, dazu zwei Performance-Pad-Sektionen für Loops, Hotcues und Samples, letztgenannte kombinierbar im Split-Modus. Das integrierte Audiointerface wartet mit Cinch-Ausgängen für die Anlage sowie je einem Kopfhörer- und Mikrofonanschluss auf. Marius Pritzl findet in seinem Test, "man bekommt hier erstaunlich viel Controller für sein Geld. Besonders das aufgeräumte Layout und die tollen Jogwheels punkten."

Numinos hat den Beatmix 4, den es jetzt in schwarz als MK2 gibt, seinerzeit getestet. Der Controller entpuppt sich in Verbindung mit Serato DJ als ein „gut ausgestattetes und dennoch preisgünstiges Hard- und Software-Package, das sich an Einsteiger richtet, die von Anfang an viel Platz zum Arbeiten, Kanalzüge für vier Decks und eine Menge dedizierter Bedienelemente unter den Fingern haben wollen“ entpuppt. Wer die auf der Suche nach einem preiswerten Dual-Deck-Allrounder ist, könnte demnach bei der Zweikanal-Variante fündig werden.

Gemini Slate

Für unter 200 € ist Geminis Slate 2 mitsamt der Betriebssoftware Serato DJ Intro im Handel erhältlich. Der Controller ist mit einem Zweikanal-Mixer nebst Dreiband-EQ und Filter, Browse- und Ladetasten sowie zwei ultraflachen berührungsempfindlichen Jogwheels zur Track-Steuerung ausgestattet. Der äußerst kompakte Slate ist lediglich 2,5 Zentimeter hoch und wartet mit einem integrierten 24 Bit USB-Audiointerface auf. Schnittstellen zur Außenwelt (USB, Kopfhörer- und Mikrofon-Klinkenbuchse, Cinch-Ausgänge) sitzen bei diesem Gerät, ähnlich wie beim Numark Mixtrack Pro 3 an der Seite. 16 RGB-Multifunktionspads bedienen Hotcues, Sampler und Loops. Für rund 40 € mehr ist die „vierkanalige“ Version erhältlich, die Bonedo-Autor Rick Ski unter den Fingern hatte und der er bescheinigt, ein zuverlässiger MIDI-Controller zu sein, der über ein aufgeräumtes und ergonomisch durchdachtes Layout verfügt.

 

Weitere DJ-Controller findet ihr in unserem großen Testmarathon.

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