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Bugera 333XL Test

FAZIT
Der Bugera 333XL will offensichtlich eine preisgünstigere Alternative zum Rectifier von Mesa Boogie sein. Der Test hat gezeigt, dass die Sparmaßnahmen sich im Wesentlichen auf die Optik und die Haptik des Topteils beschränken. Die technische Ausstattung lässt aufhorchen: Mit seinen drei Kanälen, der gut zupackenden Klangregelung, handverlesenen Bugera-Röhren und satten 120 Watt Leistung hat der Gitarrist ein Werkzeug an der Hand, mit dem er auch die größte Bühne in den Griff bekommen kann. Der bassige Grundcharakter macht den Amp prädestiniert ihn für druckvolle Gitarren-Sounds im Rock-Bereich. Allerdings sind der Fußschalter und seine Kabelanbindung ganz klare Mankos! Vielleicht kann darüber aber aufgrund des sensationell günstigen Preises hinweggesehen werden.

Unser Fazit:

Sternbewertung 4 / 5

Pro

  • Sound
  • XL-Funktion und Boost
  • Leistung
  • Verarbeitung
  • Preis

Contra

  • Fußschalter samt Kabelkonstruktion
  • Plastikpotis
Artikelbild
Bugera 333XL Test
Für 398,00€ bei
Bugera333XL_10
Technische Daten
  • Vollröhren-Topteil
  • 120 Watt maximale Ausgangsleistung
  • 3 Kanäle
  • Klangregelung Clean: HiShelf, LoShelf, Bell Mids, passiv
  • Klangregelung Crunch-Kanal: HiShelf, LoShelf, Bell Mids, aktiv
  • Klangregelung Lead-Kanal: HiShelf, LoShelf, Bell Mids, aktiv
  • paralleler Einschleifweg
  • 4 x 12AX7 Vorstufenröhren
  • 4 x EL 34 Endstufenröhren
  • digitales Reverb
  • Impedanz schaltbar: 4/8/16 Ohm
  • Lieferumfang: Footswitch, Netzkabel, Manual
  • Preis: € 653,31
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von jan.woelke

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Profilbild von Julian K.

Julian K. sagt:

#1 - 11.10.2011 um 00:52 Uhr

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Gutes Review, allerdings ist der Verstärker meines Wissens nach gar nicht dem Rectifier nachempfunden, weswegen der Vergleich stark hinkt.
Der Vorbildamp ist der sogenannte "Peavey XXX 2", welcher optisch ja schon fast genau so aussieht.
Der Rectifier Nachbau von Bugera erscheint demnächst unter dem Namen "Bugera TriRec"- Julian

Profilbild von ivan

ivan sagt:

#2 - 04.10.2012 um 02:09 Uhr

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julian, stimmt, der XXX ist allerdings schon dem rectifier nachempfunden. wir haben es mit der imitation einer imitation zu tun. allerdings scheint der 333 dem recto ähnlicher zu klingen als dem xxx.

Profilbild von Yalin

Yalin sagt:

#3 - 22.05.2013 um 16:53 Uhr

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Naja, egtl. gab es zuerst den XXX als günstige Rectifieralternative. Auf dieser Basis wurde mit Joe Satriani zusammen der JSX entwickelt. Dabei wurden u.a. die Endstufenröhren gegen EL34 ausgetauscht.
Bugera hat sich wohl beim 333 am XXX orientiert und beim 333XL am JSX. Ich hatte auch den JSX und den 333XL testweise beide an der Box und der (Klang-)Unterschied ist wirklich nicht groß.

Profilbild von Marc

Marc sagt:

#4 - 29.12.2013 um 15:54 Uhr

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Hallo. Der XXX ist nicht dem Rectifire nachempfunden. Er war die Weiterentwicklung des Peavey Ultra zusammen mit George Lynch. OK, es geht in dir Richtung, aber dann ist ja alles, inklusive Engl Powerball und Diezel Herbert nur ein Recto Clone, oder?

Profilbild von ChildrenoftheReaper

ChildrenoftheReaper sagt:

#5 - 12.06.2015 um 21:49 Uhr

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Wenn ich das immer lese, das die Bugera Amps "Plastikpotis" haben.... Frage, die Amps für 3000€ haben die Podis aus Gold ....? Ne, wenn ihr mal genau hinschaut werdet ihr merken, das diese auch aus Kunststoff sind. Wieso soll das denn nun ausgerechnet bei Bugera ein Minus sein???? Auch wenn er an den XXX erinnert, wenn man sich das Goh der Amps anschaut, sind doch von der Machart her viel identisch. Also auch Clone, oder? Da sticht der Bugera 333 XL optisch aus der Masse ab. Gefällt mir optisch jedenfalls besser als der XXX und auch so manch anderen Amp der ein vielfaches kostet. Und Soundmässig und Ausstattungsmässig, steckt er so manchen Amp der das doppelte und mehr kostet, ganz locker in die Tasche.

Profilbild von FLOYD HENDRIX

FLOYD HENDRIX sagt:

#6 - 18.05.2021 um 16:53 Uhr

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Den hatte ich auch mal, leider kosten Röhren viel Geld und die immer wieder zu erneuern geht mächtig in die Finanzen. Also habe ich den Bugera 333 XL wieder verkauft und bin wieder auf Transistor-Amp umgestiegen, wie auch vor dem 333 XL, da hatte ich den Randall RG1505. Ich habe nun den Marshall MG100 HCFX und bin damit voll zufrieden, sogar noch mehr als mit dem 333 XL. Fazit: Mir kommt KEIN Röhren-Amp mehr ins Haus, in den Proberaum, auf die Bühne.

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