Anzeige
ANZEIGE

Mesa Boogie Transatlantic TA-15 Top und Lone Star 1×12″ Box Test

Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Mesa Boogie ein kleines Topteil auf den Markt bringen würde – viele Mitbewerber hatten ja bereits vorgelegt. Auf der diesjährigen Musikmesse war es schließlich so weit. Als ich den Amp am Stand des deutschen Mesa Engineering Vertriebs Meinl das erste Mal zu Gesicht bekam, war ich von der Optik direkt begeistert. Das Warten scheint sich also gelohnt zu haben. Der Amp sieht wirklich hammermäßig aus – und dann auch noch die blaue Innenbeleuchtung…

MesaBoogie_Transatlantic_34FIN Bild

Über den Sound konnte ich mir in Frankfurt allerdings kein Urteil bilden, denn auf der Messe kann man wegen der hohen Geräuschkulisse leider nicht in Ruhe testen. Für alle, denen es ebenso erging und die bisher noch kein Gerät in die Finger bekommen haben, gibt es jetzt einen ausführlichen Test.

Kommentieren
Profilbild von js

js sagt:

#1 - 06.05.2013 um 23:42 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Toller amp - tolle sounds - aber live nicht zu gebrauchen!
Ich habe den amp selbst 6 Monate lang gespielt. Der amp liefert wie beschrieben wirklich jede Menge hervorragende sounds. Er ist jedoch absolut nicht bandtauglich. Warum? Vielseitigkeit ist natürlich nur zu erreichen, wenn die Potis große Wirkung auf den Sound entfalten. Und genau da beginnt live das Problem. Der amp muß komplett neu eingeregelt werden, wenn gain oder volume verändert werden. Und genau das passiert bei Proben und gigs: der Kollege an den drums wird lauter, der amp ist zu leise, also volume hoch, und sofort klingt´s nicht mehr, gar nicht. Alle anderen Knöpfe müssen nachgezogen werden, und die sweetspots sind nicht eben leicht zu finden. Oder man will von clean auf leichten crunch erhöhen, genau dasselbe: der Sound wird sofort unbrauchbar. Bei Proben ist das Nachregeln evtl. noch machbar, bei gigs sicher nicht. Zusätzlich gibt es noch einen weiteren gravierenden Nachteil: die Mitten in Kanal 1 und Kanal 2 sind sehr unterschiedlich ausgelegt. In der Praxis bedeutet dies: man stellt seinen Tubescreamer auf den wirklich himmlischen Vox- Kanal 1 ein, erhält einen unglaublich musikalischen Leadsound, beim Umschalten auf Kanal 2, egal ob Tweed oder Marshall oder Boogie, fängt´s an dann zu matschen. Kanal 2 bringt nämlich vergleichsweise schon viele Mitten mit, die bekanntermaßen durch den Tubescreamer nochmals angehoben werden. Der amp ist also auch kein echter 2- Kanaler. Ich kann also jedem nur dringend empfehlen, die Praxistauglichkeit vor der Ladenkasse zu prüfen. Das spart Ärger und Geld.

Kommentare vorhanden
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.