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Crumar Spirit – Analogsynthesizer aus 1983 kommt zurück

Der italienische Hersteller Crumar bringt den kultigen Analogsynthesizer Spirit aus dem Jahr 1983 zurück in die Gegenwart.

Crumar Spirit. (Quelle: Synth Anatomy)
Crumar Spirit. (Quelle: Synth Anatomy)

Unter der Vielzahl an klassischen anlogen Synthesizern der 70er und 80er Jahre befand sich auch ein besonderer monophoner Synthesizer, der Crumar Spirit. Besonders deshalb, weil dieser von Bob Moog zusammen mit Jim Scott und Tom Rhea entwickelt wurde.

Crumar Spirit

Der Crumar Spirit wurde ursprünglich von Bob Moog, Jim Scott und Tom Rhea entwickelt und 1983 veröffentlicht. Es handelte sich um einen monophonen Analogsynthesizer mit 37 Tasten und zwei synchronisierbaren VCOs (Sägezahn-, Dreieck- und Rechteckwellen), der einen recht fetten Sound bot, ähnlich dem klassischen 3-VCO Minimoog. Allerdings war der Spirit klanglich noch etwas flexibler.

Ursprüngliche Ausstattung des Crumar Spirit

Filter-seitig war der Spirit war mit Hoch-, Tief- und Bandpassfiltern und schaltbaren Flankensteilheiten von 12 dB oder 24 dB sehr gut ausgestattet. Weitere Features des Filters waren eine unabhängige Hüllkurve mit invertiertem und normalem ADSR, Key-Tracking und Single- oder Multi-Trigger des Filters. Außerdem verfügte der Crumar Spirit über einen eingebauten Ringmodulator, einen Arpeggiator mit 3 verschiedenen Patterns, der mit dem LFO verbunden werden konnte, und einen externen Audioeingang. Damit war es möglich, externe Sounds durch die Filter, LFOs oder den Ringmodulator zu schicken.

Hohe Flexibilität

Auf der Bedienoberfläche bot der originale Crumar Spirit 24 Drehregler, 10 Schalter und 15 Schieberegler. Hinzu kamen 3 Performance Wheels zur Steuerung der Modulationseffekte Pitch, Mod-X und Shaper-Y. In Kombination mit dem Arpeggiator konnte es ziemlich wild zugehen. Der Arpeggiator bot 3 Modi. Ripple (auf/ab), Arpeggio (mehrere Oktaven nach oben) und Leap (geht 1 und dann 4 Oktaven nach oben). Überdies bot der Spirit noch Auto- und Preset-Glide-Modi, um Bending-Effekte zu erzielen. Da alle LFOs, Hüllkurven und Filter sehr flexibel waren, konnte man mit dem Spirit einige schräge Sounds erzeugen.

Was könnte es werden?

Crumar hat den Spirit für 2023 neu geplant. Allerdings ist noch nicht bekannt, ob das technische Design grundsätzlich dem Original entspricht. Wir gehen aber davon aus, dass Crumar die besonderen Eigenschaften des Synthesizers für die Gegenwart bewahren und mit zeitgemäßen zusätzlichen Features versehen wird.

Preis und Verfügbarkeit

Ein Erscheinungsdatum und ein Preis sind leider noch nicht bekannt.

Weitere Informationen zu diesem Produkt gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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