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EBS Classic Session 60 Test

FAZIT
Der EBS Classic Session 60 ist ein ganz besonderer Wurf aus dem schwedischen Basslabor, das für seine Güteklasse bekannt ist. Wenngleich der Combowürfel in Fernost gefertigt wird und für einen sensationellen Preis zu haben ist, muss der Käufer nicht auf hochwertigen Sound und gute Qualität verzichten. Der Amp hat alles, was man von einem Combo dieser Größenordnung erwarten kann und bietet mehr, als man erwartet. Kompakte Handlichkeit mit einer ausreichenden Leistung und sehr gutem Soundspektrum machen ihn zum optimalen Reisebegleiter für Proben, kleinere Gigs und durchaus auch für das Studio, denn vor allem sein Speakersound kann voll überzeugen. Auch wenn der integrierte DI-Ausgang durchaus verwendbar ist, würde ich live und im Studio wenn möglich auf externe DI-Lösungen zugreifen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass der Gesamtpreis des EBS Classic Session 60 als vollwertiger Comboverstärker weit unter dem einer hochwertigen Stand-Alone DI-Box liegt. Man mag viel erwarten, fairerweise aber nicht das Unmögliche. Es bleibt beim Fazit:  Der beste Combo-Bassverstärker, der mir bislang in dieser Preislage begegnet ist.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Verarbeitung
  • geringes Gewicht
  • kompakte Bauweise
  • gute Leistung und klarer Sound, speziell in Anbetracht der kleinen Abmessungen
  • anwinkelbar als Wedge
  • zusätzliche Filterschalter, Contour/enhanced Filter
Contra
  • Mittel-Hochtöner nicht regelbar/abschaltbar
  • Kein Anschluss für externe Zusatzbox
Artikelbild
EBS Classic Session 60 Test
Für 314,00€ bei
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Facts
  • Classic Session Serie
  • 60 Watt
  • 1x 10” Lautsprecher und Tweeter
  • mit Schrägstell-Konstruktion
  • ”Character” und ”Enhance Filter” schaltbar
  • Regler für Gain – Bass – Treble – Volume
  • regelbarer Aux-In (Cinch)
  • Kopfhörer Ausgang
  • XLR DI-Out mit Groundlift Schalter
  • Frequenzgang 60-18 kHz
  • Maße (BxHxT): 37,60 x 34,30 x 39,50 cm
  • Gewicht: 16kg
  • Preis: 356,00 Euro (UVP)
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von Oliver Poschmann

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