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22.10.2020

Darkglass Microtubes 500v2 und Alpha·Omega 500

Gleich zwei Neuzugänge bereichern ab sofort die finnische Verstärkerkollektion: Der Darkglass Microtubes 500v2 und Alpha-Omega 500 im kompakten Format und mit neuen Funktionen.

Aus eigener Kraft

Du hast blondes langes Haar, einen anständigen Rauschebart und spielst gern Metal in einsamen skandinavischen Wäldern? Nun, dem neuesten Werbe-Video der finnischen Amp- und Pedalschmiede Darkglass nach zu urteilen, sind diese beiden neuen Verstärker genau das Richtige für dich! ;o)

Die erste Überraschung der beiden Verstärker lauerte für mich unter Haube. Der Hersteller führt mit dieser neuen Produktlinie offensichtlich ein eigens gefertigtes 500 Watt, Class-D Verstärkermodul (Sisu) ein. Der Wirkungsgrad muss sich natürlich erst beweisen, doch immerhin ermöglicht es die Verwendung von Lautsprecherboxen mit einer Impedanz so niedrig wie 2 Ω. Allerhand!

Cab Sim, Compressor und mehr

Außerdem hat man den Amps eine verbesserte Version ihres Cab Sim-Moduls spendiert. Ihr erhaltet drei Speicherplätze für hochauflösende Impulsantworten (IRs), die sowohl für den Kopfhörerausgang als auch für den symmetrischen XLR-DI-Ausgang aktiv sind.

Was genau daran neu ist, kann ich leider nicht herauslesen. Da ich meine letzte Kopfhörer-Erfahrung mit dem großen Alpha·Omega-Pedal auch ohne Distortion als überraschend rauschend empfunden habe, hoffe ich hier auf ein verbessertes Signal-to-Noise-Verhalten. Jedenfalls steht leisen Übungsstunden zusammen mit dem AUX-Eingang nichts im Weg.

Ein praktischer Ein-Knopf-Compressor mit intelligentem Makeup-Gain sorgt für einen konstanten Pegel. Weiterhin ersetzt nun ein neuer grafischer Equalizer (+/-12 dB bei 250 Hz, 500 Hz, 1,5 kHz and 3 kHz) den bisherigen 4-Band-EQ.

Darkglass Microtubes 500v2 vs Alpha·Omega 500

Im Prinzip sind beide Verstärker identisch aufgebaut und unterscheiden sich lediglich durch den jeweils zugrunde liegenden Zerr-Schaltkreis. Der Microtubes 500 V2 sorgt für überaus glaubwürdige Röhrenklänge. Mit diesem Drive sind auch warme Vintage-Sounds mit schönen Mitten kein Problem. Darf es doch etwas aggressiver sein, schaltet ihr einfach auf B3K um.

Im Alpha·Omega 500 stecken dagegen zwei aggressive, sich ergänzende Zerrer, die frei miteinander vermischt werden können. Dieser Verstärker ist ab Werk definitiv mehr an die Schwermetaller adressiert, doch lasst uns nicht in Schubladen denken. In diesem älteren Testbericht von Rainer Wind könnt ihr auch gelungene zahmere Klänge anhören: Klick mich.

Preis

Beide Verstärker können ab sofort vorbestellt werden und kosten 779 Euro.

Weitere Informationen

Video

Neuen Bass gegönnt?

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