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Cameo Multi FX Bar Test

Praxis

Werksprogramme und DMX-Steuerung

Die reichlich vorhandenen Werksprogramme, immerhin 46 an der Zahl, sind abwechslungsreich. Sie laufen sowohl im Automatikbetrieb wie auch per Musiksteuerung. Sehr gut gefällt mir, dass der Hersteller nicht nur auf verkaufsfördernd bombastische Programme setzt, sondern von spartanisch zurückhaltenden Scenes mit nur ein oder zwei aktiven Scheinwerfern bis zum Zusammenspiel aller Komponenten ein großes Spektrum implementiert hat. Die Presets machen Spaß und Lust auf mehr.
Wer’s individueller mag, steuert die Cameo Multi FX Bar im 2-, 5- oder 29-Channel-Mode. Hier lässt sich über Haupt- und Subgruppen jedes Gerät separat ansteuern. Einstellbar sind die statischen Farben und deren Intensität, Lauflicht-Richtung und Farbwechsel inklusive der Geschwindigkeit sowie die Strobe-Geschwindigkeit auf Derbys, LED-PARs und Strobe-Flash-Lights.

Fotostrecke: 3 Bilder Die Cameo Multi FX Bar ist ein flexibles Tool.
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Die RGB-Flat-PARS besitzen mit UV-Licht eine weitere Besonderheit. Während die Farb-Dimmer sich stufenlos zwischen 0 und 100 Prozent einstellen lassen, steht für den Strobe-Effekt ein Bereich von 1- 20 Hz zur Verfügung. Beim DPSS-Laser mit roter und grüner Diode kann von Blackout über Strobe-open (also ohne Strobe-Effekt) bis zur Strobe-Geschwindigkeit und der Rotation mit oder gegen den Uhrzeigersinn gewählt werden.
Um den Laser zu aktivieren, muss ein separater Not-Ausschalter gesetzt oder der im Lieferumfang enthaltene Kurzschlussstecker an der entsprechenden Buchse montiert werden. Solange weder die eine noch die andere Sicherungsmöglichkeit aktiv ist, bleibt der Laser aus. In den Auto-Presets 41- 46 zeigt der Laser, was er kann, und das ist wirklich sehenswert.

Fotostrecke: 5 Bilder 10 Meter Reichweite mit der Fußleiste
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Remotes

Die Wireless-Fußleiste soll laut Hersteller in einem Radius von 10 Metern funktionieren. Ein Praxischeck zeigt, das stimmt, es geht sogar noch etwas weiter. Dann kann’s jedoch etwas unzuverlässig werden. Also bleibt am besten in der vorgegebenen Range, für die meisten Anwendungen dürfte dies kein größeres Problem darstellen.
Die Fußleiste ist leicht und stabil und verkraftet auch mühelos robustere Fußtritte. Alles funktioniert bestens, die „Fuß-Haptik” und Ansprache sind vollkommen in Ordnung. Wenn der Hersteller jetzt noch die Zwischenräume zwischen Fußtaster und Gehäuse vor Staub geschützt hätte, wäre ich rundum glücklich.
Mit der äußerst kompakten IR-Fernbedienung lassen sich alle Funktionen anwählen, die auch über die Bedientaster am Display zur Verfügung stehen.

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