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Test
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25.10.2017

Praxis

Die Fusebox ist allgemein sehr gut verarbeitet. Alle Drehknöpfe sind mit der Frontplatte verschraubt und vermitteln haptisch ein sehr gutes Gefühl, genauso wie die Drucktaster. Der Schwachpunkt sind hier die roten Kippschalter, die sich Gegensatz zu den Drehpotis zerbrechlich anfühlen und sich  manchmal schwer bewegen lassen. Diese hinterlassen keinen sonderlich stabilen Eindruck. Der Sound der Fusebox ist wirklich von hoher Qualität und bietet einen angenehmen, vollen Vintage-Sound. Trotz der vielen Möglichkeiten ist die Fusebox sehr intuitiv zu bedienen. Man kommt hier auch ohne Handbuch sehr schnell zurecht und auch komplette Anfänger werden der orangen Kiste schnell interessante Klänge und Sequenzen entlocken.

Fortgeschrittene Benutzer werden sich über die vielen Patchpunkte freuen und sicherlich viel zu erkunden haben. Die Fusebox kann entweder aufrecht platziert werden, man kann die Frontplatte aber auch umdrehen und das Gerät somit angewinkelt vor sich legen. Das ist besonders für live Auftritte praktisch. Schnell verliert man sich beim Spielen mit der Fusebox, denn diese scheint ein einziger Sweetspot zu sein. Egal was und wie man sie einstellt, man erhält immer interessante und inspirierende Ergebnisse. Das muss man wirklich einmal selber ausprobiert haben, denn die Fusebox ist auf jeden Fall viel mehr als die Summe ihrer Einzelteile.

 

Die folgenden Audiobeispiele vermitteln einen Eindruck der Klangeigenschaften der Fusebox:

Im Verbund mit dem tollen Patternator, Arpeggiator und dem Interval Generator hören sich die Ergebnisse beim Spielen oft nach mehr als nur einem Monosynth an. Der Filter ist genauso gut wie die Oszillatoren und reagiert auch sehr gut auf Filter-FM. Der Patternator erzeugt wirklich interessante Sequenzen und Rhythmen, wobei hier die beeindruckendsten Ergebnisse passieren, während man an den beiden Reglern für die Trigger Rhythmen dreht. Hier allerdings finde, dass eine große Möglichkeit verschenkt wurde, da man diese beiden Regler nicht automatisieren kann. Das wäre wirklich das i-Tüpfelchen für diesen innovativen Sequenzer. Sehr willkommen ist auch der Fakt, dass man MIDI, CV und die eingebauten Sequenzer sowie eine kleine Tastatur gleichzeitig nutzen kann.

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