Software
Test
10
21.09.2016

Fazit
(4.5 / 5)

Gerade bei virtuellen Blasinstrumenten ist es hilfreich, einen Ton möglichst vielfältig beeinflussen zu können, nachdem er angeblasen wurde. Denn genau das macht auch ein echter Musiker. Chris Hein Orchestral Brass bietet in dieser Hinsicht immense Möglichkeiten, sodass sich, bei entsprechender Einarbeitung, ein hoher Realitätsgrad erreichen lässt. Das erkauft man allerdings mit einer steilen Lernkurve und erheblichem Arbeitsaufwand bei mehreren Artikulationen und Instrumenten. Die Option zur Gruppenbearbeitung wäre da hilfreich. Wer nur schnelle Layouts erzeugen will, wird eher bei anderen Anbietern fündig, Freunde der detaillierten MIDI-Programmierung kommen hingegen auf ihre Kosten. 

  • Pro
  • detaillierter Sample-Pool
  • umfassende Möglichkeiten zur Manipulation der Samples
  • NoteHead-Funktion zum Stacken von Sustain-Samples und Akzent-Samples
  • flexibles Keyswitch-System
  • Contra
  • anfangs etwas unübersichtlich
  • doppelter Faltungshall pro Instrument geht auf Kosten der Performance
  • Ensemble-Effekt klingt künstlich
  • Features
  • Sample-Library für Native Instruments Kontakt 5/Kontakt Player 5
  • 12 GB große Sample-Library
  • 16 Artikulationen pro Instrument
  • Bis zu 8 Velocity-Layers
  • Ca. 50000 Samples
  • Systemanforderungen:
  • PC: Windows 7, 8.1 oder 10 (je 32/64 Bit), Intel Core2Duo oder AMD Athlon 64 Prozessor
  • MAC: Mac OS X 10.9, 10.10 oder 10.11 (letztes Update), Intel Core2Duo
  • 4 GB RAM (6 GB Empfohlen)
  • Internetverbindung für den Autorisierungsprozess
  • Freier USB-Port zur Installation vom USB-Stick
  • Preis:
  • EUR 299,- (UVP)
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