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dbx goRack Test

dbx hat mit seinen driveRacks leistungsfähige Lautsprecher-Controller im Portfolio, die für den kleinen Gig oder allein reisende Musiker häufig eine Nummer zu groß, zu schwer und auch zu teuer sind. Das goRack vereinigt daher viele Tugenden der großen Brüder in einem kleinen, einfach zu bedienenden Gerät im Desktop-Format. Ausgesprochen günstig ist es ebenfalls – ein klarer Fall für den Bonedo-Testparcours.

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dbx goRack, kompakter Soundprozessor

Details

dbx wählt für das goRack den Begriff „Performance Processor‟, was es ziemlich genau trifft. Er bietet zwei Signalen (Line oder Mikrofon, XLR/Klinke-Kombibuchse) sowie einem Stereo-Aux (Miniklinke) Zugang und führt das bearbeitete Signal über zwei XLR-Buchsen wieder heraus. Auf dem Gerät lassen sich die vier Funktionsgruppen Anti-Feedback, Kompressor, Sub Synth und EQ per beleuchtetem Taster aktivieren, die weitere Bedienung erfolgt über ein großes Drehrad, ein zweistelliges LED-Display und zwei kleinere Pegelsteller.
Die Idee hinter dem Gerät, sie ist gleichermaßen simpel wie genial, ahnt man schon: Wer ohne eigene PA unterwegs ist, sieht sich meistens auf Gedeih und Verderb den akustischen Verhältnissen vor Ort ausgesetzt. Das goRack soll helfen, orts- und anlagenunabhängig zu einem guten Sound zu finden. Dazu stöpselt sich der Singer/Songwriter beispielsweise mit Gitarre und Mikro direkt ins goRack und verbindet dessen Ausgänge mit der aktiven PA. Oder der DJ schließt seinen Mixer an den kleinen Prozessor an.
Die Elektronik, sie arbeitet mit 24 Bit und 48 kHz, ist in einem kleinen, bruchfesten Gehäuse untergebracht, das in jedem Instrumentenkoffer oder Rucksack Platz findet. Die Stromversorgung übernimmt das mitgelieferte Schaltnetzteil, das Spannungen von 100 bis 240 Volt verarbeiten kann. Damit die Welttournee nicht an Kleinigkeiten scheitert, spendiert dbx auch noch fünf Netzstecker-Adapter. 

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DSP-Funktionen

Der Feedback-Killer des goRack basiert auf dem bewährten Advanced-Feedback-Suppression-Algorithmus von dbx. Er erkennt gefährdete Frequenzen und filtert diese steilbandig aus. Drei Presets sind über das Datenrad anwählbar. „Musik‟ arbeitet mit einer Bandbreite von 8 Hz unterhalb von 926 Hz, darüber operiert ein Notch-Filter mit einem konstanten Q-Faktor von 116.
„Musik/Sprache‟ setzt die Bandbreite unter 260 Hz auf 9 Hz. Darüber kommt ein Notch mit Gütefaktor 29 zum Einsatz. Bei „Sprache“ liegt die Bandbreite unterhalb von 76 Hz bei 11 Hz und der Gütefaktor oberhalb dieser Frequenz wird auf 7 reduziert.
Der im goRack verbaute Zweikanal-Kompressor orientiert sich am legendären dbx 163. Er hat einen fest eingestellten Over-Easy-Faktor (Easy Knee) und über das Datenrad kann der Schwellenwert von 1 bis 99 angepasst werden. Attack- und Release-Zeiten werden programmabhängig gesteuert.
Der Subharmonic Synthesizer ergänzt Untertöne, um für ein satteres Bassfundament zu sorgen. Der Arbeitsbereich liegt um die 100 Hz; hier wird eine Oktave anteilig hinzugefügt. Die Intensität des Effekts lässt sich wiederum von 1 bis 99 steuern. Der EQ ist in der Summe beheimatet. Er lässt sich vollkommen nebengeräuschfrei zuschalten und bietet 16 Presets, die erfreulicherweise auf der Unterseite des goRack aufgedruckt wurden.

Die Anschlüsse des dbx goRack.
Die Anschlüsse des dbx goRack.
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