Hersteller_Allen&Heath
Test
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04.06.2015

Praxis

Erste Hörtests mit Live-Musik sorgen für gute Stimmung: Der Class-D-Verstärker produziert saubere, transparente Verstärkung mit silbrigen Höhen und im Bass- wie Mittenbereich wird keine Wärme vermisst. Der Verstärker hat außerdem reichlich Reserven.

Der eingebaute 9-Band-EQ arbeitet dank praxisnaher Eckfrequenzen äußerst effektiv. Der Punch für die Bassdrum kommt mit leichter Anhebung des 125 Hz Reglers, und eventuell nervige Mitten lassen sich ebenfalls sehr einfach mit dem Fader korrigieren. Bei sprachlastiger Beschallung wirkt schon die kleinste Anhebung der Höhen im Summensignal Wunder. Den Dreibändern in den Kanälen möchte ich ebenfalls saubere Arbeit bescheinigen. Selbst bei extremer Anhebung der Höhen rauscht es nicht.

Der interne Effektprozessor liefert ebenso schöne wie vielseitige Sounds und macht Outboard-Lösungen häufig überflüssig. Mit nur einem Monitorweg ist man natürlich am Limit, aber für viele Anwendungen reicht es. An der PFL-Summe hängt im Übrigen ein gut klingender Kopfhörerverstärker, der ein sehr sauberes und lautes Signal produziert.

Da man die Endstufe abkoppeln kann, lässt sich das Mischpult auch ohne Amp nutzen. Andersherum erlauben zwei Klinkenbuchsen den Zugriff auf die integrierten Endstufen. Das Mischpult wird dann von den Verstärkern getrennt.

Die USB-Schnittstelle arbeitet bidirektional, kann also Signale wiedergeben oder zweikanalig an ein Aufnahmemedium leiten. Die Record-Schalter in den Kanalzügen entscheiden, welche Signale mitgeschnitten werden. Das Interface arbeitet „class compliant", es müssen computerseitig also keine speziellen USB-Treiber installiert werden. Als Sample-Rates stehen 16, 32, 44,1 oder 48 kHz zur Verfügung.  

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