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03.09.2018

Biréli Lagrène und Allstar-Bigband ehren Jaco Pastorius

Diese Ausschnitte des Tribute-Konzertes müsst ihr gesehen haben!

Virtuoser Fretless-Bass und fette Bigband-Sounds

Biréli Lagrène am bundlosen Fender Jazz Bass mit 17köpfiger Bigband im Rücken? Das klingt schon mal vielversprechend! Und dann noch ein ganzer Abend voll mit den wunderbaren Hits von Jaco Pastorius? Spätestens hier wird jeder echte Musikfan aufmerksam! Am 19. Juli gab der große Multiinstrumentalist Biréli Lagrène mit der erstklassigen "Multiquarium"-Bigband ein Konzert zu Ehren des verstorbenen Bassgenies: "Remember Jaco". In dem hier verlinkten Video-Zusammenschnitt des Abends könnt ihr euch in 13 extrem kurzweiligen Minuten einen Eindruck von diesem Extraklasse-Gig machen!

Dass den Sinto-Musiker Biréli Lagrène und die 1987 verstorbene Basslegende Jaco Pastorius eine besondere musikalische Beziehung verband, ist in der Szene kein Geheimnis. Die zwei Ausnahmetalente traten 1986 gemeinsam in Europa auf und schafften es auf dieser Tournee, sich ein ums andere Mal zu neuen musikalischen Höchstleistungen anzuspornen.

Biréli Lagrène ist zwar in erster Linie als Gitarrist bekannt, gehört aber ohne Frage auch als Bassist zu den ganz großen Playern der Szene. Dabei ist er tief in der stilistischen Tradition von Pastorius verwurzelt, hat dessen Personalstil eingehend studiert und bedient bewusst die klanglichen Ideale des großen Innovators des E-Basses.

Das "Remember Jaco"-Konzert fand im Rahmen des "Festival de Jazz" am 19 Juli diesen Jahres im französischen Juan-des-Pins (malerisch zwischen Cannes und Nizza an der Côte d'Azur gelegen) statt. Biréli spielte an diesem Abend einen bundlosen Squier (by Fender) Jazz Bass über eine potente Markbass-Bassanlage - und brillierte darauf, dass Jaco himself ohne Frage seine helle Freude gehabt hätte.

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Natürlich fanden sich zahlreiche Pastorius-Kompositionen und -Adaptionen in der Setlist, darunter "Teen Town", "Continuum", "The Chicken" (im Original geschrieben von Pee Wee Ellis) oder "Liberty City".

Wer ungeduldig ist und sich nur kurz von Lagrènes beeindruckender Technik blenden lassen möchte, der spule vor bis zu seinem unglaublichen Basssolo ab Minute 8:03. Es lohnt sich aber durchaus, die knappe Viertelstunde in voller Länge zu investieren!

Und nun viel Spaß mit unserem Video-Fundstück der Woche!

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