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Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs – Black Sabbath – Paranoid

Black Sabbath gilt zweifelsohne als Mitbegründer des Heavy Metal. Zwar wiesen Bands wie Led Zeppelin oder Deep Purple Anfang der 70er ebenso die Richtung, die Hard-Rock und Heavy-Metal in den nächsten Jahrzehnten zu gehen hatten, aber im Gegensatz zu den eher Skiffle- und Blues-beeinflussten Rockbands der damaligen Zeit zog Sabbath den Weg der sehr düsteren und schweren Gitarrenriffs vor.

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Die Ursprungsbesetzung der 1968 in Birmingham gegründeten Band bestand aus Ozzy Osbourne am Gesang, Tony Iommi an der Gitarre, Bill Ward an den Drums und Geezer Butler am Bass. 1970 erschien das selbstbetitelte Debutalbum und noch im selben Jahr der Nachfolger “Paranoid”. Ursprünglich sollte das Album “Walpurgis” und dann “War Pigs” benannt werden, bevor man sich für den aktuellen Titel entschied. Kurioserweise war das Stück “Paranoid” nie für das Album geplant, doch als man am Ende der Albumproduktion feststellte, dass noch ein paar Minuten Laufzeit fehlten, kam Tony Iommi mit dem Riff um die Ecke, das zum bekanntesten Sabbath-Song überhaupt werden sollte. Also mehr als nur ein Grund, warum dieses Riff in unserer Kollektion keinesfalls fehlen darf.

Zum Equipment gibt es bei Iommi relativ wenig zu sagen. Spielte Tony in den Anfangsjahren noch 50-Watt Marshall-Amps, wechselte er bereits zum ersten Sabbath-Album zum Birminghamer Amp-Bauer Laney, dem er bis heute treu geblieben ist. Seine Gitarre ist im Prinzip auch stets die Gibson oder Epiphone SG mit zwei Humbuckern und 24 Bünden geblieben.
Effekte findet man eher selten bei ihm – hier und da mal ein Wah und in den frühen Jahren einen Dallas Rangemaster Treble Booster.
Das Riff bewegt sich in Em und ist weitestgehend pentatonisch gehalten. An Akkorden begegnen uns C-, D-, E- und G-Powerchords.

Hier das Riff von “Paranoid”:

Audio Samples
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Paranoid – Main Riff

Hier sind eure Tabs:

Und das Playback:

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Playback zu Paranoid

Als Soundvorschlag würde ich eine milde Röhrenzerre vorschlagen. Denkt daran, dass in dieser Zeit die Amps noch nicht so viel Gain hatten und vieles von der übersteuerten Endstufe geliefert wurde. Effekte werdet ihr außer vielleicht etwas Reverb für den Raumsound nicht benötigen. So könnte ein mögliches Ampsetting aussehen:

Sound-Setting im UAD-2 Marshall Bluesbreaker 1962 Plug-In
Sound-Setting im UAD-2 Marshall Bluesbreaker 1962 Plug-In

Und nun viel Spaß mit Paranoid!

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von Haiko Heinz

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