Test
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16.04.2019

Fazit
(4.5 / 5)

Das größte Lob gilt Astons Mut. Aston geht nicht eingetretene Wege entlang, sondern sucht aktiv nach neuen Möglichkeiten, den Mikrofonbau anders anzugehen. Pioniergeist und wahrscheinlich auch eine Portion Bewusstsein, dass man als recht junger Hersteller mit Besonderheiten gut auf sich aufmerksam machen kann, sind nachvollziehbare Gründe. Als neuester Streich buhlt das Aston Stealth um Käufer, die offen sind für Neues, Anderes, Individuelles, vielleicht auch etwas Verrücktes. Dabei ist das Stealth kein meist unbrauchbarer Sonderling, sondern ein Mikrofon, welches viele Aufgaben im Recording übernehmen kann – aber trotzdem immer etwas „anders“ ist.

Das Aston Stealth ist technisch gut aufgestellt, klingt definitiv interessant, bietet klangliche Flexibilität und ein andersartiges Aussehen – und wird zu einem moderaten Preis veräußert. Wer das Besondere sucht, aber dennoch ein Alltagswerkzeug benötigt: Anteste

  • Pro
  • guter Grundklang
  • schlau umgesetzte Voicings
  • Auto-Sensing der Phantomspeisung
  • gut funktionierende Trittschallfilterung
  • fairer Preis
  • Contra
  • Bedienergonomie des Verstellrings
  • Features und Spezifikationen
  • dynamisches Mikrofon (Tauschspulenmikrofon)
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Phantomspeisung optional nutzbar (selbsterkennend)
  • Empfinglichkeit: von 1 bis 150 mV/Pa (abhängig von Phantomseisung und Voicing)
  • Ersatzgeräuschpegell: 10 dB(A)
  • vier verschiedene Voicings einstellbar (separate, Signalwege)
  • spezielle Halterung und speziell konstrueirter Shock Absorber
  • Preis: € 339,– (Straßenpreis am 22.3.2019)
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