Software
Test
10
19.08.2014

Fazit
(4.5 / 5)

Für leidenschaftliche Sample-Bastler, die ihre Nächte gerne damit verbringen, mit Artikulationen und MIDI-CCs zu jonglieren, um möglichst authentisch wirkende Instrumental-Parts zu programmieren, sind die Chris Hein Horns vor allem in der Pro-Version ein Traum! Auch wenn die Arbeit mit virtuellen Blasinstrumenten nach dem momentanen Stand der Technik von Natur aus an gewisse Grenzen stoßen muss, kommt man mit Chris Heins Sax-Machine nach ein wenig Einarbeitungszeit verhältnismäßig nah an den Klang echter Aufnahmen. Diese Einarbeitungszeit muss man allerdings auch einkalkulieren, um die Möglichkeiten der Software vollständig ausreizen zu können. Dann kann es durchaus vorkommen, dass man die Frage, wer die Trompete eingespielt hat, überlegen grinsend mit einem „Die habe ich programmiert!“ beantworten kann.

  • PRO:
  • Große Auswahl an Solo- und Section-Instrumenten
  • Authentischer Klang und Ausdruck dank vielfältiger Artikulationsmöglichkeiten
  • Detailliert anpassbares Keyswitch-System
  • Stufenlose Crossfades ohne Phasing
  • CONTRA:
  • In der Tiefe etwas kompliziert zu bedienen
  • Features:
  • Sample-Library für Native Instruments Kontakt 5/Kontakt Player 5
  • 46 GB große Sample-Library
  • Bis zu 38 Artikulationen
  • Bis zu 20 Velocity-Layers
  • Ca. 80000 Samples
  • Minimale Systemanforderungen PC: Windows 7 oder Windows 8 (je 32/64 Bit), Intel Core2Duo oder AMD Athlon 64 Prozessor; MAC: Mac OS X 10.7 oder 10.8 (letztes Update), Intel Core2Duo, 2 GB RAM (4 GB empfohlen), Internetverbindung für den Autorisierungsprozess
  • Preis:
  • EUR 649,- (UVP)
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