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Aufatmen für 1000 Berliner Musiker: das Rockhaus bleibt bestehen!

Was bis vor ein paar Monaten kaum jemand für möglich gehalten hatte, hat sich nun doch bewahrheitet: Das Rockhaus Berlin bleibt – und das sogar für mindestens 20 Jahre! 

Ein Foto von 2017, als der Kampf ums Rockhaus noch in vollem Gange war. (Bild: Alex Höffken)
Ein Foto von 2017, als der Kampf ums Rockhaus noch in vollem Gange war. (Bild: Alex Höffken)

UPDATE 01.07.2019

Möglich wurde dieser Erfolg vor allem durch das unermüdliche Engagement der betroffenen Musiker/innen, die es erreicht haben, dass zwischen der GSE gGmbH (Gesellschaft für StadtEntwicklung gGmbH) – Treuhänder des Landes Berlin – und dem Eigentümer des Rockhauses in der Buchbergerstr. 6 in Lichtenberg, der Buchberger Straße 6 GmbH (Scharfstein Group), ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren geschlossen wurde.
Die Bewirtschaftungskosten für die nächsten Jahre wird das Land Berlin durch die landeseigene Musicboard GmbH übernehmen. Zudem wird das Musicboard auch bei der Proberaumvermittlung und in der Programmgestaltung unterstützend tätig sein. Die GSE gGmbH verfügt über die nötige Erfahrung in der Verwaltung von Räumen im Arbeitsraumprogramm des Landes und ist dadurch prädestiniert für die Betreuung des Rockhauses. 
Zum Rockhaus Berlin:
Der alte Plattenbau im Stadtteil Lichtenberg bietet seit über zehn Jahren in 186 Räumen Platz für mehr als 250 Bands, während im Rest der Hauptstadt durch Gentrifizierung, Abriss und Neubau der Raum für Bands und Musiker immer kleiner wurde. Dass die drohende Schließung abgewendet werden konnte, sind tolle Neuigkeiten für die hiesige Musikerszene. Hoffentlich macht das auch in anderen Metropolen Schule, wo vielerorts Proberäume vom Aussterben bedroht sind.
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Ein Foto von 2017, als der Kampf ums Rockhaus noch in vollem Gange war. (Bild: Alex Höffken)

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von Lars-Oliver Horl

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