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Test
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17.12.2018

Akai Professional MPK Mini Play Test

USB/MIDI Keyboard Controller mit Sound-Modul

Komme, was wolle!

Akai Professionell hat seinen kompakten USB-MIDI-Controller MPK Mini Mk2 schon recht lange auf dem Markt und nun eine neue Variation von diesem mit eingebauten Sound-Modul und Lautsprecher namens Akai Mini Play vorgestellt. Zeit für einen Test!

Details

Erster Eindruck

Ausgepackt fällt als Erstes die geringe Größe des Controllers auf. Interessanterweise ist der MPK Mini Play noch mal ein paar Millimeter kleiner geworden verglichen zum Vorgänger MPK Mini Mk2 – und das obwohl Funktionen hinzugekommen sind. Das Gewicht ist mit 450 Gramm dann gleich die nächste Sensation. Sofort denkt man daran, wo man dieses kleine Ding überall hin mitnehmen könnte. Musik machen im Zug oder sogar im Flugzeug scheint durch Akais Mini Serie nun endlich möglich. Ansonsten hat sich optisch nicht allzu viel zum Vorgänger verändert. An der Flanke des Controllers wurde beim MPK Mini Play wesentlich weniger rote Farbe verwendet und es wurde nun auch ein Lautsprecher und ein Display eingebaut, wenn beide auch sehr klein ausgefallen sind.

Nach dem Öffnen finden sich außer dem Controller selbst noch folgende Gegenstände im Lieferumfang:

  • ein USB-Kabel 
  • ein Benutzerhandbuch in fünf verschiedenen Sprachen
  • die Software-Download-Instruktionen
  • wichtige Sicherheitsanweisungen und Geräteinformationen

Persönlich finde ich das Benutzerhandbuch sinnvoll, besonders wenn es gut geschrieben ist wie hier. Man kann so direkt loslegen und muss nicht erst online suchen. Warum das gerade beim MPK Mini Play sinnvoll ist, werden wir später noch genauer erkunden.

Längst kennt man die Tastatur im Mini-Format von anderen Geräten. Beim MPK Mini Play ist diese recht schwergängig und damit äußerst angenehm zu spielen. Außerdem sind die 25 Tasten relativ leise. Nur wenn man mit seinem Finger mit voller Wucht auf die Tasten kloppt, hört man ein deutliches Geräusch. Ansonsten klackt sie angenehm leise vor sich hin.

Die acht verbauten Dum-Pads fühlen sich ebenfalls sehr angenehm an. Akustisch sind sie bei ihrer Betätigung nicht besonders leise, sie können sich aber beruhigt dem Vergleich mit jedem anderen Hersteller stellen, kein Wunder bei Akais MPC Geschichte. Später werden wir auch noch sehen, dass die Pads bei Anschlag rot aufleuchten.

Auch die zwölf Knöpfe mit den unterschiedlichsten Funktionen wirken stabil, selbst bei sehr festem Druck drohen sie nicht im Gehäuse zu versinken. Die fünf Drehregler lassen sich zwischen Min. und Max. einstellen. Vier davon steuern jeweils zwei verschiedene Parameter (Filter und Attack, Resonance und Release, Reverb AMT und EQ Low, Chorus AMT und EQ High). Der fünfte hat nur eine Funktion, er regelt die Lautstärke.  

Außerdem haben wir noch einen Dreh-Encoder, der im angeschlossenen Zustand dann mit dem Display korrespondieren wird. Der Encoder selbst wirkt sehr wertig, lässt sich angenehm schwer drehen und signalisiert haptisch deutlich, wenn die nächste Rasterstufe erreicht wurde.  Bleibt noch der Joystick, über den sich Modulation (nach rechts), Expression (nach links) und Pitch-Bend (oben und unten) regeln lassen. Dieser wirkt im Vergleich zu allen anderen Elementen etwas instabil, auch weil er etwas lang geraten ist.

Anschlüsse

Viele Anschlüsse bietet der Controller nicht, aber wozu auch. Neben dem obligatorischen USB-B-Port finden wir noch einen Klinken-Anschluss für ein Sustain Pedal, um beispielsweise die Dämpfer-Pedal-Funktion bei einem Klaviersound zu nutzen. Schon wesentlich interessanter ist da der Kopfhörerausgang in Form einer kleinen Klinke. Offensichtlich erzeugt das MPK Mini Play also auch eine Form von Klang. Ganz links haben wir auf der Rückseite des Gerätes einen Schalter, mit dem wir wählen können, ob der Controller den zum Betrieb nötigen Strom über USB oder über Batterien beziehen soll. Das Batteriefach befindet sich auf der Unterseite des Gerätes und muss mit drei Batterien im AA-Format bestückt werden.

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