Anzeige

Allen & Heath SQ5+ Digitalmischpult Test

Allen & Heath SQ5+ Test: Wer in den letzten Jahren im Bereich der kompakten Digitalmischpulte unterwegs war, kam an einer Serie kaum vorbei: der SQ-Reihe von Allen & Heath. Vor allem das SQ5 mauserte sich zum Verkaufsschlager der Briten für Verleiher, tourende Bands und Festinstallateure. Doch die Anforderungen im modernen Live- und Studio-Alltag wachsen unaufhaltsam – mehr In-Ear-Wege, größere digitale Netzwerke und der Wunsch nach High-End-Effekten ohne zusätzliche Latenz stehen ganz oben auf der Wunschliste der Tech-Welt.

Genau hier setzen die britischen Audiospezialisten an und präsentieren mit dem Allen & Heath SQ5+ den direkten Nachfolger des Erfolgsgaranten. Das Plus im Namen verspricht dabei nicht zu viel: Eine aufgestockte Bus-Architektur, eine massiv erweiterte SLink-Schnittstelle für digitale Stageboxen und die native Einbindung der rechenintensiven RackUltra-FX-Plattform sollen das Kompaktpult gefährlich nahe an die hauseigene, größere Avantis-Klasse heranrücken. Und das alles für einen relativ Budget-freundlichen Preis von 3599 Euro.

Ob das SQ5+ die hohen Erwartungen erfüllt, wo die inneren und äußeren Unterschiede zum Vorgänger liegen. Ob Allen & Heath abliefert, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Unser Fazit:
5 / 5
Pro
  • sehr übersichtliche Bedienung

  • erweiterte Routing- & Bus-Architektur

  • modernisiertes Design

  • bewährter Pre-Amp-Klang
  • hochauflösende Recordings
  • erweiterte, kraftvolle FX-Engines
  • kostenloses FX-Bundle Add-on
  • robuste Bauweise
Contra

Allen & Heath SQ5+ – das Wichtigste in Kürze

  • Was ist das Allen & Heath SQ5+? Das SQ5+ von Allen & Heath ist eine modernisierte Version des beliebten Mischpults SQ5, mit welchem die Briten den Abstand zum Flagschiff, der Avantis etwas verringern möchten.
  • Welche Inputs hat das Allen & Heath SQ5+? Das SQ5+ kommt mit 16 lokalen XLR-Inputs und sechs Stereoklinken-Inputs. Per SQ-Link sind bis zu 128 x 128 Eingangssignale nutzbar. 
  • Was sind die Neuerungen am SQ5+? Das SQ5+ kommt mit einem größeren Display, modernisierter Optik, GUI-Anpassungen, stärkerem Processing und mehr Bussen. 
  • Was sagt der Test? Mit der modern anmutenden SQ5+ bekommt man ein konsequentes und kraftvolles Update zur in die Jahre gekommenen SQ-Serie. 

Das Allen & Heath SQ5+ Digitalmischpult basiert auf dem XCVI-Core mit einer Arbeitsfrequenz von 96 kHz sowie einer variablen Bittiefe von bis zu 96 Bit, was eine Latenz von unter 0,7 Millisekunden ermöglichen soll. Das System stellt 48 Input-Processing-Kanäle bereit und verfügt über einen Stereo-Main-Ausgang, zwölf Mono- oder Stereo-Mixe. vier FX-Sends, vier RackUltra-FX-Sends sowie sechs mono- oder koppelbare Matrix-Mixe. Lokal ist die Konsole mit 16 XLR-Eingängen, zwei Stereo-Line-Eingängen, einer dedizierten XLR-Talkback-Buchse, zwölf XLR-Ausgängen, zwei Klinkenausgängen und einem digitalen AES3-Stereo-Ausgang ausgestattet. Für Erweiterungen und Systemverbindungen steht ein SLink-Port mit 128×128 Kanälen zur Verfügung, ergänzt durch einen I/O-Port und einen Stereo-Kopfhörerausgang.

Die Bedienoberfläche setzt sich aus einem kapazitiven 9-Zoll-Touchscreen, 17 motorisierten Fadern mit einer Länge von 100 mm, sechs anpassbaren Channel-Strip-Layern sowie acht frei belegbaren Soft-Keys zusammen. Ergänzend gibt es konfigurierbare Anschlüsse für Fußschalter, anpassbare und eine RJ45-Netzwerkbuchse zur Steuerung. Die Stromversorgung erfolgt über einen Kaltgeräte-Anschluss. Für den Einbau in Standard-Racks ist ein optionales 19-Zoll-Kit erhältlich.

Das Allen & Heath SQ5+ soll seinen Vorgänger modernisieren
Das Allen & Heath SQ5+ soll seinen Vorgänger modernisieren

Welche Schnittstellen für Audioübertragungen und Datenspeicherung sind verfügbar?

An Schnittstellen für Audioübertragungen und Datenspeicherung verfügt das Pult über einen USB-A-Port, der Stereoaufnahmen und -wiedergaben bei 48 oder 96 kHz in 24 Bit erlaubt, sowie Mehrkanalaufzeichnungen von wahlweise 16 Kanälen bei 96 kHz oder 32 Kanälen bei 48 kHz unterstützt. Ein zusätzliches USB-B-Audiointerface ermöglicht das native Streaming von 32 Ein- und 32 Ausgängen bei 48 oder 96 kHz mit 16 oder 24 Bit.

Die Signalverarbeitung der Eingangskanäle umfasst Trim, Hochpassfilter, Gate/Expander, parametrischen EQ, Kompressor und ein Channel-Delay. Auf der Ausgangsseite stehen grafischer EQ, parametrischer EQ, Kompressor und ein Delay zur Verfügung, wobei alle Eingangs- und Mix-Kanäle über frei patchbare Insert-Punkte verfügen. Die integrierte Effektsektion bietet acht FX-Engines sowie vier RackUltra-FX-Engines, die jeweils mit dedizierten Stereo-Return-Kanälen und parametrischem EQ ausgestattet sind. Zudem ist ein latenzfreier, integrierter DEEP Automatic Mic Mixer an Bord, der wahlweise als 2×24-Kanal- oder 1×48-Kanal-System betrieben werden kann.

Das Speichermanagement erlaubt die Verwaltung von bis zu 300 Szenen pro Show und bietet Funktionen wie Channel-Safes sowie globale oder szenenspezifische Recall-Filter. Ergänzend stehen dedizierte Bibliotheken für FX, Processing, Channels, User-Berechtigungen und das Input-Patching bereit. Die Benutzerverwaltung erlaubt die Einrichtung von bis zu zehn konfigurierbaren Profilen mit abgestuften Zugriffsrechten. Eine DAW-Steuerung lässt sich via USB umsetzen. Abschließend ist das Mischpult kompatibel mit dem ME-Personal-Monitoring-System von Allen & Heath und lässt sich über kostenlose Remote-Apps für Windows, macOS, iOS und Android fernbedienen.

Was ist im Lieferumfang des Allen & Heath SQ5+

Geliefert wird das SQ5+ ganz klassisch in einem braunen Pappkarton. Dessen Design hält Allen & Heath auch abseits der farblichen Inszenierung minimalistisch: Bedruckt ist er lediglich mit einer großen Abbildung des Mischpults, dem Firmenlogo sowie dem Produktnamen des Geräts.

Auch was den Lieferumfang angeht, halten sich die Briten dezent zurück. Neben dem SQ5+ selbst, das von zwei Styropor-Formteilen sicher im Paket fixiert wird, legt der Hersteller lediglich ein Kaltgerätekabel zur Stromspeisung bei. Eine gedruckte Bedienungsanleitung sucht man im Karton vergebens; Handbücher und Broschüren stehen stattdessen in vollem Umfang auf der Herstellerseite als Download bereit.

Beschaffenheit des SQ5+ von Allen & Heath

Generell macht das SQ5+ einen robusten Eindruck. Das ist auch kein Wunder, schließlich wird die Konsole vor allem für professionelle Tontechniker und FOH-Schaffende produziert – sie muss dem harten Tour-Alltag also problemlos trotzen können. Das Gehäuse selbst ist in einem dunklen Grau gehalten und besteht komplett aus solidem Metall.

Faderkappen und Drehknöpfe wurden aus Kunststoff gefertigt, während Push-Buttons aus Gummi bestehen. Alles in allem sind alle Komponenten so verbaut, dass sie fest an Ort und Stelle sitzen und einen angenehmen, wertigen Widerstand bieten.

Das Allen & Heath SQ5+ kommt im schlichten metall-grau
Das Allen & Heath SQ5+ kommt im schlichten metall-grau

Die Front ist klassisch designt

Im Grunde hat sich am bewährten Aufbau der Bedienoberfläche, die die gesamte Front des Mischpults einnimmt, nicht allzu viel geändert. In der unteren Hälfte befinden sich die 17 motorisierten Fader der Konsole, links und rechts flankiert von den Layer- und Mix-Auswahlbuttons. Zudem gibt es hier diverse Taster mit fest zugewiesenen Funktionen wie Copy und Paste. Über jedem Fader sind drei weitere Buttons positioniert, die klassisch für die Funktionen Auswahl, Mute und Solo vorbehalten sind.

Darüber befinden sich die LED-Displays zur Kanalbeschriftung, wo ebenfalls weitere Funktions-Buttons untergebracht sind.

Was hat sich in der Displayregion des Allen & Heath SQ5+ geändert?

Das Display offenbart eine der offensichtlichsten Neuerungen der Konsole: Mit einer Diagonale von 9 Zoll und einer Auflösung von 1024 x600 Pixeln ist es deutlich größer und bietet spürbar mehr Übersicht als die 7-Zoll-Anzeige des Vorgängers (800 x 400 Pixel). Direkt darunter sind die zugehörigen Steuerungsknöpfe des Bildschirms verbaut.

Das haptische User Interface präsentiert sich bei der neuen SQ-Generation deutlich aufgeräumter als beim Vorgängermodell: Hier wurde der ehemals neo-futuristische Stil mit seinen geschwungenen, blauen Outlines gegen ein minimalistisches Design mit klaren, weißen Linien ausgetauscht.

Das Display am Allen & Heath SQ5+ fällt nun deutlich größer aus
Das Display am Allen & Heath SQ5+ fällt nun deutlich größer aus

Die physischen Drehknöpfe sind nun nicht mehr silberfarben, sondern schwarz und in geraden Reihen angeordnet – auf die praktischen LED-Kränze muss man glücklicherweise dennoch nicht verzichten. Ähnlich verhält es sich mit den Push-Buttons, die neben dem gewachsenen Display optisch nun wesentlich kleiner wirken. Links vom Bildschirm finden wir weiterhin alle wichtigen Dynamik-Steuerelemente, einen Pan-Regler sowie sechs frei belegbare Soft-Buttons.

Das Logo ziert die Front
Das Logo ziert die Front

Die rechte Seite beherbergt die EQ- und Master-Sektion. Außerdem befinden sich hier ein Master-Drehknopf, der Kopfhörerausgang, ein USB-Steckplatz und ein Miniklinken-Input. Zwei weitere Soft-Buttons sind unten rechts zu entdecken. Ganz außen blicken wir auf nunmehr acht – statt zuvor vier – dedizierte FX-Buttons, die unter anderem direkten Zugriff auf die neuen RackUltra-Effekte bieten. Dafür wurde im Gegenzug die separate GEQ-Sektion der alten SQ-Serie weggekürzt.

Auf der Rückseite sind alle weiteren Anschlüsse untergebracht 

Hier blicken wir auf 16 XLR-Eingänge und einen dedizierten Talkback-Input. Vier Klinken-Line-Buchsen stehen für zwei weitere Stereo-Inputs zur Verfügung. Ausgangsseitig wurden wieder 12 XLR-Buchsen verbaut. Zwei Klinken-Outs gibt es ebenfalls, dazu kommen ein Footswitch-Anschluss und ein digitaler AES-Output.

Hinten sind fast alle Anschlüsse des Allen & Heath SQ5+ zu finden
Hinten sind fast alle Anschlüsse des Allen & Heath SQ5+ zu finden

Ansonsten finden wir einen klassischen Kaltgeräte-Anschluss zur Stromspeisung sowie einen ON/OFF-Pushbutton. Auf der rechten Seite sind zwei RJ45-Schnittstellen für das Netzwerk und für Stageboxen via SLink vorhanden. Zusätzlich gibt es eine USB-B-Buchse, über welche sich das Gerät auch als Audiointerface oder DAW-Controller nutzen lässt.

Zudem besteht wieder die Möglichkeit, optionale I/O-Erweiterungskarten (wie Dante oder Waves) zu erwerben und über den Card-Slot einzubauen. Wie man sieht, hat sich rückseitig im Vergleich zum Vorgänger also nicht allzu viel verändert – bewährte Kost im positiven Sinne.

Die Seitenpartien und auch die Unterseite wurden nicht weiter mit Funktionen ausgestattet. Letztere weist vor allem zwei aktive Lüfter auf, das war es dann aber auch schon.

Anzeige

Allen & Heath SQ5+ im Praxischeck

Für meinen Test schließe ich zunächst das Pult an den Strom an und lasse es booten. Beim Starten zeichnet sich zuerst das große SQ+-Logo auf dem Bildschirm ab. Das Hochfahren geht schnell vonstatten; die Lüfter beginnen zwar direkt zu arbeiten, klingen aber nicht unangenehm laut und fallen im weiteren Verlauf nicht störend auf. Die LR-Outs lasse ich per XLR direkt in zwei sehr neutral klingende Inputs meines Antelope-Interfaces laufen.

Affiliate Links
Allen & Heath SQ5+
Allen & Heath SQ5+ Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Auch das digitale User Interface hat einen neuen Anstrich bekommen

Das GUI ist zwar grundsätzlich aufgebaut wie bisher, wirkt rein farblich aber deutlich moderner. Per Knopfdruck lässt sich intuitiv durch die verschiedenen Untermenüs des SQ5+ manövrieren, die allesamt recht übersichtlich strukturiert sind. Hier kann ich beispielsweise im Routing die Inputs frei belegen, Fader zu Stereo-Pärchen zusammenfassen und Custom-Oberflächen ganz bequem per Drag and Drop zusammenbauen.

Wie klingen die Preamps des SQ5+?

Um die Qualität der Vorverstärker einschätzen zu können, schließe ich mein Shure SM7B an das SQ5+ an – dazwischen packe ich einen FetHead von Triton Audio.

Nun kann ich alle Dynamikeinstellungen entweder über die physischen Knöpfe linksseitig des Displays vornehmen oder über die Direktauswahl der jeweiligen Funktion auf dem Touchscreen selbst. Schnell komme ich auf die passende Lautstärke und es wird klar: Auch bei der neuen SQ-Generation bieten die Preamps wieder den typischen „Allen & Heath“-Sound – klar und natürlich, aber keineswegs kalt.

Im Preamp-Reiter finden wir grundlegende Settings
Im Preamp-Reiter finden wir grundlegende Settings

Auch der EQ macht was her 

Für ein Soundbeispiel nehme ich eine bereits aufgenommene Gitarre, schicke sie durch einen Amp und von dort aus in das Pult. Das so entstandene Signal fette ich über den internen Kompressor etwas an und lege zusätzlich ein niedrigschwelliges Gate an.

Über den dedizierten Highpass-Knopf und den parametrischen EQ passe ich das Gitarrensignal klanglich an meine Bedürfnisse an. Die Bedienung geht entspannt von der Hand: Die Drehregler und auch der Touchscreen reagieren präzise auf meine Eingaben, und der EQ klingt angenehm musikalisch. So lässt sich im Handumdrehen ein recht Tele-typischer Sound mit viel Twang einstellen.

Audio Samples
0:00
Gitarrensound Gitarrensound mit EQ

Das SQ5+ kommt mit mehr Routing-Freiheit

Neben den optischen Angleichungen und der Einbindung von DEEP- und Ultra-FX, die den Abstand zur Avantis-Klasse verkleinern sollen, wurde beim SQ5+ auch die Anzahl der Mix-Busse von 36 auf nunmehr 44 erhöht.

Das bietet ganz einfach gesagt deutlich mehr Flexibilität im Routing und die Freiheit, komplexere Setups zu fahren, ohne dass einem die Kanäle ausgehen. Zum Beispiel kann ich nun mehr Stereo-In-Ear-Wege bespielen, ohne auf Mono ausweichen zu müssen, umfangreicheres Parallel-Processing betreiben oder beispielsweise Backing Vocals gesammelt auf einem Gruppenkanal bearbeiten.

Wie klingen die Effekte des Allen & Heath SQ5+?

Auch effektbezogen hat Allen & Heath noch eine Schippe draufgelegt. Hier finden wir die gewohnten acht Standard-Effekt-Engines mit Klassikern wie Delay, Reverb und Chorus vor – neu ist allerdings die native Einbindung von DEEP- und Ultra-FX. Dabei handelt es sich um hochwertige, rechenintensive Effekte, die wir bereits aus der größeren Avantis-Plattform kennen und die nun auch in einer kompakteren, budgetfreundlicheren Konsole wie der SQ5+ Anwendung finden.

Zum Start gibt es für neue Nutzer das Plus-Pack geschenkt

Das Paket besteht hauptsächlich aus Emulationen verschiedener Kompressoren wie dem altbewährten DBX 160 VU oder dem SSL Bus-Kompressor. Diese waren bisher den deutlich teureren Allen & Heath-Pulten vorbehalten und müssen normalerweise separat erworben werden. Um an das FX-Pack zu gelangen, muss zunächst das Mischpult mit der Seriennummer bei A&H registriert und der Newsletter-Zustellung per E-Mail zugestimmt werden. Im Anschluss erhält man den Key, mit dem sich in der SQ5+ alle im Pack enthaltenen Add-ons freischalten lassen.

Um euch die klanglichen Vorteile der Add-ons zu demonstrieren, habe ich in Cubase einen programmierten, trockenen Drum-Loop in Einzelspuren in das Pult geschickt. Die Kessel führe ich auf eine eigene Gruppe, während Overheads und Hi-Hat direkt in den Output gehen.

Nach ein paar typischen Frequenzanpassungen und dem Zumischen eines Reverbs beginne ich damit, mir über den Library-Knopf Kompressoren auf die einzelnen Kanäle zu legen. 

So bekommen Kick und Snare jeweils einen DBX 160 VU verpasst. Die Overheads schicke ich durch einen Distressor-Verschnitt – einfach so zum Spaß – und versehe sie mit etwas Saturation. Die Kesselgruppe geht zusätzlich in einen Bus-Kompressor, den ich zur Parallelkompression nutze und dessen Wet-Signal ich hart dazumische.Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich finde, die Add-ons werten das Sound-Erlebnis deutlich auf. Aber hört selbst:

Audio Samples
0:00
Drums ohne Processing Drums mit Processing

Hier auch noch die Sounds der herkömmlichen FX-Engines. Hierfür habe ich meine Gitarre durch Delay, Reverb und ADT (Artificial Double Tracking) geschickt. Diese machen meiner Meinung nach allesamt durchaus was her. Gerade von Letzterem bin ich Fan: Damit lässt sich ein Signal locker und unkompliziert frei nach Beatles-Manier andicken – aber hört selbst:

Audio Samples
0:00
Gitarre mit Hall Gitarre mit Delay Gitarre mit ADT

Wie lässt sich das Das SQ5+ als USB-Interface verwenden?

Über den rückseitig verbauten USB-B-Anschluss kann das Pult ganz einfach als Audiointerface genutzt werden. Es bietet die Möglichkeit, bis zu 32 Kanäle simultan bei einer Auflösung von 96 kHz aufzunehmen.

Für virtuelle Soundchecks lässt sich das SQ5+ natürlich ebenso unkompliziert an mein MacBook anschließen. Per Plug and Play wird die Konsole sofort erkannt. Im Anschluss kann ich im Routing-Menü des Pults die Eingangssignale entweder über eine entsprechende Matrix festlegen oder pro Kanal direkt in der Input-Oberfläche auswählen.

So lassen sich digitale Signale im Handumdrehen zurouten – ein Segen beispielsweise bei modernen Pop-Sets, bei denen viel Zuspielmaterial vom Band kommt und direkt vom FOH-Platz aus eingestartet werden kann.

Direkt wird das Allen & Heath SQ5+ erkannt und ich kann Ins und Outs benutzen
Direkt wird das Allen & Heath SQ5+ erkannt und ich kann Ins und Outs benutzen

Mögliche Alternativen zum Allen & Heath SQ5+ findet ihr hier: 


Allen & Heath SQ5+Behringer WING CompactAllen & Heath QU-5
Preis3599,- €2179,- €1939,- €
Mono Ins (Local)162416
Stereo Ins3Bis zu 162
Gewicht11,2 Kg15,9 Kg10 Kg
Touchscreenjajaja
USB-InterfaceMultichannel In/OutMultichannel In/OutMultichannel In/Out
Analog-Outputs (Local)12 x XLR, 2 x Klinke,8 x XLR12 x XLR, 2 x Klinke
Combo-InputsneinjaJj
FX-Engines12166
Erweiterbarjajaja
Eingangskanäle Nutzbar484832
Busse 442838
Anzeige

Fazit zum Allen & Heath SQ5+ Test

Mit dem SQ5+ liefert Allen & Heath ein konsequentes und kraftvolles Upgrade für eines der beliebtesten Kompaktpulte des Herstellers auf dem Markt. Die Aufbohrung der internen Architektur auf nunmehr 44 Mix-Busse und das mächtige SLink-Interface mit bieten ordentlich Flexibilität für Routing und Mixing. Die native Einbindung der rechenintensiven DEEP- und Ultra-FX-Engines wertet das Pult klaglich massiv auf und bringen echtes Avantis-Sound-Feeling in das kompakte Format.

Dank des gewachsenen 9-Zoll-Displays und des modernisierten, cleanen GUI-Designs geht der Workflow im Live-Alltag noch flüssiger von der Hand. Kleinere Abstriche, wie das nach wie vor nur optional erhältliche 19-Zoll-Rack-Kit, trüben den hervorragenden Gesamteindruck kaum. 

Wer auf der Suche nach einem zukunftssicheren, absolut roadtauglichen und extrem flexiblen Digitalmischpult für Live-Szenarien, FOH-Zuspielung oder das Studio ist, findet im Allen & Heath SQ5+ ein erstklassiges Arbeitstier auf Oberklasse-Niveau.

Also ich würd mir ein Allen & Heath SQ5+ kaufen!
Also ich würd mir ein Allen & Heath SQ5+ kaufen!

Allen & Heath SQ5+ Spezifikationen

  • 48-Kanal-Digital-Mischpult
  • Sample Rate: 96 kHz
  • XCVI FPGA Core mit sehr geringer Latenz (0.7ms)
  • Eingangskanäle: 48
  • Lokale Eingänge: 16x XLR Mic / Line, 2x 6,3 TRS Klinke Stereo Line, 1x 3,5 TRS Stereo Line, 1x XLR Talkback
  • Mix-Busse: 44 (12x Mono / Stereo Group / Aux + Master, 8x Multi-FX, 4x Rack Ultra FX, 6x Matrix, 1x Stereo PAFL)
  • Lokale Ausgänge: 12x XLR Line, 2x TRS Line, 1x XLR AES3 Stereo Digital, 1x 6,5 TRS Kopfhörerausgang; 8 DCA- / Mute-Gruppen
  •  9″ Touchscreen
  • 17 motorisierte 100 mm Fader / 6 Layer; chromatisches 12-Segment LED Levelmeter; 
  • hinterleuchtete Knöpfe und Drehregler; 
  • Kanal-LCD-Anzeigen; 
  • 8 zuweisbare Soft-Keys; 
  • optionales DEEP Processing ermöglicht die Einbindung direkt in einen Kanalzug, ohne dabei die Latenz zu erhöhen
  • SLink-Anschluss für 128 x 128 Everything I/O
  • 64 x 64 I/O Anschluss für Erweiterungskarten
  • 32 x 32 USB-B Audio Interface @48/96 kHz, 
  • 16/24 Bit; SQ-Drive USB-A für Stereo-/Multichannel-Audiorecording und -Playback (Stereo @48/96 kHz, 24 Bit / 16 Kanäle @96 kHz, 24 bit / 32 Kanäle @48 kHz, 24 bit)
  • Abmessungen (B x T x H): 440 x 514,9 x 198 mm 
  • Gewicht 11,2 kg
  • Preis: 3599,-€ (Straßenpreis am 16.05.2026)
Affiliate Links
Allen & Heath SQ5+
Allen & Heath SQ5+ Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
Flyht Pro Case Allen & Heath SQ 5
Flyht Pro Case Allen & Heath SQ 5
Kundenbewertung:
(46)
Thon Case A&H SQ5 mit Dockhouse
Thon Case A&H SQ5 mit Dockhouse
Kundenbewertung:
(40)
Allen & Heath SQ5 Dust Cover
Allen & Heath SQ5 Dust Cover
Kundenbewertung:
(59)
Allen & Heath Rackmount for SQ5
Allen & Heath Rackmount for SQ5
Kundenbewertung:
(10)

Allen & Heath – Website des Herstellers

Mehr vom Hersteller auf bonedo.de

Hot or Not
?
Allen & Heath SQ5+ Digitalmischpult Test

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

Kommentieren
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bonedo YouTube
  • ESI-Audio - Xsynth-Update & Fairlight CMI mini | SUPERBOOTH 26
  • Kurzweil - K2061 | SUPERBOOTH 26
  • Walrus Audio Mantle - the bass sound of your dreams? #walrusaudio #mantle #ianmartinallison #bass