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Behringer Xenyx X1222USB Test

DETAILS

Konzept
Der Xenyx X1222 ist ein 8-Kanal Mischpult, bei dem die ersten vier als Mono-, die letzten vier als Stereokanäle ausgelegt sind. Sämtlichen Kanälen stehen zwei Aux-Wege (Aux 1 Pre-Fader / Aux 2 Post-Fader) zur Verfügung wobei letzterer fest auf den internen 24-Bit Effektprozessor geroutet ist. Beide Aux-Wege lassen sich aber auch als externe Effekt/Monitor-Schleife nutzen. Ein weiterer Kanal nimmt entweder ein externes Line-Signal oder via Rechner angelieferte Audiodaten entgegen. In diesem Kanalzug steht zusätzlich auch eine Voice-Canceling-Schaltung zur Verfügung. Das Summensignal kann mittels eines grafischen 7-Band Equalizers in Form gebracht werden, der eine zuschaltbare, optische Feedback-Detection-Funktion besitzt.  

Auspacken
Wie bei kleinformatigen Behringer-Mischpulte üblich, hat auch der X1222er sein Reise-Habitat in Form einer praktischen Henkel-Kiste, mit der sich das Gerät auch problemlos im Nahverkehr transportieren lässt. Geschützt durch Styropor-Formteile sollte der Mischer allen Widrigkeiten der Reise problemlos trotzen. Weitere Inhalte sind: Eine DVD mit Treibern und einer ganzen Reihe von Freeware-Plug-Ins, zusätzlich eine Lizenz des Programms EnergyXT2.5 Compact – eine zwar einfache, aber dennoch leistungsfähige DAW-Software. Ferner ein Stromkabel, ein mehrsprachiges Handbuch und zwei Rackwinkel, die – wenn man sie gegen die werksseitig montierten Kunstoff-Seitenteile tauscht – den Einbau in 19-Zoll-Racks ermöglichen. Dass die Metallrahmen bereits inkludiert sind und man sie nicht extra Nachkaufen muss, gibt einen Pluspunkt. Einen Minuspunkt hingegen handelt sich das Handbuch ein: Hier wurde der Versuch unternommen ganze zehn Sprachen in einer Publikation zusammen zu fassen und zwar untereinander. Zum Lesen muss man sich also durch alle Absätze quälen, um an dritter Stelle (zwischen Russisch und Polnisch, was sowohl in alphabetischer, wie auch geografischer Hinsicht grundfalsch ist) endlich Erklärungen in Deutsch zu finden. Das mag vielleicht Papier sparen, ist aber im Ergebnis äußerst mühsam zu lesen. Ich mutmaße an dieser Stelle auch einfach, dass hier weniger das ökologische Gewissen, sondern vielmehr das wirtschaftliche Kalkül ausschlaggebend war: Druckkosten sind eben auch Kosten.

Der Packungsinhalt – zu Risiken und Nebenwirkungen, lesen sie den Testbericht
Der Packungsinhalt – zu Risiken und Nebenwirkungen, lesen sie den Testbericht

Äußerlichkeiten
Ich schaue auf die Rückseite und sehe von links nach rechts: Zunächst einmal die Strombuchse, flankiert vom obligatorischen Power-Schalter. Daneben ein baugleicher Schalter der zum Befeuern der XLR-Eingänge mit Phantomspannung (+48V) dient. Zentriert sitzt eine USB-B-Buchse, die auf die Verbindung mit einem Rechner wartet.

Fotostrecke: 2 Bilder Strombuchse, Power-Schalter, Phantomspeisung, USB – keine weiteren Auffälligkeiten
Fotostrecke

Die Frontplatte macht einen aufgeräumten Eindruck: Auf den (von links gesehen) ersten Zweidritteln haben die Kanalzüge ihren Platz gefunden, das rechte Drittel beherbergt den Summen-EQ nebst AUX-Wegen, Routing und Effektsektion. 

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Anschlüsse
Auch die Anschluss-Sektion des X1222 wirkt auf den ersten Blick übersichtlich, hält aber einige Besonderheiten bereit, da nicht alle Kanäle identisch ausgelegt sind. In den Kanälen eins bis vier stehen jeweils eine XLR-, und alternativ eine symmetrisierte Klinkenbuchse zur Verfügung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen Insert-Effekt einzuschleifen. Die Kanäle 5/6 und 7/8 besitzen hingegen keinen Insert, hier dient die Klinkenbuchse dann als rechter Kanal-Eingang für unsymmetrisierte Stereo-Signalquellen. Bei den Kanal-Paaren 9/10 und 11/12 fällt dann auch die XLR-Buchse weg und sie arbeiten als reine Stereo-Line-Eingänge.

anschluesse Bild

In der Mitte des X1222 ist ein Stereo-Cinch Buchsen-Paar beheimatet, welches zum Anschluss eines Line-Zuspielers/Recorders dient. Rechts davon geben zwei XLR-Buchsen wahlweise symmetrisch oder unsymmetrisiert, das Main-Signal an die Außenwelt weiter. Eine Buchse zum Anschluss eines Fußschalters für die Effektwahl und ein Stereo-Kopfhörer Ausgang schließen diese Reihe ab. Darunter befinden sich zwei Aux-Ausgänge, die wahlweise als Pre/Post-Fader-Send oder als Monitor-Wege genutzt werden können. Hier ist ein bisschen Aufmerksamkeit beim Routing gefragt, denn wie viel „Strom“ auf die Buchsen gegeben wird, regelt man zum einen über die Kanalpotis und zum anderen über die Monitor- und Fx Send-Fader. Die beiden Stereo-Aux-Returns hingegen sind nicht justierbar und werden der Stereo-Summe „hart“ beigemischt.
Kanalzüge
Alle Eingangskanäle verfügen über einen Gain-Regler nebst einer LED, die über anliegende Signale Auskunft gibt. Die ersten vier Eingänge besitzen zusätzlich einen zuschaltbaren Low-Cut, der leider nicht beschriftet ist. Wir haben durch Messen herausgefunden, dass er seine Arbeit bei ca. 100 Hz mit einer Flankensteilheit von 18db/Oktave aufnimmt. Auf den darunter liegenden 3-Band Equalizer gehe ich gleich noch ein. Weiter südlich davon wohnen die beiden Potis für die Aux/Monitor-Mischung. Ihnen folgen der Panning-Regler und ein Mute-Taster. Die Stummschaltung eines Kanals wird praktischerweise durch eine Mute-LED visualisiert. Ebenso warnt eine Clipping-LED vor grob fahrlässiger Übersteuerung. Den Abschluss nach unten bildet dann der 60-Millimeter Fader.

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Kompressor
Den ersten vier Kanälen wurde eine „Ein-Knopf-Kompressor“-Schaltung spendiert, die, trotz „Einfach-Bedienung, erstaunlich gute Dienste leistet, wenn es um die Verdichtung von Audiomaterial geht. Im mittleren Regelbereich erfahren sowohl Sprache als auch Gesang eine recht brauchbare Lautstärke-Nivellierung. Dreht man den Regler zu weit auf, kommt es allerdings zu einer überdeutlichen Mittenanhebung und die Bearbeitung klingt entsprechend „angestrengt“.

Audio Samples
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Kompressor – 50% Kompressor – 100%

Kanal-Equalizer
Der 3-Band Festfrequenz-Equalizer arbeitet mit den Eckfrequenzen 12 kHz (High), 2,5 kHz (Mid) und 80 Hz (Low). Diese sind praxisgerecht gewählt und liefern bei allen grobpinseligen Bearbeitungen ein erstaunlich ausgewogenes Regelverhalten. Allein den maximalen Pegelhub von +/- 15db halte ich für einen Einsteiger-Mischer schon fast für etwas überzogen: Wenn man so viel „Gas“ geben muss, damit es gut klingt, hat man erfahrungsgemäß schon am Anfang der Audiokette irgendwo einen groben Fehler gemacht. Acht bis maximal zwölf Dezibel hätten es sicherlich auch getan und die Gefahr von kompletten Fehlmischungen – wie sie gerade Anfänger machen, die aus mangelnder Hörerfahrung die Regler oft auf Vollanschlag drehen – verringert. Also Vorsicht bei soviel EQ-Power: Weniger ist hier – wie so oft – mehr (und ich werf‘ jetzt mal einen Euro in die onkelige Ratschläge-Kasse)!

Fotostrecke: 4 Bilder Das Low-Band (80 Hz)
Fotostrecke
Audio Samples
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Kanal EQ High: Erst voller Boost dann voller Cut Kanal EQ Mid: Erst voller Boost dann voller Cut Kanal EQ Bass: Erst voller Boost dann voller Cut

Summen-Equalizer / Feedback-Detection
Dem Summensignal lässt sich mit einem grafischen 7-Band Equalizer zu Leibe rücken. Er agiert in den Frequenzbändern 63, 160, 400, 1k, 2,5k, 6,3k und 12kHz mit einem Pegelhub von +/- 12 db und kann über einen Taster in den Bypass geschaltet werden. Ein weiterer Druckknopf legt fest, ob er auf das Summensignal oder den Monitorweg wirken soll. Der dritte Taster im Bunde aktiviert die Feedback-Detection-Schaltung. Ist sie aktiviert, beginnen winzige LEDs in den Potiköpfen mit der Stärke ihres Leuchtens die Energie im entsprechenden Frequenzband zu visualisieren. Ein böses Feedback-Pfeifen zeigt sich entsprechend durch ein helles Glimmen. Das funktioniert erstaunlich gut und tatsächlich lässt sich hiermit im Eifer des Mix-Gefechts zielstrebig Gegensteuern, falls sich irgendwo die Frequenzen aufschaukeln. Analytisches Hören ersetzt natürlich auch diese hilfreich Schaltung nicht, denn ob da nun gerade ein schneidendes Gitarrensolo abgefeuert wird, oder sich eine Rückkoppelung Bahn bricht, kann auch die praktische Visualisierung nicht unterscheiden.

Feedback_Detection Bild

Voice-Cancelling
Der 2-Track Return-Kanal nimmt wahlweise Audiomaterial vom Stereo-Cinch oder USB-Anschluss entgegen. Neben einem Taster mit dem sich alle Mikrofonkanäle stumm schalten lassen, wartet er mit einer Voice-Cancelling-Schaltung auf, die für den Einsatz bei Karaoke-Veranstaltungen oder zum Einüben von Stücken dienen soll. Sie arbeitet nach dem klassischen Prinzip der Phasenauslöschung und liefert durchwachsene Ergebnisse: Am besten funktioniert der Trick mit akustischem Material, bei dem die Stimme ohne viel Hall in der Stereomitte platziert ist und die anderen Instrumente weit im Panorama verteilt sind. Mischungen mit engem Stereofeld und starker Kompression werden hingegen im Mittenbereich extrem ausgedünnt, ohne dass die Stimme wirklich verschwindet. Eine Wunderwaffe ist der Algorithmus also sicherlich nicht – beim Üben von Vocal-Parts kann er sich im Einzelfall jedoch als durchaus brauchbar erweisen.

Audio Samples
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Xenxy X1222 Voice Canceller Acoustic Xenxy X1222 Voice Canceller Electronic

USB-Audio
Hier kann ich nur Gutes berichten: Die Treiber sind in Nullkommanichts installiert (Windows 7-Treiber sind allerdings nicht auf der DVD vorhanden und man muss sie sich auf der Behringer-Hompage zusammensuchen), der USB-Chipsatz arbeitet einwandfrei und mit hervorragender Latenz (auf unserem Testsystem 5 Millisekunden). Die Wandlung des Summensignals in Richtung Rechner erfolgt ebenso mit einer einwandfreien Audioqualität, wie der Weg zurück über den USB-Return-Kanal: Perfectamente!

XPQ-Surround
Als ob Voice-Cancelling und Feedback-Detection noch nicht genug Mehrwert wären, hat man dem Xenyx auch noch eine Stereo-Verbreiterung spendiert die auf den Namen „XPQ“ hört. Sie lässt sich über einen Taster aktivieren und mit einem Potentiometer der Stereosumme stufenlos beimischen. Der Effekt ist je nach Stärke und zugeführtem Material durchaus beachtlich: Er reicht von einer leichten Höhenanhebung und einer dezenten Auffächerung der Stereo-Basis bis hin zu einer überzogenen und unnatürlichen Separierung der Frequenzen. An Bord eines Einsteiger-Mischers halte ich diese Funktion aber für ähnlich fallstrickig wie den mächtigen Pegelhub des EQs: Denn wer klopft hier dem unerfahrenen Tontechniker auf die Schulter und sagt dass er gerade zu viel des Guten appliziert? Im Zweifel also besser Finger weg und lieber ordentlich Mikrofonieren und Mischen. (Und noch einen Euro in die Onkel-Kasse)

Audio Samples
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XPQ (50%): In auf „yellow“ out auf „comming“ XPQ (100%): In auf „yellow“ out auf „comming“

Effektsektion
Die Effektsektion liefert eine solide Auswahl von sechzehn Standard-Effekten, die von Hall, über Delay bis hin zu Modulationseffekten wie Chorus und Flanger reicht. Bei jedem Programm lässt sich ein Parameter editieren (z.B.: Hallzeit, Modulationstiefe und Delay-Dauer). Über den Tap-Taster kann man bei Tempo-abhängigen Effekten den BPM-Wert einklopfen, bei Effekten, wo die Geschwindigkeit irrelevant ist, dient er zum Abrufen eines klanglich leicht variierten Programms. 
Reverb

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Hall – 3 Setting Room – 3 Setting Plate – 3 Setting Gated – 3 Setting Reverse – 3 Setting

Ambience/ Delay

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Early Reflections Ambience Delay Echo

Modulation

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Chorus Flanger Phaser

Detune/ Pitch

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Detune Pitch Shiftt

Combination FX

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Delay + Reverb Delay + Chorus
Kommentieren
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Peter Deiser sagt:

#1 - 28.09.2011 um 23:28 Uhr

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perfectamente???
Si tacuisses philosophus mansisses

Profilbild von Chris

Chris sagt:

#2 - 21.10.2011 um 21:49 Uhr

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Nur für diejenigen Leser, die der lateinischen Sprache nicht mächtig sind (und das dürften die meisten sein), hier die Übersetzung von Peters Bonmot:"Hättest du nur geschwiegen, so wärst du ein Philosoph geblieben" - im Klartext: wenn du deine Klappe gehalten hättest, hätte keiner gemerkt, was für 'ne hohle Nuss du bist :-)

Profilbild von hadela

hadela sagt:

#3 - 29.11.2012 um 15:01 Uhr

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Mein lieber Peter DeiserEinem derart dummen Kommmentar ohne jeden Bezug zum Artikel kann eigentlich nur ein absoluter Volli... verfassen, der sich wohl nur wichtig machen möchte. Zum Glück werden solche Dummschwätzer nicht ernst genommen.Der Bericht ist erstklassig, besser als die Bedienungsanleitung, die sich auch in der Online-Deutsch-Fassung nur auf das Minimum beschränkt. Als Neuling hätte ich mir - gerne auch gegen Aufpreis - eine ausführliche Erläuterung der Bedienung und vor allem der sich doch in weiten Bereichen ähnlich anhörenden Effekte gewünscht, quasi einen Anfängerkurs. Denn wie vom Autor geschrieben verfällt man allzu leicht in den Wahn des "Regler Aufdrehens" bis zum deutlichen Hören der Veränderung, was dann meist viel zu viel ist.Ich jedenfalls werde mich bewaffnet mit hochwertigem Kopfhörer ganz langsam voran tasten.Vielen Dank für diesen sagenhaften Test.

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hadela sagt:

#4 - 04.12.2012 um 14:12 Uhr

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HalloNach Erhalt des Xenyx X1222 USB nun meine Erfahrung: Klanglich scheint soweit alles dem Test entsprechend bestens zu sein. Aber mit dem USB-Interface gibt es doch erhebliche Probleme:Ich bekomme zwar das Signal (wenn auch recht schwach) auf den PC, kann aber dort über den PC-Mixer keinerlei Pegel einstellen. Im Lautstärke-Aufnahmebereich ist das Feld grau ohne einen Aufnahmeregler. Will ich bei meiner Software den Pegel verändern, so kommt entweder eine Fehlermeldung (Audiograbber Line-Aufnahme), oder die Veränderung geht nicht (Audacity).Und nun das absolute Out: Der Aufnahmepegel kann auch an keinem Regler des Xenyx X1222 USB justiert werden, mit Ausnahme der Mischregler. Was für ein Unsinn ist das? Soll ich jetzt gleichzeitig schön linear alle Mischregler auf einmal runter ziehen?Hat jemand von Euch eine Lösung oder andere Erfahrungen? Wie regelt Ihr den Aufnahmepegel?

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hadela sagt:

#5 - 04.12.2012 um 16:53 Uhr

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So, nun erhielt ich perfekte, freundliche und ausführliche telefonische Auskunft durch Herrn Weisenberger von der Fa. Thomann, wo der Mixer herstammt. Sämtliche Aussteuerung ist am Mixer vorzunehmen. Die rote Clipping-LED oberhalb der Mischregler darf auf keinen Fall aufleuchten, in dem Fall muss der entsprechende Gainregler zurück gedreht werden. Wird das beachtet, gibt es (selbst ausprobiert) auch bei der Aufnahme am PC keine Verzerrungen. Einen Nachteil des eingebauten USB-Interface ist die Beschränkung auf 16Bit, was für normale und sehr gute Aufnahmen ausreicht, nicht jedoch bei verschiedentlicher Nachbearbeitung. Für diese Fälle ist der Kauf einer externen Soundlösung anzuraten, die auch bis zu 96kHz und 24Bit kann. Solche Geräte fangen bei ca. 100 Euro an. Bei ersten Aufnahmeversuchen zeigte sich die Soundqualität des Xenyx X1222 USB vom Feinsten. Mein T-Bone SC-180 klingen relativ hell und eignen sich bestens für Gitarre, Schlagzeug oder auch helle Frauenstimmen. Sie rauschen etwas mehr und haben geringeren Ausgangspegel als die für Klavier- und Paukenaufnahmen verwendeten AKG C 2000 B. Das T-Bone SC-600 klingt auch heller als das AKG und hat in etwa den gleichen Ausgangspegel. Mit den beiden letzten Mikros und je nach Einsatzzweck auch den SC-180 lassen sich unglaublich gute Aufnahmen machen, die den Klang der meisten CD's um Längen schlagen. Aufgrund des sehr guten Rauschverhaltens des Behringer Mixers wird eine fast unglaubliche Dynamik erreicht, man mag gar keine CD's mehr hören. Um diese ausnutzen zu können, muss man im selbst genutzten Eigenheim wohnen oder Kopfhöher-Freak sein (was ich nicht bin). Also, auf zu neuen Klangerlebnissen und noch einmal Dank an Numinos für diesen objektiven Test.

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felix sagt:

#6 - 29.07.2015 um 20:36 Uhr

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ich habe das x1222usb habe zwei fragen
1. wenn ich den fx regler drehe kinstert es laut und ich kann keine effecte hernehmen weiß jemand warum oder was ich machen kann
2. gibt es eine software zum herunterladen habe keine cd mehr

Kommentare vorhanden
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