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Casio XW-PD1 Trackformer Test

Casio kann im Bereich Musikinstrumente zwar auf eine mehr als ruhmreiche Vergangenheit blicken, im neuen Jahrtausend ist der Traditionshersteller aber auf die Bereiche Digitaluhren, Taschenrechner, Arranger-Keyboards und E-Pianos zurückgefallen. Mit der Groove-Production- und Performance-Station XW-PD1 will die japanische Firma endlich wieder ein Innovationssignal setzen. Wir konnten eines der heiß begehrten Testmuster aus Asien abfangen und haben uns mit dem Gerät auseinandergesetzt. 

casio_xwpd1_teaser
Casio XW-PD1 Trackformer, Drumcomputer und Effekt-Sampler

Details

Auspacken

Der XW-PD1 reist in einer praktischen Henkelbox, in der er mit Styropor-Formteilen bestens geschützt ist. Sie enthält den Trackformer selbst, ein Netzteil sowie mehrere Kurzanleitungen – darunter auch eine deutsche Version. Die wurde aber offenbar der Maschine überlassen und sorgt für mehr Unklarheit als Nutzen. Einsteiger dürften schnell die Lust verlieren. Mit dem englischen Manual ist man deutlich besser bedient, sofern man dieser Sprache mächtig ist.

Erstkontakt

Als eingefleischten Star-Wars-Afficionado spricht mich die Formensprache – Millennium Falcon meets Senso – durchaus an und ich habe auch ein Herz für krude Plastik-Gadgets. Wie sich in der Praxis aber zeigt, unterstützt das Design die Bedienung leider nicht. Dabei kann das Gerät durchaus gefallen: Der Formfaktor ist kompakt und handlich und auf seinen vier Gummifüßen steht der Trackformer rutschfest auf dem Arbeitstisch. Das an der Unterseite angebrachte Batteriefach verlangt nach sechs AA-Mignon-Zellen, daneben finden wir Aussparungen für den integrierten Lautsprecher. Dieser klingt eher mittig-topfig, fürs spontane Groove-Basteln geht das aber in Ordnung. Schön, wenn man mit einem Gerät arbeiten kann, ohne es erst verkabeln zu müssen.

Fotostrecke: 3 Bilder An der rechten Flanke fehlt nur noch das Cockpit für Han Solo und Chewbacca
Fotostrecke

Anschlüsse

Ein bisschen verdeckt durch das obere Kreisrund, zeigt die Rückseite ein ziemlich vollständiges Anschlussfeld. Es startet links mit einem USB-Port, der den Einsatz des XW-PD1 als MIDI-Controller gestattet. Es folgen ein Line- (Miniklinke) und ein Mikrofoneingang (Standard-Klinke), dessen Verstärkung über ein kleines Poti regelbar ist. Ausgangsseitig stehen ein Stereo-RCA-Buchsenpärchen und ein Kopfhörerausgang (Miniklinke) bereit. Den Abschluss bildet die Buchse für die Stromzufuhr. Da die Beschriftung nicht farbig, sondern erhaben aus Kunststoff geformt ist, gerät die Ablesbarkeit selbst bei guten Lichtverhältnissen denkbar schlecht.

Die Anschlussektion: Selbst bei guter Foto-Ausleuchtung ist die Beschriftung kaum zu entziffern
Die Anschlussektion: Selbst bei guter Foto-Ausleuchtung ist die Beschriftung kaum zu entziffern
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