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Feature
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05.06.2012

Backstage-Quickie: 10 Fragen an Mia Diekow

Von der Hamburger Singer/Songwriterin Mia Mirella Madeleine Diekow war noch nicht viel zu hören. Fest steht aber schon mal, dass sich die junge Hamburgerin nicht gerne die Butter vom Brot nehmen lässt, wenn es um ihre Künstlerlaufbahn geht: Nicht nur hat die hyperaktive Sängerin ihr Album mitproduziert, sie schreibt auch die Drehbücher für ihre Videos selbst und sorgt auch gleich für eine passende Ausstattung - immer auf der Suche nach dem großen Ganzen.

Es verwundert kaum, dass die Liebe für "Gerassel und Geklingel" schon in der Familie liegt: Immerhin war ihr Vater klassischer Violinist mit Pop-Affinität, in dessen Tonstudio klein-Mia erste Erfahrungen sammeln konnte. Bei dieser spielerischen Herangehensweise überrascht es kaum, wenn Mia als ihr Instrument ihre Stimme angibt, ihre Lieblingsinstrumente aber "Mundtrompete", ein Babypiano namens "Mr. Jones", das Kalimba "Marini", die Autoharp "Leslie", eine Ukulele namens "Patty" und die E-Gitarre "Daffodil" sind.

Für ihr 2012 erscheinendes Debut-Album "Die Logik liegt am Boden" hat Mia Diekow folgerichtig mit Hilfe ihrer Instrumenten-Freunde einen Haufen Sounds im eigenen Wohnzimmer aufgenommen. Produzent Philipp Schwär vom renommierten HOME-Studio baute dann mit Hilfe hochkarätiger Musiker und Gästen wie Franz Plasa, Cäthe und Ashley Hicklin ausdrucksstarke Popsongs zusammen, die Ende Juli in die Läden kommen. Wessen interesse geweckt wurde, der besuche ihre Homepage und wirft einen Blick auf die zahlreichen Videos (Klick!).

1) Musik bedeutet mir...

Man möchte “ALLES” schreien, aber das wär vielleicht nicht ganz ehrlich. (Es gibt ja noch Mama, große Lieben, gutes Essen, guten Sex, die Sonne, das Meer und noch 1-2 andere gute Sachen) Aber: Musik ist mein ältester Freund.

2) Wenn ich kein professioneller Musiker geworden wäre, wäre ich heute bestimmt... 

... traurig und reich. Ich wäre bestimmt unfassbar wahnsinnig gut in folgenden Berufen: 
Kreativ Direktor in der Werbung 
Tatortkomissarin
Kindergärtnerin

3) Ich habe mein Instrument gewählt, weil ...

... es mich gewählt hat.

4) Ich glaube die wichtigste Musikequipment-Erfindung aller Zeiten ist ...

... das Mikrofon

5) Von all meinen Musikaufnahmen bin ich am stolzesten auf...

... “Dynamit” hab ich fast ganz allein produziert und klingt fantastisch.

6) Meinen wahrscheinlich wichtigsten Moment auf der Bühne hatte ich...

... als 6-jähriges Kind, beim Krippenspiel. Ich war das Schaf, und habe dem Pastor in seine Predigt gemäääht, seitdem weiß ich: auf meinen Eiern steht Rock’n Roll!

7) Wenn ich im Musicbusiness das Sagen hätte, wäre das Erste was ich ändern würde…

... die Tonart.

8) Ich bekam eine Chance auf eine Musikerkarriere, weil...

... ich verrückt genug bin und manchmal furchtbar Glück hab.

9) Mein Tipp für junge Musiker, die eine Karriere im Musikbusiness starten wollen, ist...

... machen, machen, machen.

10) Welcher Ton macht die Musik?

Der, den dein Ohr hört, der dich ins Herz trifft, bei dem du nicht stillsitzen kannst, dich beruhigt, dich beflügelt oder dir den Boden wegreißt.

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